#115 Wie sich Wissen mit KI selbst ordnet - Interview mit Tilman Mürle

Shownotes

Wir dokumentieren mehr als je zuvor und finden weniger. Jedes Meeting wird transkribiert, jedes Gespräch aufgezeichnet, und die Modelle schreiben uns zusätzlich Texte in einer Länge, die niemand bestellt hat. Die Menge wächst, die Struktur nicht. Tilman Mürle baut seit Jahren an der Gegenbewegung: einem Knowledge Graph, der Wissen nicht sammelt, sondern verknüpft. Im Gespräch geht es darum, warum Masse kein Strukturproblem löst, warum Kontext nur mitten in der Arbeit entsteht und warum aus 20 Dienstleistungsstunden plötzlich zwei werden können. Und um die Frage, ob eine Organisation ihre eigene Expertise überhaupt kennt.

Tilman Mürle ist Mitgründer von Komplyzen und Komplyt. Komplyt baut das geteilte Gedächtnis für Teams: einen Knowledge Graph, der Wissen im Arbeitsfluss erfasst, statt es in Übergabedokumenten zu begraben. Er und sein Mitgründer arbeiten selbst so, ein gemeinsamer Graph statt Handover.

Komplyt Zero: kompl.yt/zero Tilman auf LinkedIn: https://linkedin.com/in/tilmanmuerle

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00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Modern Work To Go.

00:00:04: Hier ist immer eure Florianne, eine neue Woche und ein neues Thema über KI!

00:00:09: Wir sprechen heute über den Knowledge Graph – wie Wissen mit KI sich verändert hat?

00:00:14: Hat das das überhaupt?

00:00:15: Funktioniert es jetzt besser?

00:00:16: Funktioniert es schlechter?

00:00:18: Wie müssen wir damit umgehen?

00:00:19: Und wie können wir Wissen endlich auch in einen wirkungsvollen Element umwandeln?

00:00:23: also so dass wir damit wirklich gut arbeiten können und nicht einfach nur auf dem Blatt Papier irgendwas drauf schreiben und hoffen, und dann am Ende damit umgehen kann.

00:00:31: Und dazu habe ich den Tilman eingeladen, der sich damit seit Jahren auseinandersetzt schon sehr viel mit AI macht und uns heute ein paar Praxisbeispiele mitbringen wird.

00:00:40: Schön, dass du da bist!

00:00:41: Hi Florian schön hier zu sein.

00:00:44: Stell dich doch mal ein bisschen vor wer bist Du?

00:00:45: Und warum bist Du heute genau der Richtige?

00:00:48: Genau, Tilman bin jetzt seit knapp zwanzig Jahren so im Bereich IT digitale Produkte Softwareentwicklung Kollaboration Cloud.

00:00:57: also hab einmal alle Basswirt Themen mitgemacht Und habe kürzlich ein Unternehmen gegründet.

00:01:04: Wir machen zwei Dinge, das eine ist Beratung rund um Themen der KI aber jetzt nicht technische Implementierung sondern eher was heißt das für mich als Organisation?

00:01:15: Was heißt das rechtlich?

00:01:17: Governance Sicht Aber eben auch wie arbeiten Teams mit KI besser zusammen und dass der zweite Teil davon ist aus unserer Beratungsdienstleistung heraus und ich mache jetzt auch schon ein paar Jahre Beratungen in dem Bereich.

00:01:33: Entstand die Idee, naja wenn wir heute uns, also wir sind momentan noch zwei plus x Kollegen aber wollen natürlich auch wachsen, wenn wir uns heute die Fragestellungen, die wir uns immer gestellt haben anders beantworten würden wie sehe das denn aus?

00:01:50: Und haben dafür einen Produkt gebaut und deswegen Wissensgraf also das zweite.

00:01:55: So das Produkt von uns heißt Komplit ist quasi ein Wissensgraf für Individuen und da auch vor free, aber eben auch für Teams Organisationen.

00:02:05: Und darüber über beide Fronten beschäftigen wir uns sehr mit dem Thema Wissen allgemein und v.a.

00:02:11: Wissen im Bereich Zusammenspiel mit KI.

00:02:16: Warum wir da für einen Grafen brauchen, dazu kommen wir gleich noch.

00:02:18: Erzähl mal so ein bisschen was die Energie im Alltag gibt?

00:02:21: Du hast ja auch eine sehr ähnliche Historie und du kommst auch aus dem Atlassienumfeld.

00:02:25: Das ist lustig!

00:02:26: Als wir uns kennengelernt haben dachte ich warum kennen wir uns eigentlich nicht?

00:02:29: weil ich war sehr lange im Ökosystem Atlassian, auch im Öko-System AWS.

00:02:34: Ich habe viel mit Teamaufbau, mich beschäftigt, Skalierungsthemen... Wie mache ich Dienstleistung, wie mache ich Beratungen?

00:02:40: Und das eben von der Delivery am Kunden.

00:02:43: Aber eben auch die Grädchenfrage immer, wie setze ich interne Organisation auf, dass wir wissen was wir aus Projekten mitbekommen weiter verwenden.

00:02:53: Dass die Kollegen nicht das gleiche siebzehnmal machen müssen und dass wir ohne einmal im Monat den Reminder zu schreiben doch bitte eine Projektretro zu machen.

00:03:02: Das ist eben ganz auf natürlicher Art und Weise passiert.

00:03:06: Und zur Frage, was gibt mir Energie?

00:03:08: Ich glaube so genau dieses Problem infrastrukturell zu lösen.

00:03:14: Also zu sagen hey ich habe in dem Bereich jahrelang gearbeitet.

00:03:18: Ich kenne die Probleme und kann die technologischen Entwicklungen einschätzen.

00:03:21: Wie baut man daraus jetzt eben etwas, was Teams Individuenorganisationen helfen können aber auch wie unterstütze ich Organisationen dabei das dann sinnvoll einzusetzen.

00:03:34: Aus der Beratung heraus ein Produkt bauen und das Produkt beratend unterstützen.

00:03:39: Das sind die Dinge, die mich neben jeder, der mich kennt, hundert anderen Dingen aber die mehr Energie geben.

00:03:46: Lassen Sie mal wissen, ob wir dir eine Lessens halt so sprechen?

00:03:49: Was ist?

00:03:49: ja zwei Aspekte gemacht.

00:03:51: zum einen hast du Kunden beraten.

00:03:52: D.h.,

00:03:53: du bist auch ganz viel mit dem Thema Conflance Gera auch im Beruhigen gekommen Und da ging es natürlich immer um Wissensverarbeitungen Und du hast selber Teams aufgebaut, Teams geleitet.

00:04:02: Das heißt das ging auch da drum natürlich dem Team Wissen mitzugeben, Wissen zu verteilen und Leute anzubohren.

00:04:08: Mir lässt es.

00:04:08: im Umfeld sind viele große Teams auch entstanden.

00:04:10: D.h.,

00:04:11: der ging es viel darum auch Newbies zu anbohren, d.h.

00:04:14: du hattest eigentlich immer irgendwas mit Dateninformationen, Wissensverteilung, Learnings zu tun und eigentlich Teams zu enablen.

00:04:21: Erzähl mal so ein bisschen aus der Historie.

00:04:23: Du hast eben zwanzig Jahre gesagt... Was hat denn besonders gut in diesem Umfeld funktioniert, Thema Wissen und Informationen?

00:04:30: Und was hat eigentlich nicht so gut funktioniert.

00:04:34: Ich glaube viele Organisationen und wir auch sind glaube ich durch diverse Iterationsstufen gegangen.

00:04:39: von wie strukturiert wollen wir das Thema Wisse angehen?

00:04:44: von schreibt einfach auf, wenn ihr Lust und Zeit habt irgendwie FAQ-Artikel oder macht doch mal irgendwas.

00:04:51: Und dann sammelt sich irgendwo Wissen!

00:04:53: Und nach einer gewissen Zeit weiß niemand mehr.

00:04:55: ist das jetzt noch irgendwie relevant?

00:04:57: Von wem kam das eigentlich?

00:04:58: Die Leute sind weg gilt es noch gerade mit Lesschenumfeld.

00:05:01: Oh Gira Release XII.

00:05:04: was ist denn damit passiert?

00:05:05: oh jetzt ist die Cloud anders.

00:05:06: also dieser Erste Ansatz von, wir sind doch alle irgendwie Wissensarbeiter ultimativ.

00:05:12: Auch in der Beratung.

00:05:13: Es muss auch irgendwie ein intrinsisches, eine intrinsische Motivation da sein zu teilen.

00:05:20: Einmal beim Alltag oft genug gesehen das ist unter Delivery Deadlines andere Prioritäten ist es gerne so.

00:05:28: der was als erstes runter fällt also auch in ganz vielen Gesprächen die ich im letzten Jahr geführt habe mit Organisationen vor allem in Beratungsorganisation war Wenn wir uns einen Bereich aussuchen dürften, den wir gerne besser machen würden als früher, sind das die Postmortems der Projekte.

00:05:43: Wir wirklich strukturiert auseinandernehmen was haben wir in dem Projekt gelernt?

00:05:47: Was nehmen wir fürs nächste Mal mit?

00:05:50: In alle Richtungen technische Learnings, vertriebliche Learnings wie funktioniert der Handover?

00:05:55: zurück zum Sales?

00:05:56: Haben wir hier irgendwie gelernt?

00:05:57: naja die haben hier noch ein Bereich der könnte Gira nutzen oder der Bereich könnte doch noch Confluence nutzen.

00:06:03: und da also ich In meinen Teams natürlich immer versucht die richtigen Strukturen mit den richtigen Werkzeugen an die Hand zu geben, um zu sagen das soll so einfach wie möglich sein.

00:06:14: So sinnvoll wie möglich mit Blaupausen in Confluence und Workflows und allem.

00:06:20: Und auf Kundenseite eben das Thema Wissensmanagement organisatorisch verorten und auch dort die Tools zu etablieren und an die Leute zu appellieren.

00:06:30: Aber gleichzeitig, was ich gesagt habe.

00:06:31: Man merkt die Appelle verstummen irgendwann oder gehen im Alltag unter und alles, was irgendwie regelbasiert ist von jetzt Capture doch bitte jeden Freitag zwei Stunden lang eure Learnings der Woche oder der Jira Workflow des Projektes gibt.

00:06:47: zum Abschluss vor jetzt Captured doch mal!

00:06:52: Da fällt halt so viel runter

00:06:54: Weil es ist nur

00:06:55: die

00:06:55: Zeit, die das so schwierig macht.

00:06:57: Oder ist es auch die Aufgabe in sich und den Sinn dahinter?

00:07:00: Also schaffen's die Leute überhaupt in zwei Stunden was Wirkungsvolles aufzuschreiben?

00:07:05: Ich glaube nicht in zwei stunden.

00:07:06: ich glaub wahrscheinlich mehr.

00:07:08: wenn man sich rechnen zwei Stunden in zwölf mal fünf Minuten im Laufe eines Projektes bekämen wir wahrscheinlich mehr sinnvolles Aufgeschrieben als in zwei

00:07:16: Std.,

00:07:16: am Ende Es ist ein Zeithema.

00:07:20: ob das also Ein faktisches oder ein wahrgenommenes Zeitthema ist die andere Frage.

00:07:28: Es ist das Thema von, für wen mache ich das eigentlich?

00:07:30: Mache ich das für mich und da kenne ich sogar noch viele Kollegen, die für sich eine sehr saubere Art haben sinnvolle Snippets, also sinnvollen Ansätze sei es in der Beratung Folien, Code Zeilen was auch immer für sich wieder zu verwenden.

00:07:47: aber dieser Sprung von jetzt breite ich das nochmal auf Ich kann das ja so nicht teilen, der ist dann der in der Prioritätenliste und wir kennen alle unsere Artage heute gerne mal runter fällt.

00:08:00: Und das zweite ist sicherlich wie hängt es auch in der Organisation?

00:08:03: Also auch da!

00:08:04: Wie oft haben wir Wissensmanagement irgendwo als Funktion aufgehangen?

00:08:11: Das beschränkt sich aber mehr auf... Es muss den Raum geben, oder die Dokumentations-Sphere ist der Begriff im Aussehen.

00:08:18: Der Gärtner für in Konflikts und was auch immer.

00:08:21: Aber das bringt ja... Das schafft die Struktur und da besorgt immer noch nicht dafür dass die Leute das machen.

00:08:26: Und ich glaube, was heute eben möglich ist es viel näher am eigentlichen Tun aufzuhängen als retrospektiv dem Wissen irgendwo hinter her zu rennen.

00:08:40: Was hat schon ein Problem beschrieben?

00:08:41: Weil sich immer wieder feststelle Wissen ist häufig sehr personenbezogen, beziehungsweise ist es natürlich immer.

00:08:47: Wissen gehört auch zu einer Person und wenn ich dokumentiere, dann dokumentiere ich eigentlich für mich persönlich.

00:08:54: Ich habe immer ein sehr großes Problem mit dem Team oder den Prozess zu dokumentieren.

00:08:58: Das ist auf jeden Fall immer schwierig, so die Learnings wie ich aus dem Brick rausgezogen habe.

00:09:04: Die Templates, das baue ich immer irgendwie für mein persönlichen Arbeitsworkflow und für meinen persönlichen Arbeitsalltag damit ich sie morgen beim nächsten Kunden wieder verwenden kann.

00:09:12: Und das sind so ein Standard zu bringen dass das Team damit auch wirklich arbeiten kann und nicht nur die Informationen hat sondern auch... den Arbeitsprozess sozusagen daran anpassen kann.

00:09:20: Das ist unfassbar schwierig, weil wir alle individuell arbeiten in Norsen zumindestens ja auch wie wir dokumentieren, wie wir mit dem Kunden reden, welche Art Projekte wir machen und wie wird es angehen?

00:09:29: Und das kriegt man meistens unfassbarschwierig so auf einem Nenner und daran scheitert meiner Meinung nach auch sehr häufig dass man daran diesen Standard nicht so richtig schaffen kann.

00:09:39: und dann natürlich der Zeitfaktor da noch ein Toppop drauf kommt.

00:09:42: und jetzt sind wir im AI-Zeitalter wo wir mehr denn je theoretisch dokumentieren könnten Besser geworden?

00:09:50: Nein!

00:09:54: Die KI-Themen, die in Organisationen betrieben werden sind für mich an vielen Stellen sehr zu vergleichen mit allen anderen Transformations und Digitalisierungsthemen der letzten zwanzig Jahre.

00:10:04: Also als das Thema Cloud kam.

00:10:05: Wir können uns von all den Fesseln befreien.

00:10:08: wir müssten uns nur mal richtig überlegen wie unser Produkt richtig betrieben wird.

00:10:11: wurde nicht gemacht?

00:10:12: wurde in die Cloud migriert das gleiche Problem wie vorher du nimmst die Gewinne nicht mit beim Thema Digitalisierung allgemein von einzelnen rumliegenden Wörterteilen hin zu all den kollaborativen Lösungen, was halt immer verpasst wurde oder oft nicht immer oft verpasste ist.

00:10:29: Na ja wie arbeiten wir denn eigentlich?

00:10:31: Und was wir in der Praxis sehen ist tatsächlich die Organisationen, die jetzt KI auch als richtigen Zeitpunkt begreifen sich wirklich zu überlegen Wie erbringen wir denn tatsächlich eine Leistung?

00:10:47: Ich sag jetzt Workflow dahinter aus, aber Workflow denken viele sofort an Gira, an NHN oder was auch immer.

00:10:53: Aber wie arbeiten wir denn wirklich zusammen?

00:10:55: Was sind die einzelnen Analyse Schritte, die wir in dem Produkt, das wir anbieten, tatsächlich durchführen?

00:11:04: und wenn du dir das überlegst kannst du plötzlich wissen auch viel sinnvoller aufhängen.

00:11:08: Wenn du sagst Nämlich ein Beispiel aus der Atlassienwelt.

00:11:11: Wir kennen das Thema ganz gut, sicher auch viele die zuhören sind in den Bereichen irgendwie tätig?

00:11:16: Wie mache ich eine Atlassian Cloud Migration?

00:11:19: Und wenn ich natürlich sage Ich habe die technische Expertise und die prozessuale Expertise Und überlege mir dass es unser Standard vorgehen wir wissen Es gibt Varianz an jeder Stelle weil jeder Kunde ist anders jedes G-Reis anders und so weiter.

00:11:32: Aber wir wissen wo norelgische Prüfpunkte sind.

00:11:35: plötzlich kannst du wissen Aufhängen und KI hilft dir dann natürlich das Wissen zu extrahieren.

00:11:42: Also wie bereite ich ein Skript vor, um Userdaten von folgenden sieben Fehlern zu bereinigen?

00:11:48: Wenn ich eben weiß, naja jeder Prozess jedes Jobprojekt läuft dadurch, d. h., da muss es einen Ansatz gegeben haben Dann kann ich über dieses Wissen auch ganz anders auf das Wissens ganz anders zugreifen Als ich es früher konnte.

00:12:02: Früher hat Kollege Annabelle in einer riesigen langen Confluence-Seite gepflegt, wo ich irgendwie auf Seite siebzehn gehen musste um das Skript zu finden.

00:12:11: Der nächste hat seine Skrifte ins Repo gepackt aber hat er vergessen irgendwie... ...das mit dem Rest des Teams zu teilen.

00:12:18: der dritte hat einen Note Editor auf einem Desktop und speichert sich das seit jeher immer da ab.

00:12:25: Und wenn wir das auflösen und sagen wie sehen unser Prozess aus?

00:12:27: Wie sehen diese Punkte aus und bauen darum auch unser Wissen, ist das Wissen plötzlich ganz anders anzapfbar.

00:12:35: Du sprichst jetzt schon vom Punkten?

00:12:36: Da gehen wir schon zur Richtung so Grafen-Elemente...

00:12:39: Das war jetzt noch gar nicht mal Richtung Graf!

00:12:40: Das war sogar noch eher Richtung dem eigentlichen Workflow was ja viele kennen.

00:12:44: also ich sage, ich habe Allerlyse Schritt eins da geht folgendes rein, geht folgen des raus.

00:12:49: okay hier gibt es etwas wo ich wissen aufhängen kann.

00:12:52: aber Punkte gibts auch im Graf.

00:12:55: Ja aber erstmal Punkte miteinander zu verbinden weil ich glaube dass Heute so schwer wie trivial zugleich, das Team sich mal Gedanken machen und diese Story die dahinter steht hinter ihrem Prozess da dessen was sie eigentlich erreichen wollen.

00:13:07: Bei dem Produkt du hast jetzt Cloud Migration zum Beispiel angesprochen.

00:13:10: Sich mal zu überlegen was brauche ich für Informationen?

00:13:13: Da tun sich Leute heutzutage unfassbar schwierig diese Formulierung auch noch zum Blatt Papier zu bringen.

00:13:18: Das ist vielleicht im Kopf drin, wenn die vorne beim Kunden sind könnt ihr das vielleicht beim Kunden abfragen viel Erfahrungswissen gucken aufs System drauf wissen dann sofort hey ich muss das und dass machen.

00:13:26: aber das zum blatt papier zu bringen und so ja zu trivialisieren also dass es jeder verstehen kann und dass das auch eine KI vielleicht lesen kann und ein Transkript darauf irgendwas tun könnte Das ist unfassbar schwierig, weil oder ich merke zumindest dass es für sehr viele sehr schwierig ist.

00:13:42: Weil sie das nicht so gut aufschreiben können und dadurch natürlich Sie's auch nicht gut dokumentiert bekommen.

00:13:49: Und Dokumentationsmasse ist mit KI unfassend groß geworden.

00:13:52: Jedes Meeting wird transkrippiert alles wird aufgezeichnet, alles wird irgendwo eingesprochen.

00:13:56: AI-Slop generiert unfassbare lange Texte und so haben wir viel mehr Zumindest Informationen, die dokumentiert werden und wir tun sie auf immer weniger Struktur draufwerfen.

00:14:06: Wir hoffen uns aber dass die Masse der Informationen das Strukturproblem irgendwie löst weil ich kann ja da in den Hundert Transkripten irgendwann nochmal mit der tollen Suche... Die EI findet mir das dann schon!

00:14:15: Und die wird schon den richtigen, wenn ich da hundert Transkrypte reingebe, da wird schon irgendwas Tolles hinten einmal durch den Köcher durchgezogen, einmal dreimal gerührt Hex-Hex und dann kommt da was Tolles raus.

00:14:26: Das ist etwas, worauf sich gerade meiner Meinung nach sehr viele verlassen und in die völlig falsche Richtung rennen.

00:14:32: Auf jeden Fall!

00:14:32: Ich meine Masse tut es alleine nicht und das hatten wir bei anderen Themen ja auch.

00:14:35: ich glaube natürlich schon was aus diesem beschriebenen Gedanken machen über wie arbeiten wir eigentlich?

00:14:42: Was wollen wir eigentlich in einem Produkt Cloud Migration Modern Work Assessment?

00:14:48: Was nimmt irgendein Beratungsprodukt?

00:14:51: das zu überlegen von Wie führen wir da durch, was sind Dinge die wir sammeln wollen?

00:14:57: Was sind Dinge, die wir nicht sammlen wollen ist die eine Seite.

00:15:00: Und was wir für uns oder mit unseren Kunden machen war quasi... Wir haben uns jetzt so hochdraben, aber so in einer kleinen Taxonomie überlegt.

00:15:08: Was sind denn Dinge, wo wir wirklich sinnvoll catchern wollen?

00:15:12: Nicht jedes fizlischen Projektkontext brauche ich in meiner Wissensdokumentation plus da haben wir noch Datenschutz-Themen, das lassen wir auch mal kurz weg.

00:15:20: Also was darf ich überhaupt mit wem wann beiteilen?

00:15:22: Aber es ist natürlich schon zu sagen naja welche Entscheidungen wurden denn getroffen?

00:15:26: und kann... also ne und halt eben nicht als Konflikte kennen wir alle dass das Darkie Register unten nochmal schnell Entscheidungen des Meetings aufschreiben sondern tatsächlich zu überlegen okay wir wollen Entscheidungen wir wollen äh also getroffene Entscheidungen dokumentieren aufgekommene Risiken Problemstellungen mit Antwort etc.. Und wie Bauen wir uns um diese Taxonomie und die Art, wie wir Projekte machen, Dienstleistungen machen.

00:15:53: Das geht ja nicht nur um Projekten zusammen so dass wir am Ende auf Wissen zugreifen können.

00:15:57: Und dann da bin ich beim Gärtnern.

00:16:00: Ich glaube nicht das Gärtners heute noch manuell passieren muss.

00:16:04: Da sind wir bei dem Themen von was hat wie welche Relevanzen?

00:16:08: Kann ich mal KI im Sinne von wie Sie meisten verstehen, sondern Technologie einfach statistisch heutzutage auch wunderbar helfen.

00:16:15: Also mit Wahrscheinlichkeiten von... Das ist ein Stück Wissen was mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eine längere halbwertszeit hat als andere und kann dementsprechend helfen das Wissen zu kuratieren.

00:16:25: Am Ende wird es immer noch ne Aufgabe bleiben von Menschen mit dem wissen was zurückgespielt wird, was anzufangen.

00:16:32: Aber die Möglichkeiten das zu unterstützen sind heute halt ungenorm mehr als sie früher mal da waren.

00:16:39: und so das Beispiel was ich immer bringe an vielen Stellen ist jeder der mit mit Claude, mit Jeje Petitie, mit Gemini und so weiter arbeitet weiß natürlich dass sich mit der Suche oder mal Nachfragen schon Dinge irgendwie wiederfinden kann.

00:16:53: aber es fehlt dann trotzdem immer der Kontext und am Ende muss ich ja doch immer das gesamte Chat-Log lesen.

00:16:59: Und tiefe

00:17:00: Qualität.

00:17:00: Genau,

00:17:02: wenn ich das gestern gemacht habe weiß ich das vielleicht noch aber dann bin ich trotzdem hatte... also jetzt hab' ich diesen Satz gefunden.

00:17:07: Aber was sind denn die Quellen dahinter?

00:17:09: Was war denn da was da reingegangen ist?

00:17:11: Was hat sich denn an Input geliefern?

00:17:13: und diese ganzen Multidimensionen sind ja Vektoren Die sehr lange unterschiedliche Richtungen haben.

00:17:20: Erhelfen dir die Werkzeuge nicht weil sie es auch gar nicht können und wollen.

00:17:24: Das was wir als Menschen ja machen Erinnerung zu contextualisieren ist das, was wir versuchen auf Produktseite eben nicht nachzuempfinden.

00:17:33: Aber zumindest die Art und darüber nachzudenken, nachzuempfinden!

00:17:36: Jetzt

00:17:36: kommen wir zum Thema des Grafen.

00:17:38: Erzähl mal so ein bisschen wie es aussieht.

00:17:40: Also kennen wir uns wirklich wie so ein schönes semantisches Netz vorstellen wo viele Bubbles drin sind?

00:17:45: Wie baut sich das auf?

00:17:46: Wie baue ich denn auch eine Struktur jetzt auf von einem Produkt oder einer Firma?

00:17:50: Das können ja auch ins Endlose gehen.

00:17:51: Ist das dann wie bei Google so ein riesengroßes, semantisches Netz?

00:17:55: Also das größte Beispiel, was wir tatsächlich aktuell haben sind David und ich.

00:18:02: Meine Mitgründer und ich, die es jetzt seitdem wir die Firma gegründet haben kontinuierlich aufbauen und weiterentwickeln für unsere Beratungsdienstleistungen also dieses klassisches Idiot & Dogfood.

00:18:12: Wir nutzen das selbst.

00:18:14: Das sieht aus wie ein semantisches Netz.

00:18:15: Ich glaube wenn ich jetzt gucken würde irgendwie viertausend Wissensknoten in unseren geteilten Grafen zwischen uns.

00:18:22: Aber und das meinte ich ja gerade eben schon, deswegen ist es ein schöner Übergang.

00:18:27: Wir haben zeitlichen Verfall wir haben inhaltliche Wertigkeit.

00:18:30: Wir lassen einfließen.

00:18:31: wie oft wird das Wissen im Nachgang?

00:18:34: In anderen Anfragen benutzt?

00:18:36: also wenn das wissen häufig benutzt wird geben wir ihm eine höhere Relevanz.

00:18:40: Das heißt dass net hat viertausend Knoten mal Endverbindungen aber wir konnten schon schnell irgendwie raus sehen.

00:18:47: okay das sind essentielle Bestandteile die wir rein füttern wie der verwendet werden.

00:18:54: Was heißt jetzt reinfüttern?

00:18:55: Das hast du auch gefragt, wir pflegen da händisch nichts.

00:19:00: Naja jeder, der irgendwie Claude oder Jeppe Tee oder sowas kennt, der kennt das.

00:19:05: Jetzt schreibt Claude eine Erinnerung, jetzt schreibt JeppeTee irgendwas in seinen Memory und was wir quasi gesagt haben ist naja wenn wir in einem unserer Werkzeuge, das sind teils KI-Werkzeuge aber ebenteils auch nicht Also das geht hier nicht nur um KI.

00:19:24: Dinge tun, Dinge diskutieren, Dinge verändern dann wird sozusagen mitgeschrieben was hier gerade passiert.

00:19:30: und wir haben uns quasi genau diese Taxonomie gegeben die Teil unseres Produktes ist.

00:19:35: aber es war eben unsere erste Idee zu sagen naja was soll denn überhaupt weggeschrieben werden?

00:19:39: wenn da jetzt steht kunde hat Rechnung bezahlt dann steht das da nicht drin.

00:19:43: Dann sind es explizit Kontextinformationen, wo wir gesagt haben die brauchen wir nicht über die könnten wir technisch anderweitig zugreifen.

00:19:51: aber wo wurden in einem Kunden Workshop Richtungsentscheidungen getroffen?

00:19:57: Es muss Architektur eins und Nicht-Architekturt zwei sein.

00:20:00: was ist die Grundlage davon?

00:20:02: Und dann schreiben wir eben nicht nur als Entscheidung weg Kunde hat sich für Architektor Vorschlag Eins entschieden sondern da steht dann Kunde hat sich für Architektur eins entschieden.

00:20:15: Kunde, welcher Kunde?

00:20:17: Architektor Eins, welche Architekatur war das?

00:20:19: Wo liegt die Wert, die er stellt?

00:20:21: Was war der Verlauf?

00:20:22: also diesen gesamten Kontext Baum für nur eine einzige Entscheidung wird automatisch während wir mit den Werkzeugen arbeiten weggeschrieben und

00:20:33: Das baut sich wahrscheinlich dann auch regelmäßig auf.

00:20:36: Ich versuche mal für die Leute, die nicht wissen von was du redest.

00:20:40: Das heißt es ist eine Mischung aus Inhalt und eigentlich auch so Art Metadaten-Kontext.

00:20:45: Was das dann auch für einen Inhalt ist?

00:20:47: Damit du bzw.

00:20:49: die KI das später weiß.

00:20:50: hey!

00:20:51: Das ist jetzt ein Konzept.

00:20:52: Das ist eine Produktdokumentation.

00:20:54: Das

00:20:56: wird quasi ein Typ weggeschrieben.

00:20:58: Für Typ ist uns Entscheidung, Frage... Problem Statement etc.

00:21:04: Und dann quasi wird immer der Kontext hergestellt.

00:21:06: zu weiteren Knoten, das Beispiel kunde Workshop Thema und so kann sich dann wenn ich später eine Anfrage mache Kann ich auch über die Anfrage erkennen.

00:21:18: ok Das war der Kontex wie du richtig sagst der darum geschaffen wurde damit die Antwort für mich auch in der Relevanz hat weil wenn ich dann später die AI Frage na ja warum hat denn der kunde diese Entscheidung getroffen?

00:21:32: Dann kann er mir zumindest ausgeben zu sagen, na ja dieses Dokument wurde vorgestellt von dieser Person an diesem Tag in diesen Personenkreis und ihr muss nicht sechs Konflikteiten drei Google Docs vier E-Mails und sonst was versuchen so interpretieren sondern das Wissen ist eben dann verfügbar wenn ich es brauche.

00:21:49: Und natürlich strukturiert.

00:21:50: Das heißt, du kannst jetzt auch die Personen, die die Entscheidung getroffen hat mit einer Rolle mapen, mit einem Stakeholder-Analyse, mit anderen Befähigungen, Budgetfreigaben.

00:21:58: Das heisst so baut sich ja das Konzept dann noch auf und wenn du dann wieder... Nehmen wir mal jetzt rein fiktiv!

00:22:03: Du bist jetzt im Vertrieb, willst jetzt den Kunden sozusagen irgendwas verkaufen, skizzieren wir einfach mal.

00:22:08: Dann ist diese Information, dass derjenige eine Budgetfreie Gabbe hat und Entscheidungsmacht an dem sehr relevant für dich.

00:22:14: So kann die Informationen, die vielleicht dem einen Projekt dokumentiert wurde in einem anderen Kontext, dann wieder relevant werden, weil du diese Grafen, ja dann wird dir den Grafepunkt in dem Fall.

00:22:22: Den Typen dann wieder ziehen kannst und dann wieder neue Verbindungen schaffen kannst auf Basis dessen was dort gerade passiert.

00:22:28: Wiegt jetzt alles der Trivial.

00:22:29: aber wenn sich das mal aufbaut?

00:22:31: Du hast im Punkt viertausend Punkten gesprochen... Und

00:22:32: wir sind zu zweit!

00:22:35: Genau da kann man sich das vorstellen wie groß es irgendwann mal wird.

00:22:38: Das ist immer so.

00:22:39: eine Größe sprechen bei so einem größeren Team.

00:22:42: Ist es dann nicht auch also auch da wieder zu viel irgendwann zu vielen?

00:22:47: Nein Das Schöne ist ja, viel Kontext ist erst mal nichts schlechtes.

00:22:54: Viel Kostüm.

00:22:55: Kontext führt für mich aus meiner Perspektive ich muss irgendwo einen Limit reinziehen wenn ich versuche Kontext zu konsumieren weil ich sonst nicht ins Doing komme.

00:23:06: Ich könnte immer noch was lesen und mich weiter kontextualisieren.

00:23:10: jetzt habe ich aber plötzlich dieses Netz auf das ich mich berufen kann und kann sagen geh tiefer.

00:23:15: rein Infrastrukturell kostet das nichts mehr als ein paar Scent-Speicherplatz.

00:23:22: Das ist ja heute auch kein Thema mehr.

00:23:24: Wo es spannend wird, ist eben genau was ich vorhin mal meinte und da experimentieren wir viel haben erst die Ideen von wie steuere ich Relevanz im Laufe der Zeit?

00:23:35: Wie erkenne ich denn dass das ein relevanter Knoten?

00:23:38: Wie mache ich den größer?

00:23:40: Das zweite ist Was ist mit zeitlichem Verfall?

00:23:44: Also, da ist ein Stück Information wie das Konflikts.

00:23:47: Gärtnern kennen wir alle.

00:23:48: Wenn eine Seite zwei Jahre nicht angefasst wurde dann macht irgendwie Worldflow Action Review oder Archiviere es.

00:23:57: Wie kann ich das eben schematisieren?

00:23:59: und Dann habe Ich einen großen Wissenspool der natürlich dann auch noch gescoped ist.

00:24:04: was meine ich jetzt mitgescopt?

00:24:07: Ich hab mein persönliches wissen dass ich nicht mit David teile.

00:24:10: Das will ich gar nicht.

00:24:13: Er soll viel von mir wissen, er soll aber auch nicht alles von mir Wissen.

00:24:16: und dann eben was ist unser Projektwissen?

00:24:18: Was ist unsere Organisationswissen.

00:24:19: Was ist unserer Kundenwissen?

00:24:22: Und über dieses Scoping mit einer Relevanz Mit einer zeitlichen Komponente Stellen wir eben auch sicher dass das Wissen was da drin gespeichert wird tatsächlich noch mehr wert liefert und nicht irgendwann Dinge verfälscht.

00:24:37: Der große Unterschied ist, dass es halt nicht mehr manuell kuratiert.

00:24:40: Also ich gehe jetzt nicht wenn ich nichts Besseres zu tun habe.

00:24:43: Freitag Nachmittag in Knoten zwei tausend siebenhund vierzehn und endere händisch die Relevanz.

00:24:48: das nicht aber natürlich in unserer Interaktion mit Beispielsweise in Claude Cote oder sowas werden wir merken.

00:24:55: okay da holt er sich was aus der Knowledge Grafen.

00:24:58: Das war aber jetzt warum?

00:25:01: also dann geben wir doch schon auch Informationen zurück.

00:25:05: das mit diesem Knoton was passiert?

00:25:08: Das ist ja so eine Art Doppelkontext eigentlich.

00:25:10: Also das eine ist ja, stellt euch mal vor ihr würdet den gleichen Inhalt jetzt einfach wieder auf irgendwelchen Inhaltsseiten packen.

00:25:17: nehmen wir Confluence, dokumentieren das alles.

00:25:19: die Inhalte könnten wir theoretisch auch eins zu eins dort erst einmal dokumentieren.

00:25:22: keine Frage würde inhaltlich erstmal das gleiche ergeben.

00:25:25: aber der Kontext ist nicht da mag ich sehen davon dass vielleicht ein Seitenbaum habe und mich dann so durchklicken kann der Kontext fehlt, dass das eine Entscheidung war.

00:25:33: Dass es ein Mensch ist

00:25:34: etc.,

00:25:34: was wir gerade hatten mit den Grafen und der Vorteil ist, ich kann total schnell tief reingehen ist ja, dass sich in dem Moment wo ich die Suche mache oder die Interaktion mit diesen Informationen ...gebe ich hier mir einen Kontext rein und das ist das, was man promtet vorne.

00:25:49: Also ich habe... Ich bin jetzt gerade im Kontext, ich muss die Entscheidungen gegenprüfen,... ...ich bin eine Rolle Preckleiter und ich muss jetzt vom Stakeholder einen Recap der letzten drei Monate machen,... ...dann hab' ich sozusagen diese Meterinformationen.... Und dann weiß ja auch ein KI relativ easy in welche Knoten es dann reinspringen muss.. ..und durchsucht natürlich da nicht alle viertausend Knotens sondern ganz gezielt die richtige Stränge!

00:26:12: Genau!

00:26:13: Das kostet ja auch kaum Zeit und kaum Token.

00:26:15: Genau, token-seitig ist ja genau das die spannende Frage.

00:26:19: Die meisten grafen auch unsere.

00:26:21: Das hat mit KI per se erstmal nichts zu tun.

00:26:26: Also ein Business Graph und auch die Datenbank Technologien sind Dinge, die hat man auch schon früher gemacht.

00:26:32: Warum ist es für KI so relevant?

00:26:34: Wir sagen immer Es macht KI Nutzung auch Robuster!

00:26:37: Das ist zwar nicht so ein schönes sexy Wort aber es sorgt eben dafür dass die Nutzung kontextualisiert wird, also ich kann sicherstellen das oder sicherstelle nicht.

00:26:49: Ich kann die Wahrscheinlichkeiten erhöhen – das geht ja bei KI oftmals um Wahrscheinlichkeit – dass eine überprüfbare Antwort, dass ich eine überprüfbare Antwort zurückbekomme.

00:26:59: Dass Datenquälen, das ist der nächste Punkt, der so eine Relevanz hat, also über Grenzen hinweg Daten konsumiert werden.

00:27:06: Das ist ja auch das, was David und ich machen.

00:27:08: Ich nutze mal für das eine Code-Code fürs nächste Media GPTI, fürs nächste mache ich irgendwas in Cursor dann mache noch in unserem persönlichen Wissens irgendetwas also auch dieses wie kriege ich den Kontext dahin wo gearbeitet wird?

00:27:21: Und deswegen meine ich robust!

00:27:25: Ich kann tatsächlich anfangen sinnvoll persönliches Wissen einfließen zu lassen gab es ja auch ganz viele Themen in den letzten Jahren.

00:27:32: Das Second Brain, wenn Menschen sich irgendwie mit Obsidian und so das persönliche zweite Hirn gebaut haben.

00:27:40: So anders ist es.

00:27:41: nicht nur dass wir eben sagen ah!

00:27:44: Es geht über verschiedene Werkzeuge hinweg, es geht über meinen persönlichen Kreis hinweg – das Team-Brain, das Company-Brains.

00:27:51: Und natürlich, wenn ich das sicherstelle habe ich so viel mehr Kontexten kann damit auch sicherer mit den Antworten sein die ich bekomme.

00:27:59: Wir hatten eine kleine Studie gemacht bei Dienstleistern.

00:28:04: Warum?

00:28:06: Und wir sehen ganz viele Dienstleisters im Beratungsbereich, IT-Beratung aber auch Managementberatungen nutzen KI um sich durchzuoptimieren.

00:28:14: Wie mache ich noch besseres Steffing also Autosteffing von Ressourcen auf Projekte und so weiter und so und so.

00:28:22: Aber in der tatsächlichen Lieferung von Dingen am Kunden wird es aus diversen Gründen noch nicht eingesetzt.

00:28:30: Warum?

00:28:30: Gab ja auch die Coror-Beispiele, ne mit X... Firma XYZ verkauft irgendwie einen Report an die australische Regierung kriegt dafür achthunderttausend australischer Dollar und ein Tag danach heißt also der Report ist aber nur mitgeneriert alle Quellen sind falsch usw.

00:28:48: Wenn das Beratungsorganisation lesen, scheuen sie natürlich vor der Nutzung in Endkunden Dokumenten zurück.

00:28:55: wenn ich jetzt meine, meine Sicherheit, also auch mein Vertrauen gar nicht mehr.

00:29:00: Vertrauen in Antwort so weit erhöhen kann dass ich weiß das befüllt sich mit dem Kontext meiner Organisation und mit dem Wissen meiner Organisation Mit Dokumenten meiner Organisation.

00:29:10: Ich kann das prüfen lassen von Kollegen aus dem Team.

00:29:13: Das erhöht die confidence auch da KI einzusetzen natürlich enorm Und das merken wir in unserer eigenen Delivery eben auch.

00:29:21: wie haben für uns ganz klar gesagt es gibt bei uns Services Die können wir zu einem günstigeren Preis erbringen, weil wir KI nutzen.

00:29:29: Wir haben aber auch sehr klar für uns dokumentiert und kommunizieren das auch mit den Kunden was sind die Aspekte, die wir von KI übernehmen lassen und welche nicht?

00:29:38: Wenn wir gefragt werden vom Zahnarzt aus Österreich der sagt kann ich irgendwie DeepL Riot für die Erstellung meiner Rechnungen verwenden dann sagen wir jetzt nichts.

00:29:47: es kostet zwei Mannwochen weil wenn erst mal in manuelle Recherche gehen müssen sondern wir haben ganz viele Elemente, die gänzlich autonom von Agenten durchgeführt werden und David und ich geben quasi unsere Expertise dazu.

00:29:59: Und aus dem Paket wird quasi was, was sich meinem Kunden verkaufen kann.

00:30:03: Das geht eben weil der Kontext von David und mir die Agenten steuert wie sie ein Projekt durchzuführen haben.

00:30:13: Dann merkt man eben warum helfen solche Wissensgrafen dabei die geeignete KI-Nutzung nochmal auf ein anderes Leben, Level zu erheben.

00:30:23: Da sind schon viele wichtige Aspekte dabei.

00:30:25: daran merkt man dann wie wichtig es ist mit der Zeit aufzubauen.

00:30:27: das ist nichts was ich von Tag eins an habe sondern das ist natürlich ein Zeitfaktor.

00:30:31: jetzt sind wir auch wieder bei dieser Thematik des Juniors.

00:30:34: Probleme haben weil da fehlt dieses Wissen aber umso größer und du hast gerade schon skizziert das ist ein Wettbewerbsvorteil wenn nicht viel schneller und günstiger bin weil dich dieses Wissens einfach Ich sage jetzt mal, meine Datenbank habe und darauf zurückgreifen kann.

00:30:45: Und dann die richtigen Dinge tun kann.

00:30:47: Dann ist der Mensch, der vor diesem Tool sitzt natürlich super entscheidend.

00:30:51: Weil das natürlich die Qualität ist, die ich reingebe und auch die Qualitie definiere, die hinten rauskommen soll.

00:30:58: Den Rest kann natürlich ein Agent für einen machen.

00:31:00: wenn ich diese Prozesse natürlich alles schon irgendwie mal durchgespielt habe, qualitätsgesichert habe eher die Strukturen kennen da sind wir dem Knowledgecraft drin aber vielleicht die Prozessstruktur wie der Output sein soll kennt usw.. Da sind wir dann auch wieder in dieser Weltbeschreibung.

00:31:13: Schaffen die Leute das eigentlich sauber zu beschreiben, was sie so gerade in der Dienstleistungen eigentlich tun?

00:31:18: Und ich glaube es ist auch ein Grund, dass nicht darum geht diese Reports nur zu erstellen sondern dass das was Sie da auf Powerpoint Folien und so weiter machen und das was so in den ganzen Management Meetings dann auch empfohlen wird, das auch mal zu strukturieren und aufzuschreiben.

00:31:31: Da tun die sich glaub ich auch wirklich schwer und sagen dann ja alles ist ganz individuell und ich kann das gar nicht reproduzieren.

00:31:38: Da fehlt es dann teilweise manchmal vielleicht auch so ein bisschen der Fantasie, vielleicht?

00:31:42: Keine Ahnung.

00:31:44: Der Herr gesagt aber da steckt eine Menge Potenzial drinnen.

00:31:47: also der Mensch vorne der muss natürlich, der muss so an Point sein.

00:31:50: Da muss richtig sitzen was da vornherein kommt und das muss sitzen was hinten rauskommt.

00:31:55: Und da merkt man auch dass ist dieses Expertenwissen alleine gar nicht mehr so wichtig ist, sondern das es auch in der Breite natürlich sehr, sehr wichtig ist Wissen aufzubauen.

00:32:06: Dass ich eben halt auch weiß was ist in dieser ganzen Domäne des Kunden eigentlich relevant und was passiert da damit man eben diese vielen Facetten die da mitspielen was ja so viele viertausend Notenpunkte dass du die eigentlich auch einschätzen kannst?

00:32:21: Ich glaube das Thema, also ich sage immer so der Experte ist tot lang lebe.

00:32:24: Der Experte, weil wir auch da ganz klar sehen dass gewisse Dinge werden einfach Komoteti werden ganz normal.

00:32:32: Da wird man sich nicht mehr vom Markt abheben können.

00:32:36: aber und das sehen wir eben auch viele Organisationen sind sich ihrer eigenen Expertise überhaupt nicht bewusst.

00:32:44: wenn man sie mal zwingt übertächt davon sich darüber mal Gedanken zu machen, kommen ganz schön viele cleverer smarte Lösungen beraus die eben nicht ersetzbar sind.

00:32:57: Wo eben wirkliche Expertise ist?

00:32:59: Mal ist es eine Person, mal ist das ein Ansatz, males das ein Konzept oder was auch immer.

00:33:05: und das hilft natürlich in den Zeiten heute zu sagen wo unterscheiden wir uns denn wirklich noch von anderen weil so viel so schnell reproduzierbar ist?

00:33:15: Und welchen?

00:33:15: einen Satz, den fand ich ganz schön.

00:33:18: Dort ist gesagt onboarding.

00:33:19: also wir haben das Thema zum Beispiel jetzt gerade bei einem Unternehmen was jetzt nicht digitale Produkte macht sondern Produkte wo es heißt wenn ich den Job anfange brauche ich zwei Jahre onboarding bis ich den job nur ansatzweise machen kann.

00:33:34: und da ist das Thema jetzt genau dass da wird jetzt quasi der ein Wissensgraf bemüht Mit den ganzen Kolleginnen und Kollegen, die jetzt sich Richtung Rente zu bewegen.

00:33:46: So viel Kontext und Wissen und Branchenwissen und Jahrzehnte aufgebaute Erfahrungen noch irgendwie abzuziehen damit das A in der Organisation bleibt und B auch des Onboarding zu beschleunigen.

00:34:02: weil sie auch sagen zwei Jahre onboarding ist heute

00:34:06: nicht mehr tragbar

00:34:08: schwerer tragbar als früher Und da sind wir eben auch beratend dabei zu sagen, wie können wir das denn machen?

00:34:14: Wir wollen ja jetzt nicht die teuren sehr seniorigen, sehr produktiven Mitarbeiter irgendwie in stundenlange KI-Interviews mit irgendwelchen Abattaren setzen.

00:34:24: Sondern lasst uns doch überlegen, wie kann man uns quasi wie so ein agentischer Zwillinge in die Arbeit einklicken um zu verstehen Wie sieht denn dieses Wissen dort aus?

00:34:38: Und das ist ein total spannender erster Ergebnis, weil es da auch fast eher um physische KI-Themen geht.

00:34:45: Gar nicht mal um generative KI wie wir's eben an vielen Stellen irgendwie kennen sondern wie steuere ich die Pressmaschine für irgendeinen Spezialteil was am Ende in irgendwelchen E-Sahraketen landet?

00:35:00: und das ist halt auch super spannend.

00:35:01: aber es ist ultimativ das gleiche Prinzip Wir würden bei der Arbeit begleiten, Wissen aufnehmen.

00:35:08: Nicht dokumentiere jetzt mal für mich wie du das machst lieber Ulrich oder liebe Helene sondern

00:35:15: mitnehmen und beobachten!

00:35:18: Das ist eine Menge möglich.

00:35:20: Klar, ich kann die Kamera aufstellen.

00:35:21: Thema Interviews ist dann natürlich auch so kurz Interviews.

00:35:25: Auf dem Weg vielleicht nach Hause, da ruft die Karriere noch mal an und sagt was waren die größte Herausforderungen heute?

00:35:29: Wie hast du das gelöst?

00:35:30: Erzähl nochmal fünf Minuten.

00:35:31: Hast nur fünf Minuten Zeit danach unterbreche dich und dann ist vorbei.

00:35:34: also da muss man nicht immer viel Zeit investiert werden aber immer wieder diese Diese kleinen Punkte immer dieses wieder was weiß warum war das jetzt wichtig?

00:35:41: Warum hast du jetzt diesen Schritt gemacht?

00:35:43: also dieses typische, was so der Meister dem dem Lehrling eigentlich so tagtäglich mitgibt und sagt guck mal da musst du jetzt so machen.

00:35:48: Und die Schraube muss so festdrehen durch diese typische Wissen was die ganze Zeit kommt.

00:35:52: wenn man das natürlich schafft durch KI irgendwie sinnvoll zu erfassen und dann auch noch mit KI anderen Leuten weitergeben kann Dann ist es natürlich eine Menge Mange möglich.

00:36:02: wir denken in den nächsten zehn Jahre wo so viele Leute in Rente gehen Das wird wichtiger denn je gerade Produktionsunternehmen, wo es um physische Produkte geht.

00:36:10: Wo die Leute natürlich auch sich schwer tun weil sie nicht den Tag über am PC sitzen und Wissen dokumentieren.

00:36:15: Und das ist natürlich viel über Show and Tell geht.

00:36:19: Also zeigen und vorführen was da halt passiert.

00:36:22: Und die halt eigentlich den ganzen Tag Storytelling machen wenn die ja den Lehrlingwasser zählen.

00:36:26: Eigentlich müsste ich nebenbei Mikrofon drunterhalten und den ganzen tag mitlaufen lassen und fühlt sich komisch an hört sich vielleicht auch merkwürdig an aber dass glaube ich die einzige Lösung, wie wir das, wenn wir das noch mit Daten anreichern.

00:36:41: Wie du es schon gesagt hast, mit physischer KI also vielleicht auch Bilder machen, Videolaufen

00:36:46: etc.,

00:36:48: solche Elemente verbinden.

00:36:49: Das wäre unfassbar wichtig.

00:36:51: Ja auf jeden Fall!

00:36:53: Also David und ich haben am Anfang ganz simpel bei jeder Session in den Tools, die wir hatten, haben wir beim Fließen.

00:36:59: Jeder der Codecodes oder so kennen Session Close hat unser neuer Schlaf gesagt Tillmann In unserer Session hast du doch Folgendes gelernt in Anführungszeichen.

00:37:09: Ist das nicht etwas, was in den Knowledge-Grafen gehört?

00:37:12: Und aus diesem bewussten Steuern so knapp von einem Jahr ist halt ein okay, komm!

00:37:18: Du hast verstanden, was für uns wichtig ist?

00:37:22: Schreib's weg!

00:37:23: Hätte

00:37:23: diese Realität mitbringen, es muss ich auch meinem Agent immer beizubekommen oder meinen Agents beizubringen.

00:37:28: Was ist meine Realität?

00:37:29: Warum mache ich jetzt eine Aufgabe... Was ist das für ein Kunde?

00:37:32: Warum ist diese Aufgabe wichtig, was hat es für einen Bezug zu Dienstleistungen.

00:37:35: Welchen Stellenwert hat diese Dienstleistung

00:37:37: etc.,

00:37:38: etc.?

00:37:38: Wenn das eine Kain natürlich weiß dann kann er diese ganzen Informationen ja auch sammeln einschätzen bewerten, einordnen und dann kann ich natürlich auch vielleicht damit einem simplen Prompt sagen hey!

00:37:49: Ich muss jetzt Kontext ABC für kunde Y folgendes machen und da bin ich natürlich schon so fünf Kilometer weiter gesprungen oder in dem arbeiten, wo es mich dann wirklich braucht und zwar das Inhaltliche wirklich reinzugeben.

00:38:03: Genau!

00:38:04: Und das ist natürlich toll dass ich einfach diese Sprünge mittlerweile machen kann.

00:38:08: und wenn du im Vorgespräch hast gesagt Ich mache aus zwanzig Dienstleistungsstunden mach' ich zwei Stunden und das ist ja dann dieser Sprung nicht zu sagen hey ich habe da zwanzich Prozent optimiert oder ich schreibe da schneller Texte etc.

00:38:21: alles langweilig sondern aus Zwanzig zwei Stunden machen Das ist das Tolle.

00:38:25: oder mit zwanzig Stunden ein Output von achtzig Stunden erzeugen.

00:38:28: Das ist auch schön, aber die beiden Richtungen das ist eigentlich das Interessante und nicht aus zwanzich achtzehn oder aus zwansich fünfundzwanzig machen.

00:38:35: Das is alles Pinards.

00:38:36: und dass es auch nicht spannend genug.

00:38:38: Es gibt sicherlich Teilaspekte in der Organisation wo auch zwei Prozent Verschleunigung und Ersparnis schon sehr viel wert sind.

00:38:45: Aber wir reden halt immer davon ich kann meine Inbox dreißig Prozent schneller bearbeiten Aber niemand sagt, dass das überhaupt was Gutes ist seine inbox.

00:38:53: Dreißig prozent schneller zu bearbeiten ich glaube aber genau dieses.

00:38:56: also es gibt natürlich so.

00:39:01: Elemente Projekte Prozesse Wertschöpfungsketten wo solche Sprung Innovationen möglich ist und die zu identifizieren damit ein Showcase zu machen Das ist ja genau das was auch total inhaltlich spannend ist.

00:39:12: und das andere da wollte ich gerade auch noch mal hinauf was natürlich so ein bisschen auf einen Aufhänger war Auch in dem Podcast darüber zu reden war dieses, was macht das denn eigentlich mit der Zusammenarbeit?

00:39:23: Und ich glaube mein Lieblingsbeispiel ist also Sommerzeit.

00:39:26: Wir hatten Urlaube und ich musste zum ersten Mal in meinem Leben kein bisschen mehr übergeben.

00:39:33: Also musst du mich nicht am Freitag vom Urlaub noch mal hinsetzen und schnell irgendwie eine Seite zusammen klimpern oder E-Mails kopieren oder sonst irgendwas machen sondern ich konnte mich dadurch wie David und ich an Dingen zusammenarbeiten darauf verlassen, dass er alles hat was er in meiner Abwesenheit potenziell braucht weil es eben dokumentiert ist.

00:39:53: Das heißt das gibt keine offenen Enden wenn jemand anrufende Mail fragt und dann muss ich nicht vorher aufgeschrieben haben Was könnte der fragen?

00:39:59: Weil der Kontext liegt alles zentral in unserem Grafen Und für mich war wirklich nochmal ein Aha Moment diesen Sommer Dass sich zurück kam Montags.

00:40:10: Ich wusste Dienstags ist ein Workshop beim Kunden der auch für uns wirklich wichtig war.

00:40:16: Und ich kam quasi montags zurück und hab einfach nur meine Werkzeuge angeschmissen, dann habe gesagt okay, ich habe doch vor zwei eineinhalb Wochen aufgehört da wird halt weitergemacht.

00:40:26: wie sie sieht denn das Deck von morgen aus mit all den Ergebnissen die reingeflossen sind?

00:40:30: Das deck wurde aktualisiert.

00:40:31: Ich habe zu jeder Veränderung eine Quellenangabe gehabt Von warum hat sich das fair ändert und konnte da wo ich Lust hatte oder Die Muße hatte die Notwendigkeit sah tiefer reinzugehen, konnte ich tiefer reingehen.

00:40:44: Aber David konnte halt einfach mehrere Kundeninterviews in der Zwischenzeit führen.

00:40:48: Die wurden auch wieder automatisch abgelegt und ich habe am Tag später einen Deck gehalten wo ich bei der Hälfte der Datengrundlage nicht live dabei war, nicht einkopiert war, ich nicht Zusammenfassungen lesen musste.

00:41:01: dann hat er sie halt tief in unserem eigentlichen Prozess integriert und das war für mich schon auch noch mal eine Naja, ein bisschen Augenöffnend und das Gleiche hatten wir danach.

00:41:12: Danach war David im Urlaub kamen zurück Wir hatten wieder einen Workshop den Tag nachdem David zurück war Und es war das gleiche Prinzip Und auch dazu anfangs war zurück.

00:41:22: was begeistert mich sowas?

00:41:24: Also genau solche Dinge weil man in seinem Leben so oft Es muss doch anders gehen als Für alle Eventualitäten urlaubsübergaben zu machen.

00:41:37: Und jetzt stehen wir da zum ersten Mal und können sagen, für uns ist das anders.

00:41:40: Das ist etwas was mich antreibt auf jeden Fall.

00:41:42: Ja, das ist glaube ich etwas... jetzt viel oder sehr wichtig wird, dieses wir können es doch anders machen mit KI und einfach Dinge die wir jahrelang als gesetzt gesehen haben.

00:41:52: Und immer als nervig Zeitraum angesehen haben.

00:41:55: Die können wir plötzlich verändern.

00:41:56: Man muss einfach nur radikal darüber nachdenken.

00:41:58: was wäre denn wenn das was die letzten zwanzig Jahre nicht passiert ist auch nicht da gewesen wäre?

00:42:03: Wir sozusagen auf der grünen Wiese hätten anfangen können mit dem aktuellen Wissenstand.

00:42:06: dann ist die Frage was machen die Leute daraus?

00:42:08: also dieses typische Es hat halt die ganze Zeit nicht funktioniert bis einer gekommen ist, der nicht wusste das es nicht funktioniert und hat's einfach gemacht.

00:42:14: So die Art und Weise in dem mit dem Motto jetzt einfach mal darüber zu gehen und so sagen ich mach das jetzt einfach einmal anders.

00:42:19: Ich denke das ganze Prinzip mal neu Aber Thema Neu.

00:42:22: ich will noch zwei Abschlussfragen stellen Und dann kommen wir auch zum Ende.

00:42:25: Du hast jetzt schon gesagt, Urlaubsübergabe.

00:42:27: Ihr musstet eigentlich gar nicht miteinander reden.

00:42:28: Hattet euern Urlaub ja auch direkt hintereinander geplant?

00:42:30: Hattest du gesagt?

00:42:31: Das heißt ich hab dich in ein paar Wochen gar nicht gesehen.

00:42:34: Verändert das nicht die Zusammenarbeit?

00:42:35: oder was glaubst du?

00:42:36: wie verändert sich diese Zusammenarbeit?

00:42:37: Ein Kollege hat mir hier die Woche gerade erzählt dass sie daheim im Home-Office nur noch mit Claude spricht und zwar halt per Spracheingabe.

00:42:43: ist es auch so... Ist das jetzt so'n Ding?

00:42:45: Ist die neue Teamzusammenarbeit eigentlich die Dokumentationen in Claude und die Spracheingabe?

00:42:51: Jetzt mal bei Spitz gesagt

00:42:53: Ich glaube, für mich ist es eine Fortführung der Diskussionen rund um Arbeitskultur und Arbeitsweisen die mit Corona angefangen hat.

00:43:01: Das ist noch mal in einer Beschleunigung von einzelnen Dingen klar.

00:43:06: aber für mich jetzt ist das eine Fortschreibung.

00:43:08: Warum?

00:43:09: Ich glaube fest daran an Mensch-Mensch Interaktion also auf verschiedensten Ebenen von sozialem bis zu Inhaltlichem.

00:43:20: ich glaube schon auch dass man heute den höchsten Effizienzgrad gewinnt, wenn man sich ähnlich wie man sich Gedanken machen soll.

00:43:28: Wie sieht unser Prozess aus?

00:43:29: Sollte man sich gelanken machen zu in welchen Formen brauchen wir Mensch-zu-Mensch Interaktion und wie gestalten wird diese?

00:43:36: Also David und ich haben zwei feste Regeltermine wo wir uns in Persona treffen beispielsweise heute Wo wir uns eben eine klare Agenda geben um uns Auszutauschen auch mal um weitere Knoten wachsen zu lassen, nicht knoten anzureichern sondern neue Knotend entstehen zu lassen und das ist unfassbar.

00:43:59: Die haben die besten Ideen immer noch in der Kombination.

00:44:03: gleichzeitig sehen wir eben auch dass ich mir keine Gedanken mehr machen muss.

00:44:10: wie bei weiß David das.

00:44:12: also müsste ich das David mal noch kontaktualisieren.

00:44:16: wir sind beides gründer noch relativ früh, das heißt es passiert viel den ganzen Tag und halt zu wissen dass der andere Bescheid weiß bzw.

00:44:25: Bescheidswissen kann ohne dass ich dafür was leisten muss.

00:44:30: Das nimmt einem auch eine gewisse Kommunikationslast von der Schulter.

00:44:35: Nichtsdestotrotz glaube ich dass gerade arbeitskulturell die Fragestellung von wie steuert man das noch besser aus?

00:44:42: Eine hohe Relevanz hat also wo wir in Beratungsmandaten auch dabei sitzen zu sagen naja ist dann das Zukunftsformat, ich bin der Manager von Agenten-Teams.

00:44:51: Also alle Managungen nur noch Agenten hoarden und wir reden nicht mehr miteinander.

00:44:55: also das wird es bestimmt auch geben?

00:44:58: Und dann ist das aber ganz schnell wieder vorbei, das glaube ich nicht!

00:45:01: Ich glaub dass sich – und nicht nur im beruflichen auch in privaten wie auf…also in allen Ebenen – sich alles mehr um Experiences drehen wird.

00:45:10: Wir kommen zusammen zu zwei, zu fünf, zu hundert und um eine Erfahrung gebaut sein, die Erfahrung kann Austausch sein.

00:45:17: Das muss jetzt nicht gehen.

00:45:20: Lasertag spielen sein aber es geht quasi um... Es braucht ein Anlass.

00:45:24: ich glaube dieses wir sind einfach blind einfach mal so auf einem Haufen

00:45:28: dann

00:45:29: reden alle mit Claude halt in einem Haufe das wird noch nichts ändern.

00:45:33: Und wenn wir's hinbekommen da gab er dieses berühmte Zitat Ich will dass die KI meine Wäsche macht und nicht für mich malt Dann haben wir glaub' ich für die nächsten Jahre genug zu tun, das erst mal hinzustellen.

00:45:46: Und wenn wir die Zeit gewinne dafür nutzen, bessere Produkte zu bauen also bessere Dienstleistungen zu erbringen dann haben wir sowieso

00:45:55: definitiv.

00:45:56: letzte Frage geht um Produkte.

00:45:58: was braucht denn überhaupt noch mehr?

00:45:59: Brauche ich nicht eigentlich nur noch einen Claude, ein ChatGPT Also irgendeine Eingabe fällt und praktisch den Grafen im Hintergrund sind alle anderen Systeme in Anführungsstrichen tot.

00:46:09: brauche ich noch ein CRM, brauche Weil da steht ja alles im Grafen drin.

00:46:16: Sehr ketzerische Frage zum Ende.

00:46:20: Wenn du mich jetzt frage, nein, wenn du zu mir sagst ich fange auf der grünen Wiese

00:46:24: an

00:46:26: ist die Antwort eine andere als die, die ich einer Bestandsorganisation

00:46:30: mache.

00:46:31: Mach mal beide Antworten.

00:46:32: Grüne Wiese?

00:46:34: Spezial-Applikation wo es einen echten Mehrwert hat nicht einfach nur um die Applikation zu haben.

00:46:39: und warum sage ich das?

00:46:40: naja Viele Applikationen haben ihre Darleinsberechtigung und sind sehr gut in der Anwendung von Business-Logic,

00:46:52: dass man sie

00:46:54: auferwenden kann.

00:46:55: Genau!

00:46:55: Da muss ich nicht denken das kann nicht besser da muss sich nicht denken, das baue ich nach.

00:47:00: aber bei anderen Themen ist es quasi wirklich eine Frage der Datenhaltung.

00:47:03: und ob ich jetzt ab einer gewissen Größe einen hochaufgebautes CRM brauche.

00:47:07: neben dem ERP, neben noch anderen Lösungen das mag ich anders beantworten.

00:47:15: Großen Organisationen ist es tatsächlich eher für mich eine Architekturentscheidung.

00:47:21: Wir sind bei vielen auch deutschen Mittelschänder unterwegs, wo wir gerade auf der Beratungsseite die Organisation dahingehend umbauen, dass diese Kernapplikationen zum System of Record werden und der Integration und Business-Logic Layer heute woanders liegt.

00:47:41: Warum?

00:47:42: Damit eben!

00:47:44: der User, so wie der Agent sowie eine andere Applikation frei und natürlich darauf zugreifen kann.

00:47:50: Also ich glaube diese Abstraktion von im CRM-Liegen Kundendaten zu damit sich die Kundendate über alle meine Wertschöpfungsketten verwenden kann brauche ich einen Layer oben drüber.

00:48:04: das ist glaube ich das was wir an dieser Stelle ganz oft sehen und wie natürlich intern einfach nochmal anders begreifen können.

00:48:11: Ich glaube nicht dass der Wissensgraf alle Business-Applikationen ersetzt.

00:48:16: Ich glaube, dass der Wissensgraf ein guter Ort ist

00:48:20: um

00:48:21: Wissenkontext Stammdaten aus Applikation zu nehmen und soweit zusammen zu contextualisieren das sie von allen besser auf sie zugegriffen werden kann.

00:48:33: Das bin ich der vor meiner Konsole sitzt und was brauche, das kann aber auch eine andere Applikation sein.

00:48:40: Also darum geht es ja auch.

00:48:42: dieses Thema von wir reden Applikations miteinander wird ja immer spannender welchen Kontext gebe ich damit?

00:48:48: Und um da auch bessere Entscheidungen treffen zu lassen Wir reden von KI die Entscheidung vorbereiten soll wenn ich sicherstellen kann dass sie so viel Kontext mitbekommt wie möglich dann habe ich da ja auch wieder Gewinne.

00:49:01: Ich glaube nicht dass Business-Applikationen tot sind Oder wie es manche sagt, dann saß ist tot.

00:49:06: Nein!

00:49:08: Aber ganz schön viel was da am Markt ist hat schon eine Frage der Daseinsberechtigung zu beantworten.

00:49:13: also das glaube ich auf jeden Fall schon.

00:49:16: Definitiv.

00:49:16: Ich glaube zusammen aber wird sich an vielen Stellen ändern systematisch menschlich wie auch von den ganzen Produkten her was ich da verwende.

00:49:23: Ein Unternehmen mit hunderttausend Produkten, die man irgendwie einsetzt.

00:49:27: Das wird es wahrscheinlich so in Zukunft nicht mehr geben.

00:49:28: vor allem die jetzt auf der grünen Wiese anfangen werden das glaube ich wie ihr auch architektonisch ganz anders denken und wahrscheinlich auch ganz anders aufziehen.

00:49:35: Und ja, in Zweifel brauche ich vielleicht wirklich nur eine Spezialsoftware Buchhaltung Personal irgendwie einen Workspace-Account das sich e-mail schreiben kann und eine Eingabe, Zeile, Konsole wie du sagtest und vielleicht Knowledge Graph und dann bin ich eigentlich schon sehr arbeitsfähig.

00:49:51: Genau!

00:49:51: Wenn ich da noch eine andere Visualisierung möchte ein anderes Interface möchte, dann wird es nicht die siebzehnte Applikation oder noch ein Addon zu dem was ich schon habe sondern gibt's das halt.

00:50:01: aber es hat halt nichts Außer Zugang zum Rest in einer Form von UI und UX, die mir vielleicht entspricht.

00:50:09: Also diese personalisierte Nutzung an die glaube ich schon auch.

00:50:12: Wie gesagt, die Großen gehen da ja auch mit.

00:50:14: Salesforce hat gesagt wir können Headless, wir brauchen das UI eigentlich gar nicht mehr.

00:50:18: Konsumiere doch die Daten ins Salesforce wie auch immer du möchtest!

00:50:24: Und durch Vibe-Coding kann ich mir im Zweifel in der Zeit ein Layer Element bauen, wenn ich das brauche.

00:50:27: Genau

00:50:27: und dann baue ich mir eine App auf dem Handy die es irgendwie mit Gamification und ClickyBunty mir meine Accounts darstellt und sowas.

00:50:35: Aber das hat ja mit der Business Logik, mit der Datenhaltung nichts zu tun.

00:50:38: aber ich glaube dieses Prinzip ist was wir gerade in der Veränderung sehen.

00:50:42: sind da viele schon nöb?

00:50:44: Sind da viele am experimentieren?

00:50:46: Auf jeden Fall!

00:50:47: Und auch dass... Ich glaub KI Nutzungen Ist in vielen Organisationen.

00:50:52: der echte Mehrwert ist nicht, wie du gesagt hast bei schneller E-Mails schreiben besseres Kalenderminagement sowas sondern es an den Kernprozessen dran und da ist eben auch das wo diese Sprung Innovation.

00:51:05: Gewinnen kann.

00:51:07: dann macht das ganze auch Spaß.

00:51:09: ja Spaß macht auf jeden Fall.

00:51:11: Ich hoffe, euch macht es auch Spaß einmal hier zuzuhören und Dinge auszuprobieren.

00:51:14: Weil die Zeit war noch nie spannender.

00:51:17: also ich glaube das hat noch nie so viel Spaß gemacht aktuell zu arbeiten zumindest wenn man in diesem Umfeld aktiv ist und auch so viele ausprobieren kann.

00:51:23: Es gibt soviel zu disruptieren momentan weil die Möglichkeiten einfach dazu da sind.

00:51:28: Wenn ihr sagt dass was der Tim an der gesagt hat klingt unfassbar spannend Das müsste ich bei mir auch mal ausprobierend dann findet ihr wie immer seine Kontaktdaten natürlich unten in den Show-Nutz.

00:51:37: Er freut sich auf jeden Fall über einen Kontakt, ihr könnt ihn einfach mal anschreiben und dann mit ihm über ein Knowledge Graph bei euch in der Firma einmal sprechen.

00:51:44: Und ja da bin ich mal gespannt was ihr bisher so an Erfahrungen gesammelt habt.

00:51:48: schreibt mir gerne an modernworkatcybert.group auch die im Interesse findet ihr noch mal unten in den Show.

00:51:52: Notes.

00:51:53: und Till man danke dass du da warst.

00:51:55: schön diese vielen vielen Eindrücke die du hier geteilt hast.

00:51:58: Es hat sehr viel Spaß gemacht, die Folge.

00:52:00: Ich glaube da konnte jeder irgendwie ein bisschen was mitnehmen oder mal kurz nachdenken ob der Alltag nicht vielleicht auch anders gestaltet sein soll.

00:52:07: ich glaube es geht vor allem an die Führungskräfte jetzt darüber nachzudenken was sie in irgendeiner Situation verändern können.

00:52:11: das geht gar nicht um die Einzelpersonen sondern ums ganze groß und das strukturelle was dann passiert.

00:52:16: weil nur dann kann's auch wirklich wirksam in der ganzen Organisation noch ankommen.

00:52:20: Und klar ist immer schön, sich selbst zu optimieren.

00:52:23: Aber der große Hebel ist in der ganzen Organisation oder auch zumindest bei dem Team ist der Hebel da.

00:52:29: Das solltet ihr nutzen.

00:52:30: Hört dazu gerne weiter den Podcast.

00:52:33: Neue Folgen kommen auf jeden Fall noch und dann hören wir uns beim nächsten Mal wieder.

00:52:36: Und Dir, Timon, danke, dass du da warst!

00:52:38: Danke dir Florian!

00:52:40: Ciao.

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