#114 Was KI nie kann – die Rolle des Menschen im Wandel - Interview mit Julia Schleidt

Shownotes

Was passiert mit uns als Menschen, wenn Organisationen sich durch KI radikal verändern? In dieser Folge geht es darum, was emotionale Intelligenz, Resilienz und Selbstführung in Zeiten von KI wirklich bedeuten – und warum die Antwort auf mentale Belastung nicht im Außen zu suchen ist. Welche Verantwortung trägt der Mensch selbst – und welche trägt die Organisation? Und warum kann KI zwar viele Prozesse übernehmen, aber niemals das tiefe menschliche Bedürfnis nach Bindung und Verbindung erfüllen?

Julia Schleidt ist Trainerin und Coach für emotionale Selbstführung, emotionale Resilienz und emotionale Intelligenz. Sie ist Wirtschaftsingenieurin, Mastercoach, Lehrtrainerin und LinkedIn Top Voice – und bildet selbst Emotionscoaches aus. Zuvor hat sie bei IBM Digitalisierungs- und Change-Projekte begleitet und weiß daher genau, was in Organisationen passiert, wenn sich alles ändert – und was das mit den Menschen macht.

Julia's LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/juliaschleidt/ Website: https://juliaschleidt.de/

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Modern Work to Go.

00:00:03: Hier ist immer euer Florian, eine neue Woche ein neues Thema, einmal wieder KI!

00:00:08: Heute sprechen wir nicht nur über KI sondern wir sprechen heute sehr stark über den Menschen und was das auslöst wenn KI vor allem sehr stark eingesetzt wird beziehungsweise wenn Organisationen sich komplett ändern durch KI.

00:00:21: Was spielt der Mensch noch für eine Rolle?

00:00:23: Wie muss der Mensch sich verändern?

00:00:25: Und was geht innerhalb eines Menschen ab, könnte man sagen.

00:00:28: Was passiert, wenn eine Organisation sich so radikal ändert?

00:00:32: Das werden wir heute mal in den nächsten dreißig Minuten einmal komplett auseinandernehmen und dazu habe ich die Julia eingeladen, die uns heute bei diesem Thema begleitet.

00:00:39: Schön dass du da bist!

00:00:41: Ich freue mich drauf, danke für die Einladung!

00:00:44: Ja stelle dich doch mal ganz kurz unseren Zuhörer ein bisschen vor und sag mal warum du heute genau die Richtige bist...

00:00:50: Danke erstmal für den Raum und auch die Bühne.

00:00:53: Mein Name ist Julia Schleit, bei mir dreht sich alles um Emotionen.

00:00:57: Ich bin Trainerin & Coach emotionale Selbstführung, emotionale Resilienz aber eben auch emotionale Intelligenz was zwischen Menschen passiert.

00:01:07: Und ich bilde auch Emotionscoaches aus das heißt Ich bilde Menschen aus die Räume halten um Emotion zu regulieren weil ich glaube es ist das Thema der Zeit.

00:01:16: Das macht uns Menschen aus.

00:01:17: Es ist die Neurobiologie Aber eben auch dass was Zwischenmenschlich passiert und ich glaube da dürfen wir gerade in diesen Umbruchzeiten Die gerade stattfinden auch ja ein bisschen mehr Fokus drauflegen.

00:01:30: Da fallen mir direkt ganz, ganz viele Fragen ein.

00:01:32: Da werde ich dich gleich ein bisschen löchern.

00:01:34: aber bevor wir da einsteigen was gibt denn die Energie bei der Arbeit?

00:01:39: Ich würde mal so zwei Dinge nennen.

00:01:40: also eine Sache die mir total viel Energie gibt ist es zu lernen mich mit neuen Themen auseinanderzusetzen in Themen auch tief reinzugehen.

00:01:47: und da ist es mir gar nicht so wichtig das Ergebnis oder am Ende nur etwas draus zu machen sondern wirklich dieser Lernprozess dieses.

00:01:53: ich bringe mich in ne neue Situation und erlebe mich in dieser neuen Situation einmal neu.

00:01:59: Und was mir in meiner Arbeit einfach total viel Energie gibt, ist Menschen im Wachstum zu begleiten.

00:02:05: Diesen Entfaltungsprozess zu sehen und einmal zu sehen da gibt es jemand der sich ein neues Ziel steckt oder sich mit einem neuen Thema auseinandersetzt dann in diese neue Welt abtaucht unter auch allerlei Erfahrung macht von Scheitern, ich habe auch Erfolge und komme dann auch in einer neuen Version irgendwie zurück und darf das jetzt auch mit anderen Menschen teilen.

00:02:26: Das ist ein total spannender... inspirierender Prozess, der mir total viel Energie gibt.

00:02:31: Ja Thema neue Welt veränderte Welt das wird heute das Thema hier sein.

00:02:36: die Welt verändert sich zunehmend und du hast eben gesagt ja Interaktion Mensch mit Mensch.

00:02:43: Und wir merken immer dass die interaktionen mensch zu mensch teilweise mehr wird aber auch in manchen Bereichen weniger wird Weil die Interaktion Mensch zu Agent könnte man eigentlich schon direkt sagen, deutlich erhöht wird.

00:02:55: Und da werden wir gleich mal ein bisschen darüber sprechen.

00:02:57: was bedeutet das denn für die emotionale Intelligenz eines Menschen auch vor dem Thema Empathie?

00:03:03: Was ich zu einem Agent ganz anders wahrscheinlich brauche als zu einem Menschen.

00:03:07: und ja dass wenn wir gleich ein bisschen auseinander nehmen lassen es erstmal so ein bisschen drüber sprechen.

00:03:13: Was verändert sich denn eigentlich wirklich?

00:03:15: gerade also der Titel des Podcasts ist ja heute Die Rolle des Menschen ... während die KI da ist sozusagen.

00:03:22: Ich habe gerade heute morgen eine Nachricht gelesen, dass die USA so viele Menschen entlassen hat wie noch nie.

00:03:27: das Verhältnis Neueinstellung zu Entlassungen liegt momentan bei ungefähr eins zu zwanzig.

00:03:33: Das heißt eine Neueinstellung bei zwanziger Entlassung... ...das ist ein sehr hoher Wert.

00:03:38: was macht das mit den Menschen wenn er sowas hört bzw.

00:03:41: wenn sowas passiert?

00:03:42: Das Thema Veränderung wird dadurch natürlich sehr kurzfristig sehr relevant

00:03:49: Total.

00:03:50: Also ich gucke immer durch die Brille, was macht den Mensch eigentlich aus?

00:03:53: Und der Mensch kommt auf die Welt mit vier neurologischen Grundbedürfnissen und eins davon ist Ordnung und Struktur eine existenzielle Sicherheit zu haben sich in der Welt irgendwie orientieren zu können zu verstehen was passiert denn da eigentlich.

00:04:07: und das ist das Bedürfnis was gerade am meisten irgendwie angegriffen wird durch die Dinge die in der welt passieren weil ja KI kommt und ein großteil der Menschen nutzt auch schon KI.

00:04:17: Aber können wir wirklich uns ein Bild davon machen, wo wir in zehn Jahren stehen?

00:04:22: Wie die Welt aussieht wie unsere Arbeitswelt aussieht.

00:04:26: Ja, wir versuchen das Wir versuchen uns dem anzunähern aber ich glaube so richtig erfassen können wird es noch nicht.

00:04:32: und du hast jetzt ein Beispiel gebracht was gerade Entlassung betrifft und auch eben Menschen, die vielleicht gerade einen Job suchen oder sich überhaupt eine Ende des Studiums.

00:04:42: Und was mache ich jetzt mit meinem Leben?

00:04:43: Hier in Deutschland haben wir ja auch noch die Herausforderungen des Renteneintritts.

00:04:49: Da sind ganz viele Millionen von Menschen, der in den nächsten zehn Jahren in die Rente gehen, wo man da vielleicht sogar Hoffnung schöpfen könnte aus dieser Entwicklung.

00:04:57: Jetzt kommt Digitalisierung!

00:04:58: Jetzt kommen die ganzen smarten Agents, die auch ganz viel Aufgaben übernehmen können.

00:05:05: Jeder Mensch hat da glaube ich eine ganz individuelle Assoziation dazu.

00:05:09: Auf der einen Seite, ja, ich sehe... Da gibt es eine Möglichkeit!

00:05:12: Ich habe auch irgendwie Hoffnung drauf, ich probiere vielleicht selbst ganz viel aus und merke wie's mir das Leben auch irgendwie erleichtert.

00:05:19: Und auf der anderen Seite aber eben auch was macht das mit mir?

00:05:22: Ich hab ne Karriere aufgebaut auf ein Thema und dachte, ich bin Experte in einem Gebiet und dieses Expertenwissen ist super, super viel wert.

00:05:31: Jetzt kommt ne KI um die Ecke Und kann dieses Wissen eigentlich viel schneller, viel effizienter, viel strukturierter und überzeugender rüberbringen als ich das jemals konnte.

00:05:44: Das

00:05:45: Thema Veränderung an der Stelle ist wichtig?

00:05:47: Ja

00:05:48: total!

00:05:49: Da passiert innerlich ganz viel da kommen Emotionen hoch wie Ängste eine Zukunftsangst.

00:05:54: wer bin ich dann eigentlich noch?

00:05:55: da kommt auch ne Scham hoch wenn ich eine Rolle habe und diese Rolle nicht mehr innehabe, das haben wir in den letzten Jahrzehnten immer wieder erlebt.

00:06:03: Also ich komme ja aus dem Bereich Change Management – ich war auch in einer großen Beratung tätig, hab Automatisierung, Digitalisierungsprojekte mitbegleitet Und wir sprechen nicht oft über Charme.

00:06:13: aber Charme ist eigentlich die Emotion, die wir in Change Projekten gerade wenn es um organisationale Veränderungen und da fallen teilweise ganze Berufszweige weg, die Menschen am härtesten trifft.

00:06:26: Dann kann aber auch sowas hoch kommen wie Ärger, Verachtung.

00:06:30: Ja ich will das nicht!

00:06:32: Ich habe einen gewissen Wert, ich hab eine moralische Vorstellung, wie man wirtschaftet und als Unternehmen agiert welche Entscheidungen man trifft und es entspricht mir ja nicht.

00:06:40: Und dann kommt aber auch so was wie Trauer hoch.

00:06:42: Ich habe ganz viel Zeit Lebenszeit in diese eine Lösung investiert.

00:06:48: Ich hab vielleicht den Job des ein oder andere Mal über meine Familie gestellt... ...und jetzt ist alles dahin Und am Ende ist es ein Mix.

00:06:57: Man kann nicht sagen, der Mensch ist irgendwie nur schwarz-weiß die eine Emotion ist da sondern wir pendeln das am Ende aus.

00:07:03: Das ist ne Mischung aus diesen Emotionen die sich zeigt und da kann auch alles drinnen sein.

00:07:07: Eine weitere Emotion die sich natürlich zeigt ist einfach eine Verwirrungen Orientierungslosigkeit.

00:07:10: Ich weiß einfach nicht was das bedeutet und ich weiß gerade nicht wo ich verlässliche Informationen herkriegen soll.

00:07:17: Dann ist natürlich die Frage wie gehen Menschen damit um?

00:07:19: Da hat jeder einen ganz anderen Umgang.

00:07:22: tiefer reingehen, verstehen ausprobieren.

00:07:24: Aktionismus erstmal freeze ich mache jetzt erstmal gar nichts mehr.

00:07:28: Ich warte erst mal ab bis jemand anders für mich entscheidet.

00:07:30: also da gibt es dann auch wiederum eine Vielfalt.

00:07:34: gern gesehen diese Variante andere Leute sollen entscheiden sehen wir auch gerade in Deutschland sind mit dem Thema KI noch teilweise sehr vorsichtig.

00:07:43: Wir warten sehr gerne ab was andere machen und erstmal die Auswirkungen zu verstehen.

00:07:47: Da kommt wahrscheinlich dieses Grundbedürfnis was du eben sagtest Ordnung und Struktur dann auch her.

00:07:52: Ich will halt irgendeine Sicherheit haben, ich will irgendwas in strukturelle Elemente durchdenken können und ja das geht halt momentan gar nicht.

00:08:01: was ich mich dabei frage müssen wir vielleicht auch so eine Art Reset im Kopf machen ist diese alte Welt nenne ich jetzt einfach mal ... diese extrem strukturierte Welt ist die nicht auch so ein bisschen vorbei und es so?

00:08:14: dieses Thema Unsicherheit, nicht eigentlich der Standard.

00:08:16: Dass nichts definiert werden kann oder zumindest auch nicht über einen längeren Zeitraum definiert... ...werden kann das viele Dinge sich einfach verändern und dass man damit lernen muss umzugehen, dass diese dauerhafte Ungewissheit, dieses dauerhaftes Schnelligkeit Diese Veränderbarkeit, die auch eintritt.

00:08:32: Dass das Disten die neue Struktur im Endeffekt ist, auf die wir uns irgendwie neu programmieren müssen?

00:08:40: Ich stimme dir da absolut zu!

00:08:42: Also ich habe mich jetzt heute vorgestellt als Expertin für Emotion.

00:08:45: Als ich vor sechs Jahren mein Unternehmen gegründet habe bin ich losgegangen mit dem Thema Digital Leadership und schon damals vor sechs jahren hab ich in meinen Vorträgen erzählt selbst das Akronym WUKA hat ausgedient.

00:08:57: Da gab es ein neues... Die Welt ist unverständlich, die ist nicht mehr kontrollierbar.

00:09:06: Damals war KI noch gar nicht irgendwie auf dem Plan gestanden und man hätte diese Zeit natürlich auch nutzen können das mal auszuprobieren.

00:09:13: Es haben auch viele Menschen oder viele Organisationen, die gesagt haben wir wollen agiler werden, wir wollen Hierarchien abbauen Wir wollen auch mehr Verantwortung in die Teams geben Und es ist ein anstrengender Prozess so was zu verändern.

00:09:27: Und als dann die Krise kamen, sind dann doch viele Menschen auch jetzt nach Corona – wo das sich nochmal verschärft hat – natürlich zurück in alte Strukturen gegangen.

00:09:35: Wir brauchen doch wieder mehr Hierarchie!

00:09:37: Wir brauchen noch mehr.

00:09:38: einer entscheidend und übernimmt die Verantwortung und danach agieren wir.

00:09:42: Das ist glaube ich insgesamt eher unglücklich weil wir brauchen schon auch diese Schwarmintelligenz Dass viele Menschen mitdenken, dass wenn Impulse von außen reinkommen.

00:09:51: Von Kunden, Klienten das die auch schnell verarbeitet werden und nicht erst über drei vier Hierarchiestufen verarbeited werden.

00:09:58: dafür brauchen wir aber auch Menschen die innerlich stabil sind Die mit dieser Unsicherheit umgehen können die in der Lage sind Verantwortung zu tragen.

00:10:07: Auch wenn man was schief geht Und da sind wir ganz schnell bei dem Wort psychologische Sicherheit fühlen sich die Menschen überhaupt in der Lage.

00:10:14: und wenn man sich da aktuelle Zahlen auch anguckt, welche Themen denn mit der KI besprochen werden dann sind das ganz oft diese zwischenmenschlichen Themen.

00:10:23: Wie sage ich meinem Chef?

00:10:25: Wie kann ich dafür sorgen dass meine Nachricht gut ankommt?

00:10:28: Teilweise werden ganze Nachrichtenverläufe auch privat auf der KI noch mal auseinander genommen.

00:10:34: was sagt diese Person hier eigentlich?

00:10:37: Und ganz oft bekommen wir die Bestätigung anstatt einmal das Andersartige, die Ambiguität im Raum stehen zu lassen und dafür eine Akzeptanz zu finden.

00:10:51: Jetzt versuchen die Leute durch KI so ein bisschen dieses Thema emotionale Intelligenz Empathie Menschenkenntnis könnte man es auch zusammenfassen darüber abzubilden Bin mir sehr unsicher ob eine KI dass in der Gänze wirklich gut kann.

00:11:09: ich vermute dass es in Einzelfällen bei vielen Texten, vielen Beispielen sicherlich sinnvolle Tipps geben kann und sicherlich dem oder derjenigen Einzelnen im Einzelfall sehr gut helfen kann.

00:11:19: Aber ich bin mir nicht sicher ob KI in der Rolle für die es vorgesehen war an dieser Stelle so gut aushelfen kann.

00:11:26: wie nimmst du das wahr?

00:11:27: Ich stimme dir absolut zu.

00:11:28: also ja natürlich lassen sich anhand von weniger Datenpunkte ob das ein Text ist, was ein gesprochenes Wort ist aber eben auch Ich beobachte einen Menschen in seinem Bewegungsablauf.

00:11:42: Auch daran kann ich ableiten, wie ist die Persönlichkeit des Menschen?

00:11:46: Und wir Menschen, wir streben ja immer nach Einfachheit und deshalb kommen solche Modelle wie Disc auch super gut an!

00:11:52: Ich kann den Mensch gegenüber jetzt endlich verstehen, wie Tickter ist ein roter Typ eher dominant.

00:11:57: es ist ein gelber Typ inspiriert humorvoll kreativ.

00:12:01: Es ist ein blauer Typ eher nach Strukturen und Ordnungstreben oder es ist eben grüner Typ so eine soziale Typ, der auf das Miteinander acht gibt.

00:12:11: In meiner Welt sind es aber eher vier Räume einer Wohnung und wenn du dich an einem Tag durch deine Wohnung bewegst und das einmal aufzeichnen würdest dann würde daraus ein Bewegungsprofil werden.

00:12:22: Und daraus würde ersichtlich werden dass kein Mensch den ganzen Tag nur in einem Raum sich aufhält sondern sich immer bewegt.

00:12:29: Jeder Mensch auch der vielleicht sich wohler fühlt in diesem roten Feld hat auch das Bedürfnis nach Beziehung nach Ordnung und Struktur, aber eben auch nach kreativer Entfaltung.

00:12:39: Vielleicht in einem anderen Maß?

00:12:40: Und je nach Kontext auch unterschiedlich gelagert.

00:12:43: Aber ich glaube das dürfen wir uns immer wieder bewusst machen.

00:12:45: Der Mensch ist komplex!

00:12:49: Im zweiten Schritt darf man sich halt auch angucken wie funktioniert die KI.

00:12:54: Welche Frage stellst du der KI und was möchtest du am Ende rausbekommen?

00:12:59: Möchtest Du die andere Person verstehen, möchtes Du es differenzierter... Betrachten?

00:13:03: möchtest du vielleicht auch dich selbst infrage stellen in diesem Diskurs, was du da reingibst als Information.

00:13:09: Und ich glaube, da darf man halt gucken, was gibt die KI dann raus?

00:13:11: Also man darf ein bisschen Abstand nehmen und zum Beobachter werden – Was passiert denn da

00:13:16: eigentlich?!

00:13:19: Natürlich kann ich mich auf einen anderen Menschen einstellen!

00:13:22: Das ist die Hauptrolle von Führung zu gucken.

00:13:26: wer sitzt mir dagegen über, was braucht der eigentlich, was ist das übergeordnete Ziel Und wie kommen wir da zusammen hin?

00:13:33: Genauso darf ich eben auch die KI führen und auch hinterfragen.

00:13:37: Einem Praktikanten, einem Menschen den ich gerade am ersten Tag einstelle... Ja, dem mute ich zu viel zu und dem mache auch Angebote.

00:13:45: Aber mit denen mache ich immer noch mal Erfahrungen und Check-ins und guck mal was sind die Ergebnisse, die da produziert werden?

00:13:51: Und das Gleiche darf auch für die KI gelten!

00:13:53: Die KI kann niemals im vollen Umfang ein Mensch verstehen weil dazu einfach derzeit viel zu wenig Datenpunkte bei der KI ankommen.

00:14:02: Das ist die Rolle des Menschen.

00:14:03: Die KI können auch niemals dieses tiefe Bedürfnis nach Bindung erfüllen dieses gesehen werden, Wertschätzung miteinander in Verbindung zu sein.

00:14:11: Das was wirklich diesen Oxytozin-Wert steigen lässt in unserem Organismus das macht die KI nicht und deshalb erfüllt sie am Ende auch dieses Bedürfnis nicht diese Rolle einzunehmen.

00:14:22: Man könnte jetzt böse sagen am Ende arbeitet er dann eigentlich Maschine mit Maschine.

00:14:26: wenn ich anfange die Konversation oder die Antworten die schreibe der Maschine zu überlassen und die dann auch zu übernehmen oder die Empfehlung dann auch zubern nehmen.

00:14:35: Dann dauert es ja nicht lange, bis die andere Seite im Endeffekt genau das Gleiche tut.

00:14:38: ist jetzt auch nicht gerade etwas Neues, dass Führungskräfte sehr häufig KI einsetzen um Anweisungen zu begeben Aufgaben aufzuschreiben viel Content auch zu erzeugen an Richtlinien Prozessen

00:14:48: usw.,

00:14:49: kann die KI auch total schnell erzeugt.

00:14:51: und dann hat man immer so ein Basis Setup.

00:14:53: Und so fängt man ja irgendwie an, dass jeder sich mit KI praktisch das was der andere schon mit KI erzeugte eine Sodrum herum zu werkeln und dann so eine Art Effizienz vorzutäuschen.

00:15:03: Und zu sagen, guck mal ich mach das was du ganz viel erzeugt hast versuche jetzt ganz schnell effizient zu bearbeiten und so gibt man eigentlich die ganze Zeit nur der KI irgendwelche Anweisung was der andere KI im Endeffekt schon an Infos bekommen hatte.

00:15:18: und ist es nicht auch sehr gefährlich also dieser Schutzraum in dem wir uns da bewegen oder glauben bewegen zu können führt den nicht auch dazu dass ... in Zukunft noch viel schwieriger wird, sich zu verändern und auch emotional anzupassen.

00:15:34: Und jetzt brauchen wir gar nicht darüber sprechen ob man KI dann sinnvoll einsetzt... ...und ob KI denn überhaupt was Gewinnen bringen das ist.

00:15:40: Das können wir glaube ich auf dem ganz anderen Platz Papier diskutieren.

00:15:42: aber diese Art der Menschenzusammenarbeit die wird dadurch sehr ja wie soll ich sagen?

00:15:50: Sehr ab absurdum geführt könnte man fast schon sagen Wie siehst du diese Richtung?

00:15:55: Wie gefährlich ist das für eine Organisation, wenn ich das nicht erkenne und wer müsste dort eigentlich eingreifen.

00:16:02: Also auf einer inhaltlichen Ebene empfinde ich die Arbeit mit KI so dass einfach kein vertieftes Lernen mehr stattfindet.

00:16:11: Ich gebe eine Riesenmenge an Informationen da rein, ich lasse es irgendwie strukturieren und ich geb's raus und sende's raus.

00:16:16: Und ja dann hab' ich vielleicht den perfekten Prozess aber ist er wirklich in meinem Kopf auch in meinen neuronalen Strukturen angekommen?

00:16:24: Wir lernen über drei Lernturbos und einer davon isst ne vertiefte Informationsverarbeitung!

00:16:30: Ich setze mich mit einem Thema wirklich tief auseinander.

00:16:33: Die anderen beiden sind Wiederholung und emotionale Intensität, aber gerade bei diesen Informationen rein.

00:16:39: Ich mache irgendwas damit und dann Informationen raus was ja jetzt die KI übernimmt.

00:16:43: wie viel bleibt in meinem Kopf eigentlich noch hängen?

00:16:46: Ja ich kann das schön dokumentieren es steht irgendwo aber verkörper' ich das wirklich?

00:16:51: Und da beobachte ich einfach Es kommt nicht mehr soviel auch in unserem Gehirn an Wenn wir uns den zwischenmenschlichen Aspekt anschauen und damals auch auf eine persönliche Ebene runter kommen.

00:17:03: Ich habe kürzlich mit einem sehr guten Freund von mir gesprochen, der ist der Leitende Digitalagentur und hat gesagt, seitdem ich mit der KI arbeite steigt mein Selbstbild in Bezug auf das Imposter-Syndrom.

00:17:18: Dass ich ein Hochstapler bin, dass ich mich fühle als hätte hier eigentlich gar nichts mehr in der Hand und hätte gar nix mehr so an Kompetenzen in der Tasche.

00:17:25: Das steigt!

00:17:26: Ich fühle mich immer unsicherer, weil ich das Gefühl habe, ich leiste einfach gar nichts mehr.

00:17:31: Ja dem Klienten, dem gebe ich einen absoluten Mehrwert und ich kriege tolles Feedback.

00:17:35: aber wer hat es eigentlich gemacht?

00:17:38: Und dass ist auch emotionaler Arbeit zu gucken!

00:17:40: Wer bin ich als Mensch eigentlich noch?

00:17:43: Kann ich auch das mein Handeln die Interaktion mit der KI auf meinen Erfolgskonto buchen?

00:17:49: Weil die KI läuft ja nicht von alleine sondern das entsteht schon in Interaktionen Und das ist zum Beispiel auch auf einer persönlichen Ebene etwas, was ich beobachte.

00:17:58: Was macht es mit dir?

00:17:59: Was macht das mit dir als Mensch wenn du einfach nicht mehr die Hauptrolle spielst?

00:18:04: und kannst du dich hier in diese neue Rolle rein entwickeln?

00:18:08: Zwischenmenschlich habe ich halt das Gefühl dass die KI ganz oft uns der Nase nachredet und wir dadurch die Fähigkeit verlernen andersartig auszuhalten.

00:18:25: Und wir haben das Gefühl, wenn wir die perfekte Antwort liefern oder die perfeste Kommunikation in Gang bringen dann kommt es nicht mehr zu Konflikten und ich glaube dass ist halt ein großer Irrglaube.

00:18:36: Sondern das Tiefmenschliche ist die Auseinandersetzung mit der anderen Person.

00:18:40: Da sind zwei Standpunkte da sind zwei Wahrnehmungen und das nimmt uns die KI niemals ab.

00:18:44: und das ist auch gut so weil daraus entsteht ja auch Innovation.

00:18:48: Aber ich glaube das dürfen wir uns auch einmal verinnerlichen.

00:18:50: Wenn das dann Ansinnen ist mit der KI Konflikte zu vermeiden die menschliche Auseinandersetzung so ein bisschen zu scheuen, dann ist es glaube ich so einen Holzweg.

00:19:00: Sondern zu sehen ja, die KI kann dich unterstützen und in Richtung Zielgruppenverständnis und auch die Kommunikation dahin zu optimieren das ist alles hilfreich, das haben wir früher in Changeprojekten gemacht.

00:19:13: aber dann in die Konfrontation zu gehen und selbst zu verkörpern und auch selbst rüberzubringen Das ist deine Aufgabe dürfen Menschen sich schon auch wieder zurück besinnen, was macht mich in dem Moment aus und wie kann ich mich auf ganz unterschiedliche Menschen auch einstellen?

00:19:27: Und auch eine Akzeptanz und eine Wertschätzung für die finden.

00:19:30: Nicht weil es mir die KI gesagt hat sondern weil ich das selbst auch verkörpere.

00:19:35: Ich glaube viele lassen sich da so einen Fahrplan machen.

00:19:37: verhalte ich so mache das und jenes da gibt's halt dann ganz klare auch viel so NLP Prozesse Natürlich dabei dokumentiert sind und dann die KI ausgibt, wie man dann die Hände halten soll.

00:19:49: Wie man sich verhalten soll, wann man lächeln soll, wenn wir den Dingen angucken sollen usw.

00:19:52: Das sind ja auch alles sehr manipulative Elemente.

00:19:57: Hat überhaupt nichts damit zu tun wie man persönlich ist und erzeugt ja eigentlich nur eine Illusion von dessen was man versucht rüberzubringen.

00:20:05: Und ich habe letzte Woche hat ein Kollege zu mir gesagt ... dieses Effizienzversprechen der KI ist irgendwie gar nicht eingetreten.

00:20:12: Und sag ich so, warum denn?

00:20:13: Wir machen doch super viel und sehr, sehr gute Dinge mit KI.

00:20:16: Dann sagt er so ja aber ich mache auch irgendwie ... ... sechzig Prozent mehr als ich früher gemacht habe... ... und bin jetzt eigentlich an dem gleichen Stand.

00:20:22: dann sage ich so okay interessant also wir machen total viel mehr.

00:20:26: als Mensch Als einzelner Mensch schaffen wir sechzig Prozent mehr Leistung zu erzeugen wie früher, sind aber im Endeffekt mit dem gleichen Hamsterrad.

00:20:35: Das wird trotzdem die volle Zeit brauchen um das zu erzeugen und es gibt auch niemanden der einem irgendwie die anderen Prozent abnimmt oder sonst irgendwas.

00:20:42: oder die anderen Aufgaben sind auch nicht weggefallen sondern durch den Einsatz von KI hat man plötzlich viel viel mehr gemacht und ist es einerseits positiv Andererseits auch negativ, weil es natürlich eine Menge mehr Arbeitslast erzeugt und vor allem auch einen viel höheren Kontextwechsel erzeugte.

00:20:57: Ich merke das, dass man plötzlich in Bereichen aktiv ist, in denen ich vorher so gar nicht aktiv war.

00:21:02: Also jetzt hast du vorhin diese blau-rot grünen Bereich und so weiter angesprochen.

00:21:07: Ich habe so ein Test auch vor etlichen Jahren mal gemacht.

00:21:10: Bin sehr eindeutig im blauen Bereich gelandet als strukturierter Mensch.

00:21:14: Jetzt wird schon zu Mathe, aber passt das perfekt da rein?

00:21:18: Stickmar für Stickmar wunderschön ausfüllen können.

00:21:21: Auch von den Schulnoten etc.

00:21:22: hat es auch mal perfekt da reingepasst, weil mein Matto gut... Also das hatte sozusagen perfekt dort reingepasst.

00:21:27: und ich merke dass jetzt die anderen Bereiche viel wichtiger werden im Einsatz vom KI, weil ich viel mehr ... zwischen diesen Elementen hin und her springen muss, so wie das mit dem Hausbeispiel eben sagt ist.

00:21:39: Und ich merke dass es auch anstrengend ist wahrscheinlich weil ich mich in den blauen Bereich am wohlsten fühle... ...und in den anderen Bereichen wahrscheinlich auch ein bisschen mehr Energie aufbringen muss beziehungsweise... ...wie ich wahrscheinlich auch etwas strecken muss.

00:21:52: also super kreativ zu sein,... ...ist dann deutlich anstrender eine Stunde lang als irgendwas strukturiertes abzuarbeiten.

00:22:00: Das verändert natürlich auch meinen Alltag und ich merken dass er emotional und mental sehr unterschiedlich abläuft, den nachdem wie viel ich mit KI mache und in welchen Bereichen ich abtrifte.

00:22:10: Ich merke aber auch dass viele Dinge die so Strukturelemente sind wo früher mein Wissen sehr wichtig war das sich dieses wissen zumindest schnell sehr sauber strukturiert bekommen sei es durch einfache Transkripte durch deep research suchen alle Systeme irgendwie nochmal zusammenfassen lassen.

00:22:30: Ich kann innerhalb von zehn, fünfzehn Minuten der KI so viele Datenpunkte reinsprechen und sie so aufbereiten lassen, wofür ich früher halt einen halben Tag bis Tag gebraucht hätte bin ich jetzt bei unter einer Stunde sehr schnell dabei und kann dann die Zeit nutzen mit meinen Kollegen und Kolleginnen darüber zu sprechen und eher diese Menschinteraktion auch wieder zu fördern.

00:22:51: also an der Stelle ist ein sehr positiven Effekt für mich Wenn ich auch gleichzeitig die Negativaspekte sehe in dem Thema mentale Belastungen und so weiter.

00:22:59: Und Ich glaube, dass wir hier schon sehr fortschrittlich sind bei Seiverd was die KI-Nutzung angeht, dass viele andere noch nicht da sind.

00:23:08: Auch das Thema Agent im Team.

00:23:10: also Was ist denn wenn auch ein Agent mit innerhalb eines Teams arbeitet?

00:23:15: Also das sitzt nicht nur an den Menschen sondern eben halt auch einen Agent in der Runde mit dabei wie man sich dann auch verhält und wie man miteinander redet.

00:23:23: Und wie man Datenpunkte aufbereitet, ich merke dass wir uns über einem neuen Kollegen darauf einstellen, uns an ihn anzupassen also Inhalte anders zu dokumentieren weil er ja auch eine andere Grundstruktur erwartet oder das wir Arbeitsprozesse auch verändert haben.

00:23:39: Das ist einerseits Ordnung andererseits allerdings auch sehr schwierig.

00:23:46: Ja, du hast gerade zwei spannende Stichworte geliefert auf die ich gerne noch mal ein bisschen eingehe.

00:23:50: Einmal die mentale Belastung und einmal was ich unter dem Begriff emotionelle Dissonanz verstehe.

00:23:56: Eimer die mentalen Belastungen ja?

00:23:58: Die ist hoch Und die geht auch nicht mehr so richtig weg.

00:24:02: Ich glaube das ist das was Menschen wirklich einmal verstehen dürfen wenn sie resilienter Wenn sich stabiler durch diese Zeit gehen möchten Auch mit dieser Unsicherheit umgehen lernen möchten, dann ist die Antwort nicht im Außen zu suchen oder mehr Erspartes.

00:24:16: Oder jetzt noch hektisch-hektisch noch mehr zu lernen, sondern am Ende einmal zu gucken wie kann ich diese emotionale Ressource von Sicherheit und Entspannung, von auch Selbstakzeptanz, von vielleicht einem Stolz und einer Erfurcht, dass man einmal alle vier Bedürfnisse anspricht für mich kultivieren?

00:24:36: Das ist etwas was einen in die Mitte bringt!

00:24:38: Und auch gleichzeitig zu verstehen Stress oder auch Herausforderungen, die gehen nicht mehr weg.

00:24:45: Die Frage ist wie gehst du damit um und kannst du trotzdem stabil bleiben?

00:24:49: Und das ist auf der einen Seite innere Ressourcen aufzubauen und es ist auf den anderen Seite einmal zu verstehen Wie kann ich eigentlich Stress wirklich regulieren?

00:25:00: Und es geht nicht darum, Emotionen per se als negativ zu labeln und die sollen weggehen.

00:25:04: Sondern auch eine unangenehme Emotion wie wir sie jetzt schon gehört haben.

00:25:08: Scham, Schuld, Angst, Ärger, Verachtung, Ekel

00:25:12: etc.,

00:25:13: Die haben auch immer ne helle Seite!

00:25:15: Die haben immer ne Message für dich aber Sie können eben auch blockieren und dadurch dysfunktional werden.

00:25:21: Und genau in dem Moment gilt's dann in die Regulation zu kommen Und ich glaube, das ist eine Sache mit denen dürfen sich Menschen heutzutage einfach intensiv beschäftigen.

00:25:31: Wie kann ich stabil stehen?

00:25:32: Wie kann auch das Risiko für einen Burnout, dass ich aus meiner Mitte gerade minimiere?

00:25:40: Und das ist neurobiologisches Wissen.

00:25:42: Das ist jetzt nicht besonders Wu-Wu oder esoterisch, sondern am Ende sind das neurobiologische Prozesse die da einkehren und auch für Regulationen muss nicht immer die Atemtechnik sein.

00:25:51: Da kann jeder Seins finden.

00:25:52: der Wirkfaktor dahinter ist dass wir den präfrontalen Cortex ansteuern und das kann für viele Menschen auch einfach rückwärts zählen sein.

00:25:59: oder in Zickstudien wurden den Menschen zum Beispiel ein Tetris in die Hand gegeben aber nicht als Ablenkung.

00:26:06: Beobachte, was innerlich passiert bleibt mal gedanklich bei dem Stress Trigger und nutze diese Technik um dein System langsam wieder runterzufahren.

00:26:15: Das emotionale System Und die mentalen Ressourcen wieder hoch zu fahren.

00:26:21: Ich glaube das ist ein Feld wo man sich heutzutage einfach auch beschäftigen kann.

00:26:24: Was macht mich als Mensch aus?

00:26:26: Meine Neurobiologie?

00:26:28: Dann gehe ich da mal bisschen tiefer rein und verstehe Mal was steckt denn eigentlich dahinter?

00:26:32: Wie kann ich da ein bisschen stabiler werden?

00:26:35: Und dann das zweite, was du gesagt hast ist die emotionale Dissonanz.

00:26:39: Du hattest es gesagt, du bist eher dieser blaue Typ und dir fällt es manchmal schwer auch in das kreative, vielleicht auf Abruf kreativ zu sein.

00:26:49: Warum nenne ich das emotionale Dissonance?

00:26:52: Man hat herausgefunden dass Burnout ganz oft auch in diesen zwischenmenschlichen Jobs daher kommt, dass wir eine Maske aufziehen und etwas entsprechen wollen, was wir eigentlich im Kern unseres Wesens nicht wirklich sind.

00:27:07: Und ich glaube da dürfen wir halt besonders aufpassen gerade wenn es um Führung geht, um das Team miteinander dass wir dann nicht in diese Falle geraten.

00:27:14: mein Team erwartet von mir und deshalb bin ich jetzt so sondern das aus dem Inneren heraus zu kreieren Das nicht runterzuschlucken und wegzudrücken und eine Maske aufzuziehen.

00:27:24: natürlich muss sich als Führungskraft irgendwie Sicherheit ausstrahlen aber wenn du grade selbst total unsicher bist dann geht es nicht.

00:27:31: Dann erzeugt das dieses Gefühl von Dissonanz und ich glaube da einmal zu verstehen, es gibt Mechanismen wie du dich innerlich in diese anderen Felder entwickelst.

00:27:42: Ich mache mal ein Beispiel Dieses Feld der kreativen Kreativität dieser Öffnung für was Neues.

00:27:51: dieses Feld kannst Du ansteuern indem Du innere Ressourcen aktivierst zum Beispiel die Erfurchte.

00:27:58: Es ist eine Emotion und auch eine Super-Ressource, mit denen viele Menschen auf Anhieb so ... Ja ich hab's schon mal gehört.

00:28:04: Aber im Allgemeinen Sprachgebrauch findet es eigentlich gar nicht statt und dieses Gefühl ... Ich würde jetzt auch nicht benennen können was das ist.

00:28:09: Das krieg ich ganz oft als Rückmeldung wenn ich mit der Erfurcht arbeite Und da aber einfach mal zu gucken Wo ist dir in deinem Leben schonmal ein Wunder passiert?

00:28:17: Irgendwas wo du ins Staunen gekommen bist.

00:28:20: Wo du irgendwie eine Interesse hattest dieses große Ganze irgendwie zu verstehen.

00:28:25: Und es gibt so fünf Wege, die ich meinen Klienten ganz oft mitgebe um diese Ressource mal zu aktivieren.

00:28:30: Das ist einmal Schönheit, das ist irgendwas in der Natur ein Sternenhimmel, Polarlichter oder auch einfach du stehst auf dem Berg und du genießt diesen Ausblick.

00:28:39: Auch da kommen wir schon ins Staunen.

00:28:42: eine weitere Art reinzukommen sind unerklärliche Dinge Synchronicitäten Oder auch ne Zauber Show Irgendwas was man kann gar nicht richtig erfassen was da passiert.

00:28:51: auch da kommen Wir ins staunen und haben diesen Wow Moment.

00:28:55: Und dann sind es aber auch so Bewunderungen wie Menschen, die tugendhaft leben.

00:29:00: Die einen Stärken des Charakters, die irgendwie auf eine Art und Weise vielleicht auch vorleben in ihrer Führungsrolle, in ihrer Position – und du das bewunderst!

00:29:11: Oder eben auch Meisterschaft im Sinne von körperliche Leistung.

00:29:14: jetzt gerade war Tour de France oder es gibt zig Documentaries von Menschen, der auf irgendeine Art und Weise ein Meisterschaftslevel erreichen, wo wir einfach nur ins Staun kommen?

00:29:24: Und wenn man sich damit mal so ein bisschen beschäftigt, dann merkt man auch innerlich da kommt so eine Öffnung in den Gang.

00:29:31: Und so eine Übung mal zu machen bevor ich auf Drang und Druck jetzt was Kreatives abrufen muss die einfach mal ne Minute zu nehmen um dich damit zu beschäftigen.

00:29:42: Innerlich einfach gedanklich.

00:29:43: was bewundere ich eigentlich?

00:29:44: Wo komme ich selbst ins Staunen?

00:29:45: Und dann merkst du, dass du auf ganz andere Bereiche in deinem Gehirn zugreifen kannst.

00:29:50: Da passiert innerlich was deine Neurobiologie ändert sich und das gleiche kann ich in jeder Situation auch im Unternehmen machen.

00:29:57: Brauche ich gerade mehr Fokus und Selbstkontrolle?

00:30:00: Dann aktiviere ich in mir den Zustand von Entschlossenheit.

00:30:04: Von Selbstkonto.

00:30:05: Ich habe mir mal ein Ziel gesteckt Und es wird jedem irgendwie einfallenden Ziel und du hast so diese Ablenkungen im Außen nach und nach einfach ausgeblendet.

00:30:13: Und bist dran geblieben, Schritt für Schritt in diese Richtung weiterentwickelt oder ein Enthusiasmus in die Aktion zu kommen – einfach Spaß zu haben!

00:30:21: Das sind zum Beispiel die beiden Ressourcen, die ich immer aktiviere.

00:30:24: wenn ich zum Beispiel eine bisschen schwieriger Aufgabe habe und das kann schon das kalte Duschen sein am Morgen was ich mir vornehme.

00:30:31: dann kommt ne Entschlossenheit und der Enthousiasmus.

00:30:33: Ich will auch Spaß haben, ich will mich dabei nicht geißeln.

00:30:36: Und dann andere Situationen.

00:30:37: In Führungsmomenten braucht es vielleicht eher eine Warmherzigkeit, diese zwischenmenschliche Wärme die entsteht und in anderen Situationen vielleicht einen inneren Frieden?

00:30:47: Ich glaube das einfach mal bewusst zu machen dich zu fragen was braucht die Situation und die Aufgabe gerade von mir Und welche Ressource könnte das sein?

00:30:55: Da kann man wieder in diese vier Bereiche denken, braucht es eher so diese Zwischenmenschlichkeit-Bindung oder braucht's halt eher die Ichstärke.

00:31:01: Die Durchsetzungskraft den Stolz.

00:31:05: Braucht es eher eine Struktur und eine Ordnung dann arbeite ich eher mit Entspannung und Sicherheit.

00:31:09: oder eben das Kreative.

00:31:11: Das sind Spannungsfelder und am Ende ist das Ziel dass wir uns da auch flüssig bewegen können vom Einfeld ins andere.

00:31:18: und das heißt nicht, dass du ein anderer Mensch werden musst Das heißt einfach, dass du dich auf den Kontext so ein bisschen anpasst und dich dem annäherst.

00:31:26: Und dadurch ist dir schon ein bisschen leichter fällt auch in die Umsetzung zu kommen.

00:31:33: Wir fallen noch zwei Aspekte ein zum Schluss, die ich gerne einmal mit dir besprechen würde.

00:31:38: Es sind sehr viele Themen.

00:31:39: Das ist vor allem nichts was man irgendwie in der Schule lernt das ist kein Unterrichtsfach.

00:31:46: Einfach Menschenverstand und Selbstkenntnis und Selbstregulierung.

00:31:51: Wir sprechen aber auch viel davon, dass man das mit sich selbst ausmachen muss.

00:31:54: Man sagt immer so der Mensch muss es dann tun?

00:31:57: Da werde ich gleich nochmal so ein Challengen... Muss man das immer selber machen?

00:32:00: Wer trägt denn die Verantwortung, dass das gut passiert?

00:32:04: Manche haben Glück, haben das vielleicht im Studium.

00:32:06: Vielleicht in einem Nebenfach oder es ist mal ein Unterrichtsfach und können dann da so ein bisschen einsteigen.

00:32:11: Ich vermute bei den meisten wird auch das nicht der Fall sein.

00:32:13: Das heißt man kommt ins Arbeitsleben und steht eigentlich so bei Null-Wissensstand.

00:32:18: Deswegen jetzt erstmal die erste Frage Könnte eine KI oder glaubst du dass KI an der Stelle helfen kann?

00:32:25: Wenn ich das was Du jetzt gerade gesagt hast der KI auch sage und sage so ich habe die Situation Kannst du mir helfen?

00:32:31: Ich brauche Übungen, ich brauch Vorgehensweisen.

00:32:34: Was kann ich persönlich tun?

00:32:36: Glaubst Du das KI zumindest ein erster guter Berater sein kann?

00:32:42: Mir in gewissen Situationen vielleicht auch nochmal eine Einordnung zu machen.

00:32:45: Eine Einstufung, in welche Richtung es gehen sollte, welche Übung ich jetzt vielleicht gerade brauche wie ich aus dem Kontext Switch hinkriege oder vielleicht auch noch mal einfach dass sich vielleicht einfach mal so ein Tagebuch mäßig, ist auch mal aussprechen kann und es auch einfach mal schwarz auf weiß nochmal gegenlesen kann.

00:33:01: Aufgrund der Zusammenfassung von der KI sind dadurch vielleicht eine ganz andere Erdung kriege.

00:33:05: Lass uns erstmal die Frage gehen und dann würde ich noch eine letzte Abschlussfrage stellen.

00:33:11: Ja also ich glaube das ist ja genau das was ganz viele Menschen gerade schon tun und die Frage isst Kann einen Laie gute Ziele in diesem Bereich stecken und sich wirklich selbst challenschen?

00:33:25: und gibt die kaiderverlässliche Informationen.

00:33:28: Und ich würde sagen zum Teil, weil ja psychologisches Wissen ist in unserem allgemeinen Sprachgebrauch angekommen.

00:33:35: Jeder weiß was das innere Kind ist.

00:33:37: heutzutage – und ich überspitze es jetzt einfach mal!

00:33:39: Weil dieses eine Buch seit Jahrzehnten oder Jahren auf der Spiegelbestsellerliste ist.

00:33:44: aber das ist ein Wissen, das war vor zehn Jahren noch überhaupt nicht abrufbar.

00:33:48: Unsere Eltern wussten nicht, was das Innere Kind so in der Generation ist glaube ich schon, dass viele sich schon so ein bisschen damit beschäftigt haben und auch für sich ein persönliches Ziel stecken können.

00:34:00: Aber wenn das am Ende wieder ein Coping-Mechanismus ist um dich zu schützen, um nicht mit anderen Menschen drüber zu sprechen – und das wie der seine Muster entspricht?

00:34:08: Dann würde ich sagen, führ mal lieber einen Gespräch mit jemandem!

00:34:13: Ob es ein Freund ist, ob es ein Kollege oder dein Chef ist und holt ihr da vielleicht einfach nochmal eine Einschätzung und macht es nicht mit dir alleine aus, weil wir sind ganz oft in dem Bereich.

00:34:27: ich fühle mich nicht sicher.

00:34:28: Ich krübel sehr viel und ich verstärke das was ich eh schon mache mit der KI.

00:34:34: Ich gehe noch tiefer rein.

00:34:35: die KI stellt mir noch eine Frage!

00:34:38: Und am Ende ist aber das wie so eine Downwards Spiral und deshalb würde ich da sagen sei da sehr achtsam im Umgang mit derKI.

00:34:45: was gibst du da rein?

00:34:49: Zickmenschen bieten ja auch kostenfreie Gespräche, es gibt überall auch kostenfrei Angebote.

00:34:53: Auch wirklich aus einer psychologischen Expertise heraus holt ihr da mal lieber ein Fachrat als das einfach nur mit dir alleine zu auszumachen.

00:35:02: und Ja ich nutze auch KI's im Umgang mit meinen Klienten Weil gewisse Ressourcenübungen oder eben kognitive Umstrukturierungsprozesse, das kann die KI super.

00:35:13: Das ist ein Prozess den gebe ich vor mache ABC.

00:35:17: Denk mal an Emotion.

00:35:18: was kommt hoch?

00:35:18: Was ist deine erste Assoziation?

00:35:21: Gib mir mal drei Antworten sage ich meinem Klienten.

00:35:23: Dann gibt er mir drei Antwort.

00:35:24: und dann sag' ich was ist das Unangenehmste?

00:35:27: Und dass strukturieren wir jetzt um Drehsmals ins positive Gegenteil.

00:35:30: nicht Emotionen sind gefährlich und unkontrollierbar Sondern was ist es positive Gegnteil?

00:35:36: Emotion sind Total positiv für mein Leben, eine Bereicherung und sicher für mich im Erleben.

00:35:42: Und dann sage ich jetzt gibt mir mal drei Beispiele dafür!

00:35:44: Und allein dieser Prozess kann der KI super durchführen mit einem Klienten aber in meinen Rahmenbedingungen – mit meinem Expertenwissen und auch mit dem wissenschaftlichen neurobiologischen Wissen dahinter.

00:35:55: was bewirkt dieser Prozesse?

00:35:58: Die KI allgemein die ganz oft unterschiedliche Töpfe miteinander mischt um es dir portionsweise zu... ... aufzuschischen, da würde ich sagen sein bisschen achtsam in dem Umgang.

00:36:11: Genau!

00:36:12: Dann kommen wir auch schon direkt zur Abschlussfrage und zu der zweiten Frage die ich angekündigt habe.

00:36:17: Wir haben darüber gesprochen, der Mensch oder welche Rolle hat der Mensch in einer Organisation... ...die Klammer auf vor allem KI einsetzt, Klamma zu?

00:36:26: Oder die sich entschieden hat viel auf KI zu setzen oder benötigt auf KI zusetzen.

00:36:32: Wer trägt denn jetzt die Verantwortung dass der Mensch auch die richtige Rolle in einer solchen Organisation tragen kann.

00:36:38: Dass jetzt viel gesagt.

00:36:39: der Mensch muss und ja, das ist sicherlich ein Teil der Wahrheit dass man sich persönlich natürlich auch hinterfragen muss und schauen muss.

00:36:46: Aber ich möchte auch noch mal die Frage aufmachen, was glaubst du denn?

00:36:49: Welche Verantwortung trägt denn die Organisation jetzt?

00:36:52: sich haben wir ja auch entschieden.

00:36:53: Die Arbeitswelt zu verändern in dem wir KI einsetzen war so halb entschieden.

00:36:57: Das kann mich auch sehr stark von außen getriggert aber wir haben entschieden die Arbeitsweisen zu verhindern.

00:37:02: Wir haben entschieden deutlich mehr KI einzusetzen.

00:37:04: Wir haben entscheiden das Teams nicht nur aus Menschen bestehen sondern eben aus Menschen und Agents bestehen Und wir haben da von Außen eine große Veränderung hereingebracht.

00:37:13: wer ist jetzt verantwortlich dafür und vor allem auch wie dass das auch im System funktioniert.

00:37:20: Ja, also wenn ich von Mensch spreche dann bin ich nicht nur der Überzeugung, dass das Individuum dafür verantwortlich ist sondern für mich gehört da auch einfach nochmal der Blick dazu.

00:37:30: wir haben ein System und wir haben eine Organisation und Wir haben eine Kultur.

00:37:33: Und wenn wir über Jobs reden haben wir immer auch einen rechtlichen Rahmen in dem wir uns bewegen und Der Arbeitgeber die Organisation hat Rechte und Pflichten und Eine davon ist ne Fürsorgepflicht einen gesunden Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.

00:37:51: Und da die Überlegung, was brauchen denn meine Mitarbeitenden um gesund und wirkungsvoll agieren zu können ist glaube ich eine Frage die sich der die Organisation einfach stellen darf haben meine Mitarbeiterinnen da gerade alles?

00:38:05: In welchem Bereich fehlt da vielleicht etwas?

00:38:08: wenn diese Entwicklung jetzt einsetzt?

00:38:12: Da an die Hand genommen zu werden und Angebote zu schaffen, dass Menschen dort gut begleitet sind in diesem Veränderungsprozess ist essentiell.

00:38:22: Auch im Rahmen – ich fordere das in Zukunft – Menschen mit der KI arbeiten.

00:38:27: wie kann ich denn sicherstellen, dass das in einem gesundheitlichen angemessenen Rahmen eben passiert?

00:38:35: Und deshalb bin ich absolut bei dir!

00:38:36: Das ist nicht du musst dich selbst drum kümmern sondern in dem Kontext Arbeit haben wir eben auch die Besonderheit, dass die Organisation dafür sorgen darf

00:38:46: Ja, und das wird deutlich mehr sein als ein höhenverstellbarer Schreibtisch.

00:38:49: Das ist mir so diese typische gesundheitliche Maßnahme.

00:38:51: Das denke ich dann immer... Da würde ich denken, guck wie groß der Raum ist?

00:38:55: Wie viele Menschen sitzen da drin?

00:38:56: Wie viel Licht kommt rein von welcher Seite kommt es Licht rein?

00:38:59: Also auch wieder eher in diesem blauen Bereich sehr strukturiert das Thema angegangen.

00:39:03: Wie groß muss der Schreibtish sein?

00:39:05: Wie weit sitzt man vom Bild schon weg?

00:39:08: Die ganzen typischen Dinge die man halt an dem ergonomischen Arbeitsplatz einrichtet was dann irgendwie zu dem Thema Gesundheit und Fürsorgepflicht irgendwie dazugehört.

00:39:18: Und ich glaube, dieses andere Thema, das du angesprochen hast... Was braucht denn der Mensch eigentlich?

00:39:22: Um wirklich gut zur Arbeit mental stabil zu sein, mental gesund zu sein und sich auf diese ganzen veränderten Einstellungen, also Rahmenparameter einzustellen, dass es glaub ich noch zumindest innerhalb einer Organisation etwas unerforscht ist.

00:39:35: Ich glaube nicht allgemein bekannt, was man tun kann aber innerhalb einer Organization ja in den Kinderschuhen und wird jetzt langsam aufkommen.

00:39:44: Und es wird bestimmt auch bei dem einen oder anderen Wettbewerbsvorteil sein, die sich richtig darum kümmern und das Thema Mensch in der Organisation betrachten.

00:39:53: unter dem Aspekt KI werden da an der Stelle deutlich mehr rausholen können.

00:39:59: Anstatt diejenigen, die das eben halt immer noch weiterhin auf den Bildschirmarbeitsplatz und die richtige Lichteinstrahlung zum Monitor runterbrechen und sagen, dass ist unsere Fürsorgepflicht, die wir hier leisten.

00:40:11: Ja, und vielleicht noch ein Satz zum Abschluss.

00:40:14: Auch wenn das Ganze unter dem Titel Emotionsarbeit läuft diese Arbeit ist höchst strukturiert und wissenschaftlich und nachvollziehbar.

00:40:22: Du hast vorhin gesagt du bist Wirtschaftsinformatiker ich bin selbst Wirtschaftsingenieurin von meinem Background her Und Ich habe genauso die analytik und Die fragestellung wie wirkt es?

00:40:31: Und warum wirkt dass?

00:40:32: das war überhaupt die Frage die mich in die Emotion Arbeit gebracht hat weil ich wissen wollte Warum fällts manchen Menschen so leicht umzusetzen Und andere Menschen verstehen's rational, aber bringen es nicht auf die Straße.

00:40:44: Das war die Fragestellung, die mich am Ende in das Thema Emotionen gebracht hat.

00:40:48: und auch diese Arbeit kann extrem strukturiert und nachvollziehbar sein.

00:40:53: Ich glaube, dass muss sie heutzutage auch damit sich Menschen überhaupt dafür öffnen.

00:40:58: Ich habe mal gehört oder ich habe ein Gefühl, dass bei einer Person hat es gewirkt.

00:41:08: Auch da darf am Ende Nachvollziehbarkeit und Wissenschaftlichkeit wirklich Wirkfaktoren, was wirkt, wirklich Einzug halten.

00:41:20: Und das brauchen Menschen.

00:41:21: danach sehnen sich Menschen.

00:41:22: Das ist ein Bedürfnis, was da ist.

00:41:24: Es darf einem Unternehmen, einen Trainer auch eine Beratung in dem Moment einfach

00:41:29: leisten.".

00:41:30: Springen wir auch schnell vom Return on Invest an der Stelle.

00:41:32: Was bringt mir das, wenn ich das mache?

00:41:34: Und ja es ist deutlich besser und einfacher natürlich, wenn man das natürlich auch super sauber und strukturiert belegen kann was passiert.

00:41:42: Was alles passiert, das werden wir nicht wissen.

00:41:43: Es wird sich noch sehr viel ändern.

00:41:45: Wir sind bei dem Thema KI immer noch in den Kinderschuhen.

00:41:48: Wir setzen alle zwar irgendwie KI ein aber ich vermute dass die nächsten Jahre noch deutlich deutlich stärker werden und sich die Arbeitsweise gravierender verändern wird.

00:42:00: Ich habe am Anfang gesagt, eins zu zwanzig in der USA Neuinstellungen zur Entlassung.

00:42:04: Das wird nur ein Faktor sein, in der die Arbeit prägt.

00:42:07: Es wird weitere und viele veränderte Faktoren geben Und auf die müssen wir uns irgendwie einstellen.

00:42:11: Wir dürfen nicht nur die Technik im Blick behalten und irgendwie tolle KI-Lösungen bauen und tolle neue Agents bauen, die irgendwas machen Sondern am Ende brauchen wir immer noch dieses ganz klassische human in the loop.

00:42:22: Der Mensch wird immer da sein, der Mensch wird Und der Mensch wird auch immer noch die Kontrolle über Entscheidungen und ja, über das was passiert treffen.

00:42:31: Der Mensch wird vor allem auch immer denige sein, der die findege Geschäftsidee hat und Themen vorantreibt.

00:42:38: Wie wir das effizient machen können?

00:42:39: Wie wird es gut machen können?

00:42:40: wie wird es v.a.

00:42:41: auch gut von Menschen zur Menschen-Intaktion machen können?

00:42:44: Das ist mal glaube ich jetzt hier gerade einen Schritt näher gekommen.

00:42:47: daher vielen Dank Julia dass du dir die Zeit genommen hast, dass wir das einmal auseinandergenommen haben.

00:42:51: Ich habe zwar gesagt, wir reden hier viel über die KI.

00:42:53: Heute haben wir eher viel bei den Menschen gesprochen aber es hat ja was damit zu tun und wir wollen ja auch gucken dass KI effizient und sinnvoll und wirksam eingesetzt werden kann.

00:43:02: und ich glaube das ist wichtig zu verstehen dass KI kein Technikthema ist sondern immer auch der Mensch und die Organisation.

00:43:08: du hast eben auch gesagt Wir sind immer noch in der Kultur, wir haben die Organisationen, wir ham das Team.

00:43:13: Das muss mitbetrachtet werden Und wenn wir alles zusammen in die Waagschale werfen und dann betrachten Dann können wir glaube ich noch deutlich mehr aus uns allen herausholen.

00:43:22: Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.

00:43:26: Ein Slogan, den ich einfach den Hörerinnen noch mitgeben will ist Go Digital!

00:43:29: Stay Human.

00:43:30: Das war ein Sticker an meine erste Amtstat als ich mein Unternehmen gegründet habe und jetzt ist mir der kürzlich wieder in die Hände gefallen.

00:43:36: Ich nutze den gerade gar nicht mehr aber ich glaube er ist ja wichtiger und wahrer denn je.

00:43:41: Deshalb das möchte ich einfach zum Abschluss noch mit geben Danke dir für das tolle Gespräch.

00:43:46: Den können wir auf jeden Fall machen.

00:43:47: Er wird auch in fünf Jahren wahrscheinlich noch gültig sein.

00:43:49: Falls ihr jetzt auch einmal so strukturiert das Thema angehen wollt, dann könntet ihr Julia sehr gerne kontaktieren.

00:43:55: Ich packe ihre Kontaktdaten natürlich wie immer unten in die Show Notes.

00:43:58: Dann könnte sie ja mal anschreiben.

00:43:59: und falls ihr hier noch was mitgenommen habt, dann würde ich mich sehr über ein Like oder einen Daumen oder eine positive Wertung in der Plattform eurer Wahl freuen, je nachdem wo ihr uns gerade hört oder seht vielleicht auf YouTube.

00:44:12: Das ist mich sozusagen der Lob für Julia und ich.

00:44:15: Für die Arbeit, die wir hier gerade geleistet haben Und für die Themen, die auf den Tisch gebracht haben.

00:44:18: Wenn euch das was gebracht hat könnt ihr auch gerne an modernwork at cybert.club schreiben.

00:44:22: Auch das findet ihr unten in den Show Notes.

00:44:24: Lasst sehr gerne Feedback da Was ihr positiv fand, was ihr negativ fandet Und schreibt mir sehr sehr gerne welche Themen Ihr denn noch so gerne hören wollt?

00:44:32: Was haben wir noch nicht besprochen zum Thema KI?

00:44:34: Was wollt ihr unbedingt mal hören?

00:44:36: Wo wollt ihr einen Schritt vorwärts gehen?

00:44:38: Darüber freue ich mich damit die Themen hier natürlich genau die richtigen sind ihr braucht.

00:44:41: Ansonsten hören wir uns in zwei Wochen Dienstag wieder, Julia vielen Dank für deine Zeit und wir hören uns bei der nächsten Folge wieder!

00:44:49: Ich danke dir alles Gute für dich.

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