#105 AI Talk: Von Chat zu Agents zum KI-Betriebssystem - Interview mit Stefan Hagen
Shownotes
Fast jedes Unternehmen beschäftigt sich gerade mit KI – aber warum kommen so viele trotzdem nicht richtig voran? In dieser Folge geht es darum, wie der Wandel von einfachen Chat-Tools über KI-Agents hin zu einem echten KI-Betriebssystem in Organisationen aussieht. Welche Faktoren entscheiden wirklich darüber, ob KI-Einführung gelingt und warum ist Technologie dabei eigentlich das kleinste Problem?
Stefan Hagen ist bei Seibert tätig und begleitet seit fast 25 Jahren Unternehmen dabei, Technologie sinnvoll in Organisation und Prozesse zu integrieren von der Strategie bis zur konkreten Umsetzung. Er steht für einen faktenbasierten, menschenzentrierten Ansatz: Technologie ist ein totes System, das erst durch Menschen lebendig wird.
Stefan's LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sthagen/
KI verändert die Art, wie Teams zusammenarbeiten – und wer dabei die richtigen Tools und Strukturen hat, ist klar im Vorteil. Wie Seibert Unternehmen bei der KI-Transformation unterstützt, erfährst du auf solutions.seibert.group/services/consulting.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Modern Work to Go, heute wieder ein AI Talk.
00:00:04: Es ist der letzte Dienstag im Monat April.
00:00:07: Und wie immer verspreche ich euch kurzer Talk, kurze knackige Impulse.
00:00:12: Diesmal habe ich mit den Stefan geschnappt bei uns aus dem Team, der momentan ganz viel mit AI macht.
00:00:17: Er wird von seinem Alltag erzählen und er wird vor allem über die Transformationen hierbei selber erzählen, wie wir vom Thema Chat zu Agents zu so etwas wie einem KI-Betriebssystem gekommen sind.
00:00:27: Dazu sage ich recht schön, dass du da bist, Stefan!
00:00:30: Hallo Florian, danke für die Einladung.
00:00:32: Sag mal kurz was zu dir!
00:00:33: Warum bist du heute genau der Richtige?
00:00:36: Gute Frage!
00:00:40: Weil ich vielleicht auch kein Lernender bin so wie wir alle und ich verstehe unseren Beruf nämlich Kunden zu begleiten in Summe die Firma weiterzubringen besser zu werden sich zu optimieren als etwas wo man tagtäglich was dazu lernt.
00:00:58: Die Auffassung, dass wenn man in der beraten Branche ist, man irgendwann ausgelernt hat.
00:01:03: Insofern kann ich vielleicht ein paar Aspekte mit euch teilen.
00:01:08: Lernen ist das Stichwort momentan beim Thema KI.
00:01:11: Erzähl mal so ein bisschen was über den Wandel der aktuell Stadt finden.
00:01:14: Ich habe es gerade schon so angedeutet.
00:01:16: Es kam das Thema Chat auf und haben super viele benutzt.
00:01:19: Open AI war die Vorreiter Gemini.
00:01:22: Google hat sehr stark nachgezogen, andere Modelle sind auch noch aufgekommen.
00:01:25: Jetzt gibt es viele Open Source-Modelle die mittlerweile gut sind und das ist eigentlich schon fast normal dass man einen Chat in der Firma hat.
00:01:32: Das hat man die letzten ein zwei Jahre über Agents gesprochen.
00:01:35: Die ersten sind in diesem Zeitalter auch schon angekommen Und jetzt gibt's so ein drittes Zeitalther KI als Betriebssystem der Organisation zu vertraten.
00:01:43: Ich würde uns gerade in dem Wandel zwischen Agents und diesen Betrieb systeme einordnen.
00:01:48: Ich glaube viele stecken aber eher so zwischen Chat und Agents gerade in der Transformation.
00:01:53: Erzähl mal ein bisschen was über deine Sichtweise, wo stecken unsere Kunden?
00:01:57: Wie siehst du die Welt da grade?
00:02:00: Also ich glaub dass die Kunden an sehr unterschiedlichen Stellen stehen.
00:02:03: Ich glaube relativ viele kleinere oder mittlere Unternehmen hat das noch wenig bis keine Bedeutung.
00:02:09: Ich glaub fast jedes große Unternehmen, das wir kennen oder mit denen wir zusammenarbeiten bei den ist es schon ein starkes Thema.
00:02:16: Aber natürlich je größer das Unternehmen, umso schwieriger die Einführung.
00:02:21: Und grundsätzlich kann man sagen dass praktisch alle inklusive wir auch noch großes Potenzial haben wirklich Technologie sehr sinnvoll einzusetzen aber dass das große Problem eigentlich gar nicht die Technologie ist sondern andere Faktoren.
00:02:35: Jetzt sehen wir ein bisschen was über diese Faktionen.
00:02:38: Also der schwierigste Fakt aus meiner Sicht ist die Kombination der menschlichen Fähigkeiten mit der Organisation Ganz praktisch.
00:02:48: Wir brauchen, da werden wir danach eh noch ein bisschen darüber sprechen... ...wir müssen gründlich denken und teilweise neu durchdenken wie wir arbeiten wollen.
00:02:58: Und das reicht nicht dass wir das so in Inseln machen sondern ich sehe es wirklich so, dass man das aus der Unternehmensspitze heraus auch gut kuratieren muss.
00:03:08: Wenn man sagen möchte was Organisationen Prozesse angeht jeden Stall mal umdrehen und uns die Frage stellen macht das so Sinn?
00:03:17: Oder könnten wir das auch anders mit neuen technologischen Möglichkeiten machen?
00:03:21: Das ist das große Thema in der Organisation.
00:03:23: Und der Faktor Mensch wird natürlich am Ende des Tages der entscheidende Faktore sein, nämlich können die konkreten Menschen in den verschiedenen Rollen auch wirklich ihre Human Intelligence und Artificial Intelligence in Einklang bringen.
00:03:43: Und ich glaube, da haben wir alle noch wirklich auch großen Aufholbedarf.
00:03:47: Man kommt ja und hat den Eindruck mit dem Lernen fast gar nicht mehr nach.
00:03:51: Es gibt so vieles, dass man gar nicht den Anspruch haben kann alles zu verstehen oder beherrschen zu können sondern sich da wirklich zu fokussieren.
00:03:59: Definitiv!
00:03:59: Du sagst es ist kein reines Technikthema.
00:04:01: das können wir glaube ich alle unterstreichen.
00:04:03: Es ist ein Thema, was die Organisationen, die Menschen vor allem betrifft.
00:04:07: Wie komme ich denn in so einen Rhythmus dann auch rein mich damit auseinanderzusetzen?
00:04:10: Viele Dinge, die du jetzt gerade so angesprochen hast, erinnern mich von ein paar Jahren an das Thema Digitalisierung.
00:04:15: da hat man so die gleichen Fragen gestellt.
00:04:18: haben wir da ein bisschen etwas verpasst oder ist die Welt momentan einfach auch so komplex?
00:04:22: dass wird es wirklich noch mal komplett nüchtern betrachten sollten.
00:04:26: Also grundsätzlich glaube ich ist Nüchternheit, Sachlichkeit ein Blick auf die Fakten überall derzeit wichtig.
00:04:33: Dass wir uns nicht mitreißen lassen nur von Emotionen sondern im jeweiligen Kontext drauf schauen was ist denn wirklich Sache?
00:04:40: Was ist wirklich relevant?
00:04:42: Wo sind wirklich die relevanten Punkte auch im Kontext KI und Technologiensatz?
00:04:48: Ich glaube eben dass Also die allgemeine Entwicklung, ich glaube das ist relativ klar.
00:04:54: Aber für verschiedene Branchen gibt es auch aus meiner Sicht sehr große Unterschiede wie man KI einsetzen kann bzw wo dann auch die relevanten Newscases sind.
00:05:05: Genau, also da ich dir eine stunde Menge zu beachten, lass uns noch mal so ein bisschen über die beiden Punkte Agents und KI als Betriebssystem sprechen.
00:05:12: Weil ich glaube das ist noch nicht so allgegenwärtig vor allem der Begriff KI-Alsbetriebs System.
00:05:17: Beschreib mal so'n bisschen diese beiden Phasen und vor allem auch diesen Übergang.
00:05:20: was meint es aus deiner Sicht?
00:05:22: Was genau sich da wirklich grundlegend verändert und wie sieht die Welt KI als betriebs system nachher wirklich aus?
00:05:28: Brauche ich kein Windows und keinen Mac mehr?
00:05:30: habe ich nur noch einen Agent mit dem Ich arbeite?
00:05:32: oder was passiert da wirklich?
00:05:37: Also mir gibt der meisten Orientierung das immer zu versuchen, vom Markt herzudenken.
00:05:42: Ich kann es an unserem Unternehmen beschreiben oder anderen Unternehmen unserer Kunden zu überlegen was generiert wirklich die Wertschöpfung und wie können wir die Probleme unserer relevanten Kunden mit KI noch besser lösen bzw.
00:05:57: mit einer vielleicht optimierten Vorgehensweise?
00:06:00: Und dann bedeutet das praktisch dass man sehr prozessorientiert doch mal die verschiedenen relevanten Prozesse einfach durchdenkt.
00:06:09: und wer?
00:06:09: aus meiner Sicht gibt es wenige Prozisse gerade in der Wissensarbeit,
00:06:14: die nicht
00:06:15: verbessert werden können durch KI.
00:06:17: Aber das heißt nicht dass es jetzt irgendwie da fix fertige Lösungen gibt.
00:06:21: aber nochmal auf deine Frage zurück zu kommen.
00:06:24: KI als Betriebssystem heißt wirklich Arbeit und Zusammenarbeit neu zu denken, Wertschöpfung neu zu danken und alles was damit zusammenhängt.
00:06:33: Und dann ist unsere Erfahrung dass wir in den praktischen Beispielen wirklich teilweise enorme Potenziale entdecken und dann bedeutet das dort schrittweise dran zu bleiben und die Entlastung durch moderne Technologie und Verbesserungen schrittweise zu generieren
00:06:51: Also ein
00:06:52: sehr ganzes Mitarbeitenden.
00:06:53: Ich glaube, das ist der große Unterschied.
00:06:54: also KI als Betriebssystem heißt wirklich das ganze System gut zu sehen und dann nicht nur in den isolierten Anteilen sondern wirklich als Gesamtheit.
00:07:04: Ja gerade bei dem Wissensmitarbeiten denn ist das natürlich ein riesengroßes Thema weil letzten Jahre war es so wir haben viel zu viele Informationen verarbeitet wir haben auch teilweise viel zu viel Information in einer Organisation erzeugt muss man fast sagen da liegt sehr viel Datenmüll auch rum Und das, was wirklich wichtig ist, liegt teilweise immer noch sehr unstrukturiert auch irgendwo in irgendwelchen Silos.
00:07:22: Daten können sehr häufig nicht miteinander verknüpft werden und KI hat da natürlich ein hohes Potenzial.
00:07:26: diese große Gemengelage, die Information allein nur wenn ich mal den Chat e-Mails, Kundenkommunikationen, Telefonate rechnen alleine war es bei mir persönlich wahrscheinlich auch bei dir im Alltag an Tausenden von Informationen aufkommen plus noch das miteinander zu mapen.
00:07:39: Allein darsteckt eine Menge Potential, KI natürlich auch gewinnbringend einzusetzen und dann diese Informationsverteilung auch zwischen dir und mir deutlich besser zu gestalten, indem wir mit Agents einfach Dinge automatisieren.
00:07:50: Zum Beispiel die Aufnahme hier hat uns ein Agent zum Beispiel ermöglicht, in dem der Agent hingegangen ist und unsere Kademienkalender geguckt hat und das sozusagen für uns einfach gemacht hat.
00:07:58: Das wird jetzt kein Riesenzeit gewinnen aber das sind so viele Kleinigkeiten, die im Alltag dann irgendwie passieren.
00:08:04: Dann müssen Sie mal deinen Alltag sprechen!
00:08:06: Wie sieht denn das Briefsystem bei dir persönlich aus?
00:08:09: Erzähl mal so'n bisschen von ... Sea Level zu Sea Level sozusagen.
00:08:14: Was passt für dich gerade wichtig?
00:08:16: Was sind die Dinge, die dich wirklich voran bringen?
00:08:21: Im Kontext unseres Atlassians-Tags sind es natürlich diverse Agenten, die helfen diese verschiedenen Wissenstöpfe, die wir über Atlassien andocken besser zu nutzen.
00:08:31: Das beginnt bei ganz trivial schneller Informationen finden, gewisse Abläufe schneller und effektiver zu machen, auch Tickets automatisiert anzulegen.
00:08:42: Insgesamt aber fließt meine Hauptenergie im Karriersatz offen gesagt in alles, was mit Kundenthemen zu tun hat.
00:08:48: Also ich habe das als Riesenpotenzial für mich entdeckt wirklich relativ komplexe Angebote zu erstellen weil wir zunehmend unsere Kunden haben komplexen Herausforderungen die sie uns beschreiben, die wir mit ihnen gemeinsam strukturieren und die wir sauber auch versuchen zu beschreiben.
00:09:06: Und dort erlebe ich das als eines der Hauptpotenziale für mich, diese verschiedenen Informationen die wir von Kunden bekommen haben.
00:09:12: Also umfangreiche Exelcheats, umfangreihe Datenquellen, umfangreiche Dokumentationen.
00:09:18: Das sauber zu analysieren und zu strukturieren, zu beschreiben und dann schlussendlich in klare Projektpläne zu bringen, die wir umsetzen.
00:09:26: also dieser Übergang vom relativ unstrukturierten in sehr strukturierte Greifbare Da würde ich mich trauen zu sagen, das ist teilweise ein Faktor zehn oder mehr.
00:09:36: effektiver schneller besser.
00:09:38: Das muss man wirklich so sagen entlastet mich und andere extrem auch gedanklich.
00:09:43: Obwohl es bringt dann wieder andere Belastungen mit sich können wir gleich vielleicht noch kurz reflektieren aber grundsätzlich sehe ich dort wirklich ja sehr großes Entlastungspotenzial für mich in meiner
00:09:56: Rolle.
00:09:56: Ist da ein bisschen Langeweile im Alltag wenn du Faktoren zehn schneller bist?
00:10:00: Nein, das Problem ist ja dass wir leider und das glaube ich zieht sich ja durch wie ein roter Faden seit Internet und E-Mail.
00:10:08: Auch damals hat man irgendwie gemeint was tun wir denn mit der ganzen Zeit?
00:10:12: Leider ist er die Beschleunigung und diese was du vor gesagt hast diese Flut an Daten die über einen geschüttert wird und Informationen.
00:10:21: das wiegt leider den Produktivitätsgewinn wieder auf.
00:10:25: Das ist auch Ich glaube, einer der zentralen Punkte den wir auch strukturell lösen müssen nämlich die Ablenkung in Unternehmen zu reduzieren.
00:10:35: Das hat jetzt nicht direkt was mit KI zu tun aber indirekt dann schon wieder weil wenn wir egal welche Technologien und speziell auch diese KI-Technologien die ganz vieles ja noch beschleunigen Wenn wir das nicht in saubere Bahnen lenken, dann glaube ich ist konzentriert dass und qualitätsvolles Denken und Arbeiten noch schwer möglich ...
00:10:56: haben wir in letzter Zeit öfters gehört auf den Veranstaltungen, Thema Fokus einfach Klarheit reinzubringen.
00:11:01: Würde ich mal zehn Minuten konzentriert an einen Thema zu arbeiten ist gar nicht mehr so einfach eine Organisation und auch wenn du das ebenso salopp gesagt hast dieses Thema viele Datenmengen über KI strukturiert aufzubereiten da denken jetzt viele Ich werfe da so in Open AI einfach zehn Dokumente rein prompt ein bisschen schlau und am Ende kommt irgendein Projektplan raus.
00:11:20: Das ist es definitiv nicht sondern das ist schon auch sehr intensive Wissensarbeit wo man da ja auch sehr viel hin und her fragt, sehr viele Dinge, sehr viel Informationen plötzlich über sehr, sehr kurze Zeit verarbeiten muss.
00:11:32: Es gibt noch keinen richtigen Begriff dafür bei diese Müdigkeit die dabei entsteht weil du verarbeitest Dinge die du vorher in fünf sechs Stunden verarbeitet hast, plötzlich in einer Stunde.
00:11:41: Und du musst ja auch voll fokussiert dabei sein damit alle diese Strukturen und meistens ist es ja auch so dass man deutlich mehr verarbeitete.
00:11:47: Du machst das Faktor zehn schneller Weißen Sie es ja auch so, dass du nicht alleine daran gesessen hättest?
00:11:52: Jetzt machst du das plötzlich.
00:11:53: Du arbeitest alleine da dran und hast gar keinen Austausch mit anderen vielleicht mehr plus keine Zuarbeiten von anderen Menschen, die dir vielleicht schon einen aggregierten Zustand gegeben hätten.
00:12:02: Das heißt, du musst dich ja komplett alleine darum kümmern und das Gehirn muss das natürlich auch verarbeiten.
00:12:06: Das macht diese Wissensarbeit natürlich in irgendeiner Form anstrengend richtig?
00:12:10: Ja, sehe ich genau gleich.
00:12:12: Und vor allem kommt der noch dazu... dass wir dann teilweise auch parallel Dinge machen.
00:12:18: Du kennst das vielleicht auch, quasi die KI rechnet noch im einen Fenster und da hat man schon zwei weitere Fenste oben auf wo man dann wieder andere Dinge macht.
00:12:26: Das müssen wir sicher alle noch lernen weil wir stehen ja ganz am Beginn.
00:12:29: Ich habe gerade in einem anderen Zusammenhang was gesehen, dass ich glaube ich zum ersten Mal vor ziemlich genau zwei Jahren die ersten Texte damals über Chatchi Pity mitgeneriert habe.
00:12:42: Das war damals noch ganz am Beginn, mittlerweile stehen wir eigentlich immer noch ganz an Beginn.
00:12:46: Also ich möchte mir gar nicht vorstellen wie das in drei fünf oder zehn Jahren sein wird.
00:12:51: aber natürlich müssen wir uns da alle noch einschwingen.
00:12:54: und was mir noch wichtig ist das Bild was wir auch häufig bei uns verwenden diese Dualität Menschsysteme also um es einfach zu machen Technologie ein totes System, das erst belebt wird durch Menschen.
00:13:11: Und wir müssen den Anspruch haben dass der Mensch definiert was die Systeme tun sollen und nicht umgekehrt.
00:13:16: also wir sollten und das hört sich weiß glaube ich jeder der damit arbeitet hört sich leichter an als es ist weil wir wirklich teilweise hineingesogen werden in diese Dynamik der Systeme.
00:13:27: Das erlebe ich bei mir so als eine ziemliche Challenge immer wieder jeden Tag zu versuchen quasi Vor allem gesagt, den System und zu sagen was sie zu tun haben noch nicht umgekehrt.
00:13:40: Ja, im Endeffekt bewegt man so fünfzig, sechszig, siebzig, achtzig Leute am Tag.
00:13:45: Was hier denn alles so tun soll?
00:13:46: Das heißt man akkustriert sehr viel Arbeit von sehr vielen verschiedenen Menschen die auch nicht alle das gleiche tun.
00:13:51: in dem Fall sind es halt Agents Und dass ist das was so anstrengend macht und was es natürlich auch so fordern macht.
00:13:56: und wo glaube ich auch genau dieser Punkt dahinter steckt den du gerade angesprochen hast.
00:14:00: Ich muss das System verstehen.
00:14:02: Der Mensch ist unfassbar wichtig und es braucht diese Klarheit.
00:14:05: Wenn ich in diesem System, wenn ich fünfzig Agents gleichzeitig orchestrieren will ... Und dann ist Chaos im System!
00:14:10: Dann kann ich das natürlich nicht machen, weil da fehlen mir Datenpunkte... Ich weiß, dass gibt immer so die Hoffnung, KI rettet mir das dann.
00:14:17: aber nein, KI wird das nicht retten in dem Moment.
00:14:20: Okay, lass uns zum Schluss kommen ein bisschen.
00:14:21: Wie gesagt, so eine kurze Folge, kurze Impulse sein.
00:14:24: Jetzt noch mal so ein bisschen an die Außenwelt.
00:14:25: Bei dir ist KI im Alltag sehr stark angekommen.
00:14:28: Gestern hat ein Kollege hier hinterher geschrieben, früher hatte er hundert Chrome-Tubs offen.
00:14:32: jetzt hat er gefühlt zwanzig dreißig Terminaltubs offen weil er mit Lord Code und anderen Tools entsprechend arbeitet und Robodev usw.
00:14:40: Das ist eine andere Arbeitsweise, die stattfindet.
00:14:42: Eine Kollegin hat heute Morgen reingeschrieben, müsste man es nicht eigentlich über einen Governance System für Agents Gedanken machen das sie auch Regeln bekommen was sie dürfen, was sie nicht können?
00:14:50: also wer bewacht denn die Agents am Ende?
00:14:53: Das sind alles Fragen, die wir uns sicherlich stellen müssen und das sind nur wenige der Fragen.
00:14:57: Die sich glaube ich da draußen unsere Kunden stellen.
00:15:00: wenn du jetzt immer so ein Plädoyer abgeben könntest und sagst Hey!
00:15:03: Wir haben die ersten Schritte mit KI gemacht als Organisation Was würde der Stefan uns denn jetzt raten?
00:15:08: Mit was wir uns als nächstes beschäftigen sollen damit wir diesen ersten großen richtigen Sprung auch Richtung dieses Du hast jetzt eben Faktor zehn genannt in der Produktivität bei einem Case den auch zu erreichen.
00:15:19: Eigentlich will ich ja nicht Plädoyers abgeben oder einen anderen irgendwie als Klugscheißer wirken.
00:15:27: Aber was meine Tiefüberzeugung ist, ist, dort wo ein Unternehmen die Verantwortung zusammenläuft, müssen diese Themen wirklich als Themen der oberen Führung
00:15:38: sehen.".
00:15:39: damit ich da hoffentlich nicht missverstanden werde.
00:15:41: Es gibt ja, ich sage immer, neunundneinzig Komma.
00:15:44: neun Prozent der Dinge die in einem Unternehmen passieren laufen in der Regel an der oberen Führung vorbei und das ist gut so.
00:15:50: Also es ist ja... Das ist nicht vor dem Hintergrund gemeint dass da irgendwie ein kleiner Kreis am Menschen wie eine Maschine das Unternehmen steuert.
00:15:59: aber Organisation Technologien, besonders KI-Technologie muss gesteuert werden.
00:16:06: Muss kuratiert werden braucht Regeln und das kann in der Regel nur ganz oben entschieden werden und muss dann aber natürlich über ganz, ganz viele Ebenen mit den betroffenen Personen gut geregelt werden.
00:16:22: Aber das ist also quasi vereinfacht.
00:16:24: gesagt die Architektur in Verbindung mit der Führungsverantwortung – da sehe ich als die Schlüsselthemen der Gegenwart und Zukunft.
00:16:33: Und um es vielleicht noch umzudrehen, in fast-fünfundzwanzig Jahren Beratungen würde ich meinen, dass es Einer von zehn Workshops sitzt die Geschäftsleitung vorbei, wenn es um Organisations- oder IT-Themen geht.
00:16:48: Also in den seltensten Fällen macht die obere Führungsebene diese Themen zur Schäf und Schäfinnsache.
00:16:56: Und genau dort sehe ich aber den entscheidenden Punkt damit wir weiterkommen.
00:17:00: also die oberen Führungen muss sich nicht nur oberflächlich mit der Dinge beschäftigen sondern wirklich ausreichend im Detail mit der Frage, wie wollen wir arbeiten?
00:17:08: Wie können wir arbeiten?
00:17:09: und wir können hoffentlich Technologie gestützt noch produktiver arbeiten.
00:17:16: Das ist die Frage für die Zukunft – wie können wir noch produktiber arbeiten?
00:17:19: Wir haben viele Herausforderungen, ob das der Fachkräftemangel ist oder ob es die Polykrisen sind, die wir haben, die KI, die uns sozusagen ja selber auch die Konkurrenz befördert und dadurch natürlich eine hohe Konkurrence schafft.
00:17:31: Heutzutage durch KI sind sehr viele Leute in sehr kurzer Zeit in der Lage dazu vor allem digitale Produkte zu bauen, die mir natürlich Marktanteile wegnehmen können.
00:17:40: Andere Leute, die das jetzt heute schon verstehen können teilweise deutlich schneller sein.
00:17:44: Du hast eben schon gesagt du bist Faktor zehn schneller geworden bei der Angebotserstellung könnte man sagen und der ganzen Verarbeitung der Daten und Strukturen.
00:17:52: Das ist natürlich wenn man es mit einem Wettbewerber vergleichen würde Natürlich ein Fall, den die nicht aufholen können und schon gar nicht durch mehr Menschen im System zumal das dann irgendwann auch zu teuer werden würde.
00:18:02: Das Ganze zeigt es wie wichtig das ist dass wir uns damit auseinandersetzen.
00:18:05: ich glaube das ist auch in den Köpfen der Leute angekommen.
00:18:08: Das zeigen die letzten Gespräche, das zeigen die ganzen Veranstaltungen, die wir besuchen oder teilweise ja durchführen.
00:18:13: da kommen viele Menschen hierher oder reden mit uns stellen diese Fragen und ich glaube Fragen stellen ist der erste richtige Weg.
00:18:21: Ich habe dir jetzt auch ein paar Fragen gestellt.
00:18:23: Ich hoffe, die Fragen haben ein bisschen was mitgegeben für euch da draußen.
00:18:26: Stefan, was können wir denn jetzt noch tun wenn jemand sagt ich habe noch mehr Fragen?
00:18:30: Ja grundsätzlich das was du gesagt hast Florian implizierte auch glaube ich die neue Gierde wie es besser gehen könnte und wenn ich ehrlich bin dann gibt's in unserem Job ist eigentlich gut wenn Kunden wirkliche Probleme mit uns teilen.
00:18:47: Das heißt, uns hilft immer wenn wir Situationen diskutieren mit Kunden wo sie sagen da müssen wir jetzt was tun.
00:18:55: Da müssen wir etwas verbessern.
00:18:57: und dann ist das so wie es immer war Problem verstehen, Lösungen konzipieren, Lösung einführen und schauen ob's funktioniert.
00:19:04: Das hört sich jetzt vielleicht sehr trivial an aber das ist der Kern unseres Geschäfts Und insofern beginnt es immer damit zu versuchen, wirklich zu verstehen nicht nur die Symptome einer Situation sondern wirklich die tiefer liegenden Ursachen.
00:19:19: Das ist das was mich täglich motiviert und was mir Energie
00:19:23: gibt.".
00:19:23: So einfach kann's vielleicht sein!
00:19:25: Falls ihr jetzt Bock bekommen habt mit uns mal darüber zu sprechen wenn ihr sagt dass Thema AI muss endlich Chef-und-Chef in den Sache werden wir brauchen da ein paar Impulse und haben ganz viele Fragen und bräuchten Antworten dann meldet euch doch bei Stefan bei mir.
00:19:38: Wir werden alles unten in den Shownutz verlinken, ihr merkt wir machen schon recht viel mit AI, wir sind auch technologisch mittlerweile durch Atlassian, durch die Google-Welt mittlerweile auch ein bisschen an Tropic ja auch sehr breit aufgestellt haben schon viele Erfahrungen gesammelt.
00:19:51: und so wie Stefan sagt pickt euch einen Anwendungsfall raus vor allem da wo vielleicht gerade Drucker auf dem Kessel ist und mit dem fängt man vielleicht erst mal an und schaut was man machen kann.
00:19:59: erstmal Klarheit reinbringen, Fokus reinbringen Ersterfahrung sammeln und dann weiter in der Organisation daran arbeiten, was wir verbessern können.
00:20:07: Wie gesagt ihr findet alles unten in den Show-Notes da könnt euch das alles nochmal in Ruhe durchlesen.
00:20:10: kommt gerne auf uns zu diskutiert.
00:20:12: challenge das was wir hier erzählen challenged gerne auch die Meinungen die wir haben.
00:20:16: vielleicht seht ihr die Zukunft ganz anders als wir beide.
00:20:18: ich weiß wir reden immer sehr viel über EI und was alles möglich ist.
00:20:21: da sind wir total offen freuen uns auf den Austausch trinken in digitalem Kaffee zusammen und wer weiß vielleicht reden wir auch mit euch einmal hier in dem Podcast wenn ihr eure Meinung teilen wollt.
00:20:29: Stefan vielen Dank für das Wort.
00:20:31: Ich hoffe, ihr habt ein schöner Brill gehabt.
00:20:33: Nächste Woche geht es im Mai natürlich wieder weiter mit einer tollen neuen Folge.
00:20:37: Ich will den Gast noch nicht verraten aber das wird auch ein bisschen überall gehen und was wird auch darum gehen wie die Arbeitswelt sich grundlegend verändert.
00:20:44: Mein Gast hat ein tolles Buch geschrieben und darüber werden wir nächste Woche ausführlich sprechen.
00:20:47: bis dahin.
00:20:48: Habt eine schöne Zeit Stefan!
00:20:49: Danke macht's
00:20:52: gut!
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