#104 System Mapping – so funktionieren Unternehmen - Interview mit Benjamin Hipko & Benedikt Tusch
Shownotes
Warum kommen so viele Organisationen trotz aller Bemühungen einfach nicht vom Fleck? Viele Unternehmen greifen in komplexen Situationen zu schnellen Lösungen: neue Arbeitszeitregelungen, mehr Kontrolle, Yoga-Kurse. In dieser Folge geht es darum, welche Kräfte wirklich aufeinander einwirken, wo negative Kreisläufe entstehen und was der wirksamste Hebel zur Veränderung ist. Plus: Wie kann KI dabei helfen, versteckte Zusammenhänge in Teams und Organisationen sichtbar zu machen – schneller als jedes Meeting?
Benjamin Hipko bringt über 15 Jahre Erfahrung in digitaler Transformation mit und weiß, wie man Menschen in Veränderungsprozessen wirklich mitnimmt. Ben Tusch denkt Organisationen als komplexe Systeme – mit einem Master in Systemwissenschaften und einem klaren Blick dafür, wo der wirksamste Hebel sitzt. Beide sind bei Penta Balance und begleiten Unternehmen, wenn Transformation mehr braucht als einen neuen Prozess.
Benjamin ist Digital Transformation Manager und führt gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden die Geschäfte von Penta Balance – er verbindet technisches Know-how mit einem Gespür für Menschen und Kultur. Ben hat System Dynamics studiert und stellt in seiner Arbeit immer die entscheidende Frage: Wie hängen die Dinge wirklich zusammen – und was verändert tatsächlich etwas?
Benjamin's LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/benjamin-hipko/ Ben's LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ben-tusch/ Website: www.pentabalance.com
Gute Teamarbeit entsteht nicht zufällig – sie braucht Klarheit über Strukturen, Prozesse und die richtigen Tools. Wie Seibert Unternehmen dabei unterstützt, erfährst du auf solutions.seibert.group/services/consulting
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Modern Work To Go.
00:00:03: Hier ist wie immer eure Florianen, heute werden wir etwas Klarheit reinbringen.
00:00:07: Zumindest könnte man das als Überschrift über diese Folge schreiben.
00:00:11: Natürlich steckt noch viel mehr dahinter!
00:00:13: Wir werden heute ein System vorstellen, wie wir vor allem die Organisation und den Menschen in Kombination endlich wieder zum Arbeiten bringen können.
00:00:21: Auch das natürlich noch ein bisschen abstrakt.
00:00:23: Was alles dahinter steht, werden wir der Benjamin und der Ben, den ich heute dabei habe ... Ein bisschen erklären, wie wir Organisationen endlich wieder gut zum Laufen bringen können.
00:00:31: Was vielleicht gerade kränkelt und woran wir uns festhalten sollten?
00:00:35: Und dazu sage ich zu euch beiden erst mal schön, dass ihr da seid!
00:00:40: Ich stelle
00:00:43: dich mal vor Benjamin wer bist du?
00:00:44: warum bist du heute genau der Richtige?
00:00:46: was macht dich aus?
00:00:47: Also es geht nicht nur darum, dass wir dir heute eine besondere Herausforderung wegen unserer Namens-Dopplung irgendwie bereiten wollen.
00:00:54: Sondern ich beschäftige mich seit über fünfzehn Jahren mittlerweile mit digitalen Transformationen.
00:01:02: Ich habe ursprünglich mal die Gelegenheit gehabt an der ganz klassischen Ausbildung zu machen bei einer gesetzlichen Krankenversicherung.
00:01:10: Bin da groß geworden und hab viel gelernt.
00:01:13: Wenn dann irgendwann den Versicherungsfach wird gemacht Und das hat alles dazu geführt, dass gerade in dieser Zeit auch das Kernsystem in dieser Krankenpasse neu eingeführt wurde.
00:01:23: Dass ich zu einem jungen Alter die Möglichkeit hatte einfach ganz viel mitzugestalten, mit Erfahrung zusammen, Wissen anzusammeln rund um die Frage wie kann man im Prinzip so ein Unternehmen was relativ groß ist?
00:01:37: Was klassisch aufgebautes auch ready für das digitale Zeitalter aufbauen?
00:01:44: Und das hat mir sehr viel Spaß gemacht, habe schon immer geliebt auch an PCs mit Hardware rumzubasteln.
00:01:50: Hab da ein großes Interessengebiet, hab viel als Jugendlicher mit Software zu tun gehabt und hab damals in der Zeit so richtig schön HTML-Webseiten gekordet.
00:02:01: und diese Liebe dieses kleine Grundverständnis für was passiert da technologisch?
00:02:06: Das ist im Prinzip geblieben!
00:02:08: Erst konnte ich dann auch einsetzen und irgendwann hat es mich dann in die Beratung verschlagen.
00:02:12: Hab dann da mit den SharePoint Input Management, ECM, Aktensysteme und Dokumentenlogik und Projekte begleitet und geführt und hab ja einfach ganz viel tolle Erfahrungen sammeln dürfen, ganz viele tolle Menschen kennengelernt und habe aber auch festgestellt Wie schwierig das manchmal ist, einfach in diesen Veränderungsprozessen alle mitzunehmen.
00:02:35: Dafür zu begeistern und auch verständlich zu machen.
00:02:38: Warum machen wir das überhaupt?
00:02:40: Warum machen mir das jetzt noch sozusagen wenn sowieso schon der alltägliche Arbeitsaufwand relativ hoch ist und wie wichtig es in solchen Situationen ist miteinander zu sprechen sich zu verstehen auch offen zu sein welche Bedürfnisse, welche Nöte es gibt.
00:02:59: Welche Wünsche es gibt.
00:03:01: Das hat dazu geführt dass ich dann über die Zeit sehr viel mich mit der Agilität beschäftigt habe.
00:03:08: das hat mir einfach Spaß gemacht weil es so ein paar Grundwerte die ich persönlich für meine Arbeit auch gerne Schätze und Umsätze mit beinhaltet hatte.
00:03:17: Und da gab's natürlich viele Frameworks mit denen man sich vor ein paar Jahren beschäftigt hat aber So das Grundwesen der Agilität.
00:03:25: Das ist für mich erhalten geblieben und deswegen hat es mich vor einigen Jahren, wenigen Jahre dann so in den Schwerpunkt der Transformationen geschoben und bin seitdem als Digital Transformation Manager unterwegs in verschiedenen Projekten und versuche alle Dimensionen die es braucht von der Strategie Technologie Prozesse aber auch Organisation Kultur miteinander zu verbinden und darf da zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden von unserem Mutterkonzern zusammen die Geschäfte von der Pentabalance führen.
00:03:56: So mein kurzer Werdegang.
00:03:59: und dann darf ich, glaube ich direkt weitergeben und dann kann Ben, der ohne Ni hinten noch was zu sich sein.
00:04:06: Ja genau das wird auf jeden Fall eine Herausforderung.
00:04:09: Ich bin Organisationsberater, ich bin systemischer Coach und jetzt auch seit mehreren Jahren bei der PENTA Balance da tätig.
00:04:17: Auch in verschiedensten Projekten.
00:04:19: mich hat es in die ganze Ecke verschlagen insbesondere eigentlich durch so eine Weiterbildung Ausbildung zum Transformationsdesigner.
00:04:28: Transformation da auch wirklich ganz groß gedacht was Wie kann man auch Gesellschaft mitdenken?
00:04:34: Wie schaut es auf der Individualebene aus, was passiert aber auch in den Organisationen.
00:04:39: Und darüber bin ich dann gekommen zum Thema wie funktionieren eigentlich Systeme.
00:04:46: und weil ich das insbesondere tiefer verstehen wollte habe ich dann nochmal im Master, im Systemwissenschaften studiert also gerade auch System Dynamics eine herangehensweise wie man komplexe Systeme modellieren kann ganz groß gedacht.
00:05:03: Also da geht es nicht nur oder das kann man auf vielen Ebenen denken, sowohl auf wie schaut's im Individuum aus aber auch auf einer ganz großen Ebene.
00:05:13: und was sich sozusagen in der Zeit auch durchgezogen hat ist dass das insbesondere bei Organisationen Unternehmen Teams höchst relevant ist.
00:05:22: einfach die Frage Wie wirken Dinge eigentlich zusammen?
00:05:24: Wo sind die Verbindungen zwischen den einzelnen Elemente?
00:05:27: Und immer auch so mit diesem Blick auf das Umfeld drum herum aus dieser Begeisterung sozusagen sich damit auch zu beschäftigen, bin ich dann weiter geblieben bei Penta Balance und da auch immer wieder in dem Rahmen.
00:05:41: Wie kriegen wir eigentlich in diesen ganzen Kontexten Klarheit zustande?
00:05:46: Also wie schaffen wir es rauszufinden?
00:05:50: was ist jetzt der wirksamste Hebel?
00:05:53: Ich glaube, was sich vor allen Dingen auch verändert hatte durch meinen Werdegang ist.
00:05:58: Es ist sehr einfach und das ist auch die Falle sozusagen.
00:06:02: Ist sehr einfach linear zu denken.
00:06:04: also ich mache etwas dann kommt etwas raus.
00:06:06: so funktioniert die Welt natürlich in gewisser Weise.
00:06:10: aber sobald eben die ganzen Elemente mehr vernetzt sind sobaldd wir irgendwie feststellen eine Veränderung an der einen Stelle hat extreme Auswirkungen auf einer Stelle die wir gar nicht erwartet hätten da brauchen wir eine andere Art und Weise drüber nachzudenken.
00:06:26: Dafür helfen verschiedene Methodiken, besprechen wir auch heute noch mal intensiver, glaube ich.
00:06:34: Aber das Ganze jetzt runterfokussiert auf das Thema Team- und Organisationen.
00:06:40: Da bin ich eigentlich zu Hause und das macht mir immer wieder großen Spaß sich damit auseinanderzusetzen.
00:06:45: Und wie Benni jetzt auch meinte, da geht es nicht nur um Was ist die technische Verbindung von dem einen zum anderen, sondern wie sind die Menschen da drin eingebettet?
00:06:56: Weil auch damit haben wir natürlich immer zu tun.
00:06:59: So, jetzt werdet ihr merken wir werden heute sehr viele Themen zu besprechen so haben.
00:07:03: Aufgrund des Werdegangs der beiden Doppelbees die wir hier haben im Wortgas heute.
00:07:08: Wir werden viel über das Thema Organisationen sprechen natürlich aber auch das Modell Aber auch wie das ganze funktionieren kann.
00:07:15: Das Thema Wirkung, Wirksystem ist eben schon gefallen.
00:07:17: Das werden wir gleich noch sehr genau auseinandernehmen was es alles bedeutet und wie wir uns da langhandeln können an dem ganzen System Und wie wir nachher auch eine gute Organisation bauen können Die gut funktioniert.
00:07:26: Das sind's aber vorher noch mal die Standardfrage hier im Podcast klären.
00:07:30: Was gibt euch denn Energie im Alltag?
00:07:32: Ben, lass uns bei dir bleiben.
00:07:33: Erzähl mal kurz was ist dein größter Energiegeber?
00:07:37: Mein größter Energiegeber ist wenn ich und auch gleichzeitig damit die Leute mit denen ich arbeite diese so eine gewisse Wirksamkeit einfach verspüren in Bezug auf die Herausforderungen, die sie haben.
00:07:49: Das gibt mir Energie und das kann sein, dass es einfach auch ein Aha-Moment ist.
00:07:54: Ah, so funktioniert das!
00:07:55: Jetzt haben wir irgendwie mehr Klarheit was wir tun können.
00:07:58: aber das kann auch auf einer ganz individuellen Ebene sein wenn ich zum Beispiel im Coaching mich mit Leuten auseinandersetze und da merke, dass da etwas weitergeht.
00:08:07: also da geht's für mich insbesondere um Wirksamkeit Veränderung irgendwie in die Welt zu bringen und dafür Räume zu öffnen.
00:08:17: Und auch Möglichkeiten, dass Leute sich austauschen können zusammenkommen können.
00:08:22: Wenn mir das gelingt, dann spüre ich auf jeden Fall sehr viel Energie.
00:08:27: Sehr cool!
00:08:27: Und bei dir, Benni?
00:08:29: Bei mir ist es ein bisschen verzweckterverleichter.
00:08:33: Ich liebe Herausforderungen tatsächlich.
00:08:35: Das kann wenn so knifflige Sachen sind... Lösen gilt.
00:08:41: Das macht mir Spaß, dass es so Herausforderungen gibt.
00:08:44: mehr Energie da kann ich ja auch mich drin vergraben und mir geht auch Energie wenn ich meine spielerischen Ader dem Kind ich manchmal auch nachgehen kann.
00:08:56: das hat mit Humor zu tun.
00:08:57: das hat aber auch damit zu tun Dinge schnell und unkompliziert auch mal ausprobieren zu können.
00:09:03: dann melde ich einfach da gibt das gibt mir unheimlich Schwung und das begeistert mich und da kann dass diese Energie andere Dinge auch stemmen, die vielleicht noch ein bisschen größer sind.
00:09:13: Lass uns heute mal herausfordernd bleiben, Benny!
00:09:16: Wir haben im Vorfeld gerade eben darüber gesprochen was kränkelt denn eigentlich in Organisationen grade so und es ist eben schon der Begriff Wirksysteme gefallen.
00:09:25: wir haben eine Menge... eher Thematik, den ich jetzt einfach mal ganz grob ... die momentan auf so eine Organisation einprasseln könnte man wirklich sagen.
00:09:34: Also, Organisationen sind sehr komplexe Systeme plus die Welt da draußen ist ebenfalls komplex und momentan haben wir alle ein paar Herausforderungen dieses komplexes System was wir uns da geschaffen haben auch richtig zum Laufen zu bringen.
00:09:47: Bei Manche funktioniert es ganz gut bei Manche funktionieren weniger gut.
00:09:50: Ich glaube ihr wisst selber was ich gerade meine.
00:09:52: erzähl mal so ein bisschen aus deiner Warte Was ist gerade so State of the art in der Organisation?
00:09:58: Du transformierst einige Kunden.
00:10:00: Woher kommen die denn und warum müssen sie sich dann überhaupt verändern?
00:10:05: Naja, eine große Beobachtung ist einfach dass die Bedürfnisse oder das was der Kunde erwartet... Die Kunden Erwartungen, die verändern sich halt massiv weil Sie einfach in den letzten Jahren gemerkt haben.
00:10:20: was durch große Anbieter?
00:10:22: Jetzt mal das klassischste Beispiel.
00:10:24: Ich möchte halt etwas kaufen und musste früher sozusagen einen Laden in der Nähe irgendwie finden, der es dann auch führt oder schon auch Vorrat hat.
00:10:33: Und da muss ich dahin fahren und zurückfahren.
00:10:36: oder dass erst noch bestellen und dann später nochmal abholen.
00:10:38: Das hat ja sozusagen durch Amazon und Co absolut abgenommen und ein ganz anderes Verständnis von wie schnell kann ich hier erwarten eine Leistung zu bekommen?
00:10:48: Ohne Dienstleistungen zu bekommen.
00:10:51: immer mehr Nischenanbieter haben ja dann Self-Services angeboten.
00:10:56: Und diese Erfahrungswelt, die trägt natürlich jeder auch der Versicherungsnehmer und der Kunde von großen Versicherungen unternehmen oder gesetzlichen Krankenversicherung in diese Kundenbeziehung mit rein.
00:11:09: Da arbeiten wir jetzt schon so seit über fünf Jahren hauptsächlich dran dass man im Prinzip dieser Kundenerwartung nachkommt und parallel dazu einfach aufgrund der komplexen Welt ein sehr großer Kostendruck, auch jetzt gerade in diesem Jahr noch mal entstanden ist.
00:11:27: Wo man einfach merkt – auch wenn man mit Marktbegleitern spricht, weil man aber auch mit Kollegen oder eben einen Kanton spricht– es kommt immer höflicher vor dass jetzt doch manche sich nach einem anderen Arbeitsplatz umsehen müssen.
00:11:41: Es wird halt einfach wirklich intensiv geschaut können wir uns gewisse Dinge noch leisten oder nicht und das auf allen Ebenen.
00:11:48: Und das ist eine Veränderung, die einen Markt zum Beispiel auch aus Arbeitsnehmer Sicht, dass der sich über anderthalb Jahre enorm verändert hat.
00:11:58: Da war der Arbeitnehmer erst schwach dann sehr stark.
00:12:01: jetzt wird er wieder schwächer in der Verhandlung.
00:12:04: Der Kunde hat auch an die Unternehmen verschiedene Anforderungen herangetragen.
00:12:08: Er möchte halt schnell antworten, schnell Dienstleistungen oder schnell Hilfe haben ohne darauf zwei, drei Wochen wie das vielleicht früher normal war zu warten.
00:12:19: Und da sind die Anforderungen, die an die großen Unternehmen gestellt werden und denen müssen sie sich stellen.
00:12:26: Ja, das ist eine große Herausforderung.
00:12:28: Ben lass uns bei dir weitermachen.
00:12:30: Das Thema Wirksysteme hast du eben schon angesprochen?
00:12:32: Was hat das damit im Zusammenhang zu tun?
00:12:36: Das hat damit zu tun dass wirksystemen also wir unterscheiden quasi Wirkssysteme als als kleine Abgrenzungen in einem großen Ganzen, sag ich mal.
00:12:47: Also wenn wir... Lass uns mal ein bisschen pragmatischer einsteigen.
00:12:51: der Bogen kommt keine Angst.
00:12:53: aber wenn wir uns zum Beispiel so einen Heizkörper anschauen dann ist das erstmal ein relativ einfaches aber trotzdem ein System, das sich sozusagen selbst reguliert.
00:13:03: Was passiert da drin?
00:13:05: Zumindest für alle die sich dann nicht intensiv auseinander gesetzt haben ich drehe den Heizkörper an es ist kalt.
00:13:12: ne Dann heizt er auf Es verbiet sich ein kleines Metallstück da drinnen und der unterbricht den Stromkreis.
00:13:18: Jetzt kühlt der Raum wieder ab.
00:13:19: Dadurch verbietet sich das Metallschritt wider Und der Stromkreist ist wieder geschlossen.
00:13:23: Es wird also wieder geheizt.
00:13:25: Also Der Heiz-Körper reguliert sich so zu sagen selber.
00:13:28: Wenn wir das mal auf dem Team übertragen Dann können wir sagen, die Anforderungen, die reinkommen werden größer, werden mehr und sie kommen auch schneller.
00:13:36: Das führt einfach dazu dass es mehr Arbeitslast zum Beispiel gibt.
00:13:40: Und jetzt ist bei dem Heizkörper der Vorteil immer nach zwanzig Grad oder auf wieviel ich ihn auch immer einstelle funktioniert dieses System, das Metallstück geht weg und es koppelt sich zurück.
00:13:51: Bei einem Team ist das nicht so.
00:13:53: Die Frage ist, wann ist sozusagen zu viel?
00:13:56: Wann muss man vielleicht unpriorisieren oder merken?
00:14:00: Da muss man Dinge anders regeln im Prozess.
00:14:03: Wo kann man da was tun?
00:14:04: Aber wann kommt diese Rückkopplung?
00:14:06: und die wird kommen.
00:14:08: Sonst wird das Thema nur überlastet.
00:14:10: Der Herzkörper würde kaputt gehen oder im Team würden alle ausbrennen.
00:14:14: Wir kennen das alle.
00:14:15: Irgendwann gibt es den Moment... Wo man sich hinsetzen muss, wer auch immer das tut und sich überlegt okay was machen wir mit all den größeren Anforderungen?
00:14:23: Den der Menge an Anforderung die wir haben.
00:14:26: Aber die Frage ist wann passiert das?
00:14:28: Passiert das bei Achtzig Prozent, passiert es bei Hundert Prozent oder bei Hunderdfünfzig Prozent Auslastung zum Beispiel?
00:14:34: und so merken wie auch immer wieder in diesen Unternehmen, in den Organisationen dass sich sozusagen das Verhaltensmuster, also das Wirksystem in dem die sind.
00:14:44: Das ist stabil, das stabilisiert sich selber.
00:14:47: aber da müssen wir draufblicken um auch zu gucken was können wir frühzeitig machen damit dass sozusagen dann funktioniert weil die Organisation muss diesen Anforderungen halt gerecht werden?
00:14:56: Dass es gar nicht so einfach ist.
00:14:57: ich habe heute morgen eine Geschichte im Social Media Kanal den Folge dieser positiv Beispiele veröffentlicht gelesen.
00:15:05: Da ging's um Toyota in etwas früheren Jahren wo der Herr Toyota die besten Mitarbeiter laut Zahlen entlassen hatte, weil es den schlecht ging und die schlechten behalten hatte.
00:15:16: Klingt erst mal total surreal.
00:15:17: aber was ist passiert?
00:15:18: Er ist irgendwann hingegangen hat sich ans Fließband gestellt und hat die Leute beobachtet und hat festgestellt dass sie die gute Zahlen liefern Die waren die vor allem Fehler verschleiert haben oder Fehler ja ignoriert haben Oder dann auch in die nächste Schicht reingeschoben haben.
00:15:34: Die Leute aus der nächsten Schicht haben sehr gut zusammengehalten und die haben das Band angehalten gesagt, hier ist ein Fehler.
00:15:39: Und haben sich hingesetzt und haben diesen Fehler ausgemerzt und sich Dinge überlegt wie man diesen Fehler nicht mehr machen kann usw.. Die waren auf dem Blatt Papier natürlich viel viel langsamer und haben schlechte Zahlen geliefert.
00:15:50: Das waren aber die die am System gearbeitet haben und die Firma eigentlich nachhaltig verbessert haben uns sozusagen Offen in der Kommunikation waren und ihr Klarheit in die Organisation eigentlich reingebracht haben sind auf dem Papier natürlich eher negativ aufgefallen.
00:16:04: Und nachdem er die guten Mitarbeiter an Anführungsstrichen entlassen hatte lief der Laden irgendwann plötzlich wieder sehr, sehr gut.
00:16:11: Weil sich natürlich die in Anführungsstrichen, die schlechten waren, plötzlich nur noch übrig geblieben sind und die immer weiter an dem System gearbeitet haben und dann plötzlich das irgendwann umgeschwappt hatte Und dann die ja auch gute Zahlen geliefert haben weil sie halt irgendwann Fehler vermieden haben und die ganze Struktur und die Organisation an der Stelle In den ganzen Prozessen natürlich deutlich besser geklappt haben nachdem die Leute, die diese Fehler ständig verursacht haben und das versteigert haben Ja irgendwann auch weg waren.
00:16:36: und das ist ein sehr schönes Beispiel für so Wirksysteme, wie kann etwas funktionieren auch.
00:16:43: An der Stelle aber auch, wie gefährlich es ist wenn man sich da einfach nur auf Zahlen-Daten Fakten verlässt und wie schnell man da in die falschen Rückschlüsse ziehen kann.
00:16:51: Lass uns darüber mal ein bisschen sprechen, wie erkenne ich denn solche Wirkssysteme?
00:16:56: Und wie kann ich denn damit umgehen, damit mir so ein Beispiel bei Toyota jetzt nicht passiert dass ich falsche Rückschlüsse aus diesem ganzen System ziehe?
00:17:05: Sollte ich klar benennen, welche Wirksysteme ich habe und wie die aufeinandergreifen?
00:17:10: Oder gibt sich das eh per se step by step.
00:17:12: Ich glaube Ben du bist da sehr tief in den Teams mit drin.
00:17:15: Wie gehst du da normalerweise vor?
00:17:18: Also das Beispiel vielen Dank!
00:17:20: Das ist natürlich genau da wo das ganze Thema irgendwie ansetzt.
00:17:26: Und das was ich spannend finde in deiner Aussage auch am Ende entscheidet jemand etwas und hat bestimmt Informationen, also jetzt in deinem Beispiel ja aufgrund von Messdaten oder von Durchlaufzeiten.
00:17:42: Und dahinter steht da die Frage wie kommen sie eigentlich zustande?
00:17:47: Und was wir zum Beispiel in der gilen Arbeitswelt versuchen ist ja Wir gucken uns die Storypoints an wird gucken uns vielleicht eine Ticket Geschwindigkeit an Aber was dahintersteht es dann?
00:18:01: Wie geht das Team sozusagen damit um?
00:18:03: Also wenn ich jetzt mir selber nur alle meine Aufgaben mit sehr hohen Storypoints bewerten würde, dann habe ich natürlich viel größere Wirkung.
00:18:11: Zumindest auf dem Papier und ist natürlich klar dass das irgendwo einen Regelrahmen hat.
00:18:17: aber wie Welche Dynamik steht hinter den Zahlen, die wir sozusagen sehen?
00:18:24: Das muss quasi rauskommen.
00:18:26: Und das kommt dann raus wenn man sowohl mit der einen Seite spricht auf welche Informationen holt man sich um Entscheidungen zu treffen?
00:18:33: und wir müssen irgendwie Komplexität reduzieren.
00:18:36: Es kann ja jetzt auch nicht sein dass wir uns dann die ganze Zeit daneben stellen und gucken was machen die Leute um dann festzustellen da schiebt jemand einfach nur Arbeit weiter.
00:18:45: und gleichzeitig ist es auch wichtig mit den Leuten zu sprechen und zu gucken, wieso arbeiten sie in der Art und Weise wie sie es tun.
00:18:53: Und auch wenn man vielleicht Dinge nicht sieht was steht eigentlich dahinter?
00:18:57: Wenn ich da auch nach ergänzten darf du hast ja auch das Beispiel schön angeführt um zu zeigen wie gefährlich das auch sein kann sozusagen der intuitiven Reaktion oder Einschätzung zu folgen.
00:19:09: Das ist etwas wo ich nochmal zur ersten Frage auf anknüpfen kann.
00:19:13: dadurch dass diese Systeme die uns umgeben schon so komplex sind, haben die natürlich auch Einfluss auf das Wirksystem jetzt ganz grob galaktisch einer Organisationseinheit.
00:19:25: Die dann wiederum auch auf die kleineren Einheiten eingreifen.
00:19:29: und diese Wirkmechanismen, die dann ein System ergeben, spielen natürlich und haken auch ineinander.
00:19:37: Man kann ja nicht nur singulär betrachten oder linea wie Ben erst erklärt hat sondern ich muss immer mir bewusst machen dass es niemals nur ein Wirksystem gibt, nur einen Wirkkreislauf.
00:19:49: Und das ist ja auch so eine Beobachtung, die man gerade machen kann, dass sozusagen das klassische Management grad auch wieder ein bisschen mehr gefragt ist.
00:19:59: Einfach weil man vermutet, ja aber früher konnten wir doch Dinge so und so steuern und dann ist es doch besser geworden.
00:20:07: Da greift mir jetzt natürlich auch gern auf altbewertes zurück.
00:20:10: Aber ich denke, es ist wichtig zu verstehen Das Umfeld sozusagen die Einflussfaktoren, diese haben weiterhin zugenommen.
00:20:18: Und wir haben dann noch eine schnellere, noch eine höhere Rate und Intensität der Veränderung auf die Unternehmen einprasseln.
00:20:27: Deswegen ist es noch wichtiger sich dieser verschiedensten Wirksysteme auch bewusst zu machen.
00:20:33: Ich habe jetzt die Tage mit einem Bekannten gesprochen.
00:20:38: Da gibt es ja auch eine Bestrebungs-Service im Unternehmen.
00:20:41: Die Vermutung, wir könnten doch noch leistungsfähiger sein wenn sozusagen nicht jeder zu Hause im Homeoffice seine Arbeitszeit ausnutzen könnte für Privatzwecker.
00:20:54: und dann versucht man über verschiedene Maßnahmen in dieses Wirksystem einzugreifen.
00:21:00: Da wird dann entweder die Kantine nochmal in Gang gebracht oder bei denen ist es jetzt so, da kann man eine Yoga-Kurse noch machen.
00:21:07: also da wird ganz viel überlegt.
00:21:09: Dann gibt's neue Arbeitszeitrichtlinie um zu verhindern das sozusagen vielleicht unnötig jetzt Überstunden gemacht werden weil man zwischendurch noch die Wäsche aufgehangen hat.
00:21:21: und dann versucht man auch solche Wirkssysteme Kurz mal, was zusammen überlegt hat einzuwirken und dafür zu sorgen dass die Leistungsfähigkeit die Performance sozusagen steigt.
00:21:33: Und das ist halt... Das ist ja auch das was dann die Rückmeldung der Mitarbeitenden.
00:21:37: so kurz gedacht weil wofür sorgt's am Ende?
00:21:40: Am Ende sorgt es dafür dass jemand vielleicht sagt Also wenn das jetzt die Grundbedingung ist, dann suche ich mir einen anderen Arbeitgeber oder verliert das Team auch wieder an Performance.
00:21:50: Oder man sagt ja gut, wenn ich jetzt hier so nur noch Dienst nach Vorschrift machen soll, dann mache ich nur noch Dienste nach Vorschrift, dann fällt bei mir eben der Hammer nach sieben oder acht Stunden je nachdem was ich vereinbart habe und dann steigt die Performance auch nicht.
00:22:05: Dann singt die Motivation, da hab' ich wieder eine Auswirkungen.
00:22:10: der Kern, der Botschaft oder das Wichtige ist wegen dass man nicht nur auf ein Wirksystem schauen darf und dem intuitiv dann versuchen soll irgendwie Einfluss zu nehmen sondern dass es immer mehrere gibt die miteinander verbunden sind.
00:22:24: Das ist auf jeden Fall eine Schlüsselerkenntnis.
00:22:27: Da stehen jetzt so Menge Themen drin und das ist gerade so wichtig diese Diskussion.
00:22:31: Es klingt jetzt so trivial und natürlich will niemand Ich will auch kein Teammitglied haben, was Arbeitszeit bucht während es die Wäsche aufhängt.
00:22:38: Natürlich ist das Pause ganz klar!
00:22:40: Aber da geht's um ganz andere Strukturen, die eigentlich geschaffen werden müssen und dass diese Person das halt nicht ausnutzt.
00:22:46: Das kann ich aber nicht über eine Arbeitszeitregelung oder über die Kantine oder den Yoga-Kurs, den ich dann anbiete irgendwie weg regulieren oder hoffen, dass das System dadurch besser wird oder die Leute das jetzt plötzlich nicht machen, sondern ... Keine Ahnung, wenn sie etwas anderes auf der Arbeit anstatt Wäscher aufhängen, wird halt die, weiß ich nicht, die Bildzeitung gelesen oder halt fünfmal am Tag zur Kaffeemaschine gerannt.
00:23:05: Also da finden Sie immer irgendwelche Wege, dann auch die Arbeitszeit ein bisschen auszudehnen um es vorsichtig zu formulieren.
00:23:09: Aber das ist ein spannender Erkenntnis.
00:23:11: wenn ich schon in so einem Muster drin bin dass sich anfange so Management Thematiken wieder einzuführen und versuche dann viel Regulierungen mit rein zu machen Dann landen wir eigentlich das was Ben eben gesagt hat Das Teams dann anfangen dieses System ja auch Auszunutzen.
00:23:26: In Anführungsstrichen weil sie's ja dann verstehen ... wenn ich halt anfange, zum Beispiel mit dem Team nach ... ... erbrachten Storypoints pro Sprinteinheit zu messen.
00:23:35: Ja was passiert?
00:23:37: Ich werde mich selber covern an der Stelle und werde sagen ... ... das ist eigentlich eine Acht aber ... ... lass uns lieber mal eine Dreizehn aufschreiben.
00:23:44: Weil ah!
00:23:45: Was ist denn, wenn etwas passiert?
00:23:46: also dann bin ich abgesichert... ... es tut ja jetzt auch keiner gegenprüfen.
00:23:49: Ah kann es keiner außer wir hier im Team.
00:23:52: nur wir können sagen dass es nur dreizehn ist.
00:23:54: Außerdem wird's ja auch noch gemessen und wenn wir jetzt hier ne Acht hinschreiben und nachher sind wir irgendwie langsamer Und dann passiert irgendwas, dann sind wir die Doven.
00:24:01: Lass uns ein Dreizehn dran schreiben und haben das gesichert.
00:24:04: Wenn wir noch schneller sind, stehen wir sogar noch gut da obwohl eigentlich gar nichts im System sich verbessert hat.
00:24:09: an der Stelle also nicht dass es automatisch jetzt in jedem Team so passiert.
00:24:14: Aber das ist einfach so ein bisschen dieser Sicherheitspuffer, den Teams natürlich dann irgendwo einbauen mit.
00:24:18: Ja ich bin schon überlastet des Projekts kann ich jetzt nicht mehr, obwohl es vielleicht noch gehen würde.
00:24:21: aber das eine Projekt lasse ich mir halt einfach mal als Puffer da damit ich halt auch nochmal an mir selbst arbeiten kann oder unvorhergesehenes irgendwie abfedern kann und da nicht so viel Stress reinbekommen.
00:24:30: Und dass ist dann sehr gefährlich wenn ich in so einer Spirale drin bin weil das bauscht sich natürlich auf.
00:24:34: Dann kommt der nächste wieder mit dem nächsten und das Team reagiert wieder
00:24:37: usw.,
00:24:38: die Organisation reagiert.
00:24:39: Irgendwann bin ich in so einem System drin, wo ich nicht einen Fakt davon habe.
00:24:43: Dann wird sich hundert dieser Fakten haben und dann natürlich ein Muster drin bin, wo Ich nicht mehr rauskomme.
00:24:48: Und wie komme ich denn jetzt wieder daraus?
00:24:51: Also was muss ich denn mit so einem Team machen?
00:24:52: Jetzt sind wir wieder beim Team.
00:24:53: also Ben Du wirst gefragt.
00:24:55: Wir haben über das Thema System-Mapping gesprochen.
00:24:58: Was ist denn wenn ich mir diesen Wirksystem bewusst bin und sehr positive und negative Beispiele?
00:25:04: Was kann ich als nächstes tun?
00:25:06: Ich würde noch einmal gern aufgreifen, was du auch gesagt hast und dann antworte ich gerne darauf.
00:25:10: Gerne!
00:25:11: Weil das zieht sich durch die beiden Beispiele durch, die du jetzt gemacht hast.
00:25:17: Man sagt quasi ein System verfolgt quasi einen Ziel.
00:25:21: Das muss nicht immer transparent sein und wir Menschen sind auch guterinnen und selber nochmal Zielvisionen zu stecken obwohl das System eigentlich woanders hingeht.
00:25:29: aber jetzt insbesondere wenn wir einfach nur dieses kleine Team nehmen dass sozusagen am Ende die Wirkmechanismen darauf abgestimmt hat, möglichst viele Storypoints zu produzieren.
00:25:43: Weil daran wird das Team gemessen, dann wird es Team immer wieder Möglichkeiten finden dieses Ziels erreichen.
00:25:50: also all die Sachen, die du jetzt gesagt hast und ähnlich war's quasi bei dem Beispiel von davor wenn es darum geht zum Beispiel wie wenig Fehler habe ich Dann kann nicht mehr natürlich Mechanismen ausdenken wie ich weniger Fehler krieg.
00:26:05: Und ein großer Hebel, den man machen kann und meines Erachtens auch machen sollte ist dann drüber zu sprechen.
00:26:12: Welches Ziel verfolgt eigentlich das System, dass wir aufgebaut haben?
00:26:17: Dass jetzt keine Entscheidung die vermutlich inner der Teams getroffen wird.
00:26:20: aber wie kann ich das steuern?
00:26:22: Ich kann das Steuern durch was mäßig woran mässig auch zum Beispiel Erfolg woran messig Wirkung?
00:26:29: Da ist ja zum Beispiel die Agila Ranginsweise eher auf den Kunden Mehrwert zu gucken und immer wieder auch zu gucken, erreichen wir den?
00:26:37: Wie können wir denn noch weiter hin kommen statt zu sagen es geht darum Sorry Points zu optimieren.
00:26:43: Und das verändert die Interaktion also dieses Das Ziel vom System verändert quasi die Interakten da dass es und das is auch schon einen Angriffspunkt sozusagen oder ein Pack an sich zu überlegen naja Wenn wir jetzt all die Interaktionen haben, wenn wir unser System abbilden zum Beispiel mit System Mapping, sag ich gleich noch was zu.
00:27:06: Welches Ziel ist steckt in da drin und ist das wirklich das, was wir erreichen wollen?
00:27:10: oder brauchen wir nicht eigentlich etwas anderes?
00:27:14: Das so als kurze Side Story.
00:27:15: deine Frage war ja eigentlich Was kann man jetzt als Team irgendwie machen Und wie spielte auch die Methodik rein?
00:27:21: Also das erste, was sozusagen ganz am Anfang steht ist in meiner Auffassung nach Verständnis.
00:27:28: Verständnissen schaffen für das eigene System und die eigenen Wirkmechanismen Und das kriegen wir sozusagen hin indem wir mit dem Team eine Art Karte bauen Also wie so eine Art Landkarte, wo sind die Wege dazwischen?
00:27:43: Was passiert und diese Karte könnte man jetzt sagen ist sozusagen die System-Map.
00:27:50: Eine bildliche Darstellung davon, wie die verschiedenen Wirkmechanismen... ...wie sie da sind was es da gibt.
00:27:59: Weil dann passieren zwei Dinge.
00:28:02: Die erste Sache, die passiert ist sehr oft Leute schauen sich dieses Bild an und stellen sozusagen fest.
00:28:10: Es klingt jetzt ein bisschen krass, aber was man sich selber auch antut also... Wenn das passiert, dann reagieren wir immer so und dadurch haben wir später hinten raus Arbeit.
00:28:21: Also wenn unklar ist wie ich priorisieren soll, dann fangen alle Leute einzeln vielleicht an ihre Stakeholder anzurufen mit denen zu klären was jetzt gemacht werden soll.
00:28:30: Dadurch haben alle mehr Arbeit.
00:28:31: Dadoch ist noch unklerer wie sie eigentlich priorisierend sollen und das ganze Spiel geht von neun los.
00:28:36: Das ist ja eine Sache wo ich zumindest sagen würde Das will ja kein Team oder das wollen auch die Leute da drin nicht.
00:28:42: Das ist an sich jetzt nicht unbedingt was Schönes, aber oft kommt man da quasi nicht raus weil man dieses Muster sozusagen nicht erkennt.
00:28:50: und wenn ich eine Karte habe so ne System-Map dann kann ich sozusagen anfangen zu verstehen Was passiert?
00:28:57: Und dann kann Ich auch anfangen mir zu überlegen wo wäre denn Jetzt der beste Hebel?
00:29:02: also Ist das eine strukturelle Maßnahme?
00:29:06: Ist das eine kulturelle Maßnahme?
00:29:09: Brauchen wir hier noch ein Abstimmungs-Meeting oder ist es was ganz anderes.
00:29:13: Vielleicht liegt das auch in einem ganz anderen Wirksystem, aber diese Informationen da komme ich deutlich einfacher wenn ich sogar nur hin, wenn ich mal ein Verständnis dafür habe wie funktioniert das System eigentlich.
00:29:26: Benni, wie siehst du das
00:29:27: auf?
00:29:28: Weil ich noch kurz ergänze weil kann Benni das dann mitaufgreifen.
00:29:31: Diese Landkarte wird ja dann irgendwann sehr groß werden Wenn ihr jetzt wirklich schon so auf Stakeholdermanagement-Ebene runtergebrochen, Feedback, Priorisierungen.
00:29:40: Das sind der Einzelne kleine Tats, die in einem Team stattfinden von denen es hier Hunderte gibt.
00:29:45: D.h.,
00:29:45: diese Landkarte wird A zum einen sehr groß und B glaube ich nicht, dass sie durch ein Workshop vollständig erfasst werden kann.
00:29:52: Es ist wahrscheinlich ein lebender Zyklus, der regelmäßig ergänzt wird und man wahrscheinlich immer so kleine neue Inseln auf dieser Landkart ergänzt Und dann schaut, okay wo gibt's neue Auswirkungen?
00:30:01: sich überlegt.
00:30:02: Sind diese Auswirkung gut?
00:30:03: Sind sie negativ?
00:30:05: wie belasten Sie die komplette Landkarte?
00:30:07: so eine Art See-Route?
00:30:08: also gibt es irgendwann Engpässe.
00:30:10: oder wie baut man dieses System-Map auf, Benni?
00:30:15: Jetzt ergänze ich ok.
00:30:17: Man könnte zum Beispiel im Klassischen Umfeld Paintpoints identifiziert werden.
00:30:23: Dann könnten das Anker oder Ausgangspunkte sein und es geht ja nicht um... darum jetzt diese Karte aus einem Selbstzweck zu bauen.
00:30:32: Sondern ich habe ja den Wunsch, Dinge besser zu verstehen damit die sie dann angehen kann und deswegen könnte man jetzt sozusagen einen ganz konkreten Problemen, die man schon identifiziert hat arbeiten und dann geht es darum wie verstehe ich das Problem überhaupt erstmal richtig?
00:30:48: Und dabei hilft mir dann sozusagen das Erzeugen dieser Wirksysteme, die auf ein bestimmtes Ziel ein zahlen.
00:31:00: Also ich fange mal so an, die genau das was Benni sagt.
00:31:07: Wir bauen nicht eine Systemkarte um jetzt notwendigerweise das System abzudecken weil da stimme ich dir zu dann hört er es nicht mehr auf.
00:31:15: und irgendwann ist auch der Zeit oder ist die des Ausmaß erreicht wo man sagen würde okay dass hat jetzt einen signifikanten Einfluss auf irgendwas.
00:31:26: aber Was halt wichtig ist, man startet mit sozusagen einem beobachtbaren Verhalten würden wir es nennen.
00:31:33: Also zum Beispiel sowas wie die Story Points gehen nach unten wenn das jetzt das Problem ist dass sich gerade interessiert und dann kann man das ja über Zeit beobachten.
00:31:42: also wir könnten jetzt sagen hey wie war's im Januar?
00:31:45: Dann hat sich das war irgendwie bei dem Level und dann hat sie es quasi verändert.
00:31:48: dann könnte man so eine Kurve zeichnet die in bestimmte Formen hat Wie auch immer die ausschaut vielleicht ist er auch mega nach oben gegangen kann sein Was man dann sich anschaut ist, wie.
00:31:59: man stellt dann die Frage okay.
00:32:00: Wie verändert sich Arbeitslast an sich?
00:32:03: Also was führt dazu dass wir mehr Arbeitslast haben oder mehr Story Points.
00:32:11: und welche Auswirkungen haben viele Story Points?
00:32:14: das wären sozusagen beide Enden also was es was wirkt rein und was kommt raus.
00:32:22: im Gespräch, im Dialog schafft man sozusagen diese Muster zu erkennen wie das eine auf das andere zurück wirkt und dadurch hat man Rückkopplung.
00:32:30: Das wäre sozusagen ein Wirksystem aber ist es immer natürlich geankert an der Ausgangsfrage die du hast jetzt in dem Fall während des Verhalten von Storypoints.
00:32:39: Natürlich ist es dann auch bestimmt irgendwo für eine Person einen Einflussfaktor Wie zum Beispiel gerade Die Verfügbarkeit von meinem Software System Aber das jetzt auch noch in die Systemapp rein zu packen, also technische Leistungsfähigkeit von meinen Endgeräten.
00:32:58: Das sprengt sozusagen den Rahmen, weil wir schauen uns ja jetzt gerade die Interaktionen an, also die Dynamiken innerhalb des Teams und natürlich ist das irgendwo eine Grenze, die man in gewisser Weise willkürlich zieht und gleichzeitig begründet ziehen kann.
00:33:13: Und darüber muss man auch im Austausch sein und es kann auch vorkommen zu sagen, wir merken irgendwie mit der Karte die wir erstellt haben lässt sich als Hypothese nicht erklären warum die Storypoints sich so und so verhalten.
00:33:27: dann müssen wir vielleicht nochmal gucken welche anderen Wirkmechanismen sind da drin die wir noch nicht abgebildet haben?
00:33:35: So kommt man sozusagen Stück für Stück immer näher an eine detaillierte Landkarte und gleichzeitig sollte sie natürlich schon einfach funktional sein, also auch das genau was Benni gemeint hat.
00:33:46: So ein bisschen wie eine Forschungsreise bei der Landkarte bleiben?
00:33:49: Man geht Ursachenforschung nach, sticht in See und schaut wo man raus kommt.
00:33:54: Ja, auf jeden Fall.
00:33:55: Also ich glaube wenn man das auch als Reise versteht dann ist es auch viel leichter mal eine Karte zu bauen und mit den Leuten die Leute da drauf gucken zu lassen sozusagen nach denen man den Workshop zum Beispiel gemacht hat.
00:34:08: Man hat ne erste Karte und dann schaut man gemeinsam nochmal darauf und fragt diejenigen die es tatsächlich betrifft.
00:34:15: Also ist das abgebildet, was ihr täglich erlebt.
00:34:18: Wo sind vielleicht auch noch Veränderungspunkte?
00:34:20: Wo muss man vielleicht nochmal etwas drehen und so ein Dokument zu haben oder sozusagen eine Plattform an die man immer wieder hinkommen kann und da mehr und mehr Verständnis schafft?
00:34:32: Und es wäre ja auch sehr wichtig darüber zu sprechen weil was wollen wir erreichen dadurch?
00:34:38: Naja dass die Dinge, die ihm nicht sowieso offensichtlich sind woraus man intuitiv vielleicht was ableiten könnte, dass eben auch die anderen Dinge sichtbar werden und das schaffe ich nur durch ein sehr genaues darüber sprechen.
00:34:52: Und ich habe jetzt über...durch einer anderen Kontext hatten wir nochmal drüber gesprochen mit jemanden.
00:34:59: ja, was ist jetzt mit den agilen Frameworks?
00:35:01: Wir haben jetzt schon ziemlich viel über Agilität gesprochen, kleiner Einschub Das, was wir gerade beschrieben haben funktioniert ja grundsätzlich unabhängig davon ob man Agile arbeitet oder nicht.
00:35:12: Aber auch da ging es um die Frage, was ist jetzt eigentlich?
00:35:14: Isakilität tot oder Frameworks Tod?
00:35:18: Oder so eine spannende Diskussion.
00:35:21: Aber unabhängig davon muss man sich bewusst machen das in den Retros wird ja dann oft auch gesprochen und gesprochen und gesprochen.
00:35:29: Dann gibt's ein paar Stimmen, die sagen wir sind doch an einem Punkt Wo einricht eine Sättigung einem getroffen sein sollte, wo man sich nicht mehr lohnt noch weiter zu diskutieren oder zu optimieren.
00:35:41: Und das ist auch richtig und es wichtig diesen Punkt festzustellen.
00:35:45: Das sind aber genau die Punkte wo sozusagen mal mit so einer Visualisierung nochmal tiefer hinter die Kulissen schauen kann um wirklich einen Verständnis der Wirksysteme die dahinter stehen zu erlangen.
00:36:01: vielleicht gerade wenn man so an Punkten ist, wo man immer wieder drüber spricht ja schon verschiedene Maßnahmen ergriffen hat und es einfach nicht greift.
00:36:08: Dann ist davon auszugehen das ist einfach zu komplex für uns war um es auf den ersten Blick zu sehen dass man sich dann vielleicht doch mal ganz dediziert Zeit dafür nehmen sollte über diese beobachtbar über dieses beobachbare Verhalten zu sprechen und das zu analysieren.
00:36:23: Das sind sozusagen die Dinge wo man mit einem Wirksystem eingreifen kann.
00:36:28: wir haben uns im vornherein wenn ihr auch gemeinsam ein paar Gedanken gemacht, weil es doch recht abstrakt ist.
00:36:34: Wie kann man das den Zuhörern vielleicht auch ein bisschen näher bringen?
00:36:39: Das vielleicht mal als Teaser.
00:36:40: du darfst dann entscheiden ob das schon der richtige Zeitpunkt ist Florian.
00:36:44: Ja mach mal ja!
00:36:46: Wir haben einfach überlegt wie kann man dass mit diesen Einflussfaktoren die es da gibt und den verschiedenen Wirksystemen auch greifbarer machen so aus dem Alltag heraus?
00:36:54: und es gibt einen Beispiel, was im Rahmen von Automatisierung auch schon seit einigen Jahren immer gern genommen wird.
00:37:01: Das ist sehr stoppsaugere Rota.
00:37:03: Aber wenn ich jetzt auf sozusagen das beobachtbare Verhalten schaue dann wäre das eher eine Situation von hey, ich möchte eigentlich am Samstag meine Freizeit genießen und bin stattdessen aber es kann ja jeder machen wie er will am Vormittag mit Wohnungsboots beschäftigt.
00:37:21: Und das will ich eigentlich nicht!
00:37:24: Da können wir uns jetzt gerne auch die Bälle zu werfen, aber wenn ich jetzt auf diese Situation schaue und versuche herauszufinden.
00:37:32: Was mache ich jetzt damit?
00:37:33: Wie gehe ich damit um?
00:37:34: Dann ist die erste Idee das Intuitive.
00:37:37: weil vielleicht auch dass es um mich herum das gerade so prägt und der Markt mir das anbietet ist die intuitive Reaktion okay ich kauf ein Staubsaugerroboter.
00:37:46: Wenn du mein Problem weg musst nicht mehr Staubsagen schrünen sondern kannst schon im Kaffee sitzen und Frühstück oder ähnliches.
00:37:53: Das ist sozusagen das, was vielleicht das Offensichtliche wäre.
00:37:56: Und da merkt man schnell und an der Stelle würde ich den Teil dann schon mal abschließen, dass halt das um uns liegende System auch ganz viel Einfluss auf meine Entscheidung nimmt.
00:38:09: also weil halt einfach das State of the Art ist und weil es ganz tolle Angebote gibt.
00:38:13: Und jetzt hat der eine auch noch einen Arm, wo er irgendwie den das Tuch noch wegtragen kann.
00:38:19: Ist ja super!
00:38:20: Das braucht man heutzutage damit man glücklich sein kann und seinen Kaffee genießen kann.
00:38:27: An dieser Stelle ist es eigentlich sehr wichtig sich bewusst zu machen Es geht erst mal nur ums Bewusstsein, nicht um es zu bewerten.
00:38:33: Von was gibt's eigentlich noch für Wirksysteme?
00:38:35: Die jetzt auf diese Situation und dieses Problem, das ich habe oder auf das, was ich gerne angehen möchte, was sich verändern möchte, einen Zahlen... Und da gibts halt einfach ein paar Einflussfaktoren, wenn du Lust hast kannst du ja auch ein paar eingehen.
00:38:49: Ja also das eine ist zumindest aus meiner eigenen Erfahrung mit Soundcrobotern die sind gut in über Kanten kommen, über Teppiche kommen und gleichzeitig die Wohnung will auch ein bisschen vorbereitet sein dafür dass der Saukroboter da sowohl gut durch kommt als auch seinen Job entsprechend erledigen kann heißt ich es ist jetzt vielleicht samstag um neun.
00:39:15: Ich weiß das Ding fährt gleich los.
00:39:16: dann muss sich noch mal kurz die Wohnung aufräumen vielleicht Sachen die am Boden gestellt haben Sachen die in die rumstehen Blumentopf oder ähnliches.
00:39:25: Einfach nur.
00:39:26: dadurch wurde jetzt eine Aufgabe sozusagen geschaffen und zwar zusätzlich nochmal Wohnungen aufräumen.
00:39:31: Die gab es vor dem Saukroboter vielleicht nicht, dann habe ich das eventuell in einem gemacht.
00:39:36: aber Jetzt ist auf einmal der versprochene Aufwand der gesunken ist gar nicht mehr so weit gesunken wie ich's mir vielleicht gehofft hab weil das Aufräumen kommt halt dann irgendwie doch noch dazu.
00:39:49: Genau oder egal wie groß mein Staubbehälter, meinen Wasserbehältern ist inzwischen den ich habe.
00:39:56: Ich muss ihn irgendwann nachfüllen!
00:39:58: Ich muss warten... Ich hab dann vielleicht noch mehr Funktionen.
00:40:04: Wenn du hast ja schon gesagt, das muss in der Ecke nachputzen und das muss ich mir bewusst machen.
00:40:10: Und dann erst sollte ich eine Entscheidung treffen was tue ich?
00:40:13: Und das eigentlich zeigt schön, wie mir das helfen kann auch im Kontext eines Teams.
00:40:18: Eine Organisation eine Entscheidung zu treffen nachdem ich alle Wirksysteme mir bewusst gemacht habe und verstehe dann hab' ich auch die Chance dass das was ich ja hoffe mir von meiner Maßnahme eintrifft oder Interventionen wie ihr das nennt.
00:40:34: Das
00:40:35: ist ein schönes Beispiel.
00:40:36: Ich hab auch einen Saugroboter zu Hause, ich will ihn nicht mehr missen aber ich habe auch schöne große Flächen wo er schön gut langfahren kann und in der Nähe liegt bei mir keine Socke auf dem Boden, die ich wegräumen müsste.
00:40:45: von daher... Aber ich muss zumindest anwesend sein wenn ich wischen lassen will weil ich hab noch so einen wo man hinten das Wischmodul selber dran machen muss.
00:40:51: also von daher habe ich mich auf jeden Fall eine Aufgabe geschaffen ihnen zu starten.
00:40:55: oder zum schlafen soll man das Kabel nochmal wegzuräumen vom Nachtisch damit er das nicht mitnimmt.
00:40:58: also so ein bisschen was machen muss man dann doch schon noch.
00:41:01: Das ist jetzt irgendwie sehr greifbar, dieses Szenario.
00:41:03: Jetzt kann man sich sagen ja ich habe das ja vom Einflussfaktor.
00:41:06: okay ich wurde da geinfluenzt weil alle sprechen im Internet darüber wie toll es ist und wie viel Freizeit ich jetzt habe beim Kaffee trinken und vielleicht kann ich mir auch noch sehr gut bewusst machen dass ich halt dann doch die Ecken nachwischen muss oder das Wischmodul dran machen muss Wasser nachfüllen muss ... und diese ganzen Aufgaben, die in irgendeiner Form entstehen.
00:41:23: Das ist jetzt wo ich mit den Leuten jetzt erscheine... Ich bin es mal ein bisschen kritisch und nehme das jetzt einfach mal aus der Loppe und sagst so ja, das war doch selbstverständlich!
00:41:29: Es ist doch super einfach das zu verstehen.
00:41:31: aber ich habe mir mal ausgerechnet die Fläche bringt mir doch trotzdem was.
00:41:34: Ich kaufe das Ding jetzt.
00:41:35: Ich hab hier auch Geld verdient, keine Ahnung ob's mir angespart
00:41:38: etc.,
00:41:38: aber alles durchgerechnet.
00:41:40: Ich sehe jetzt diesen Kosten-Nutzen Faktor und die Einflussfaktoren von außen.
00:41:44: Die habe ich mir selber bewusst gemacht.
00:41:46: Ich verstehe dass sich da vielleicht ... vermarkt, ja, Marketing technisch erwischt wurde.
00:41:53: Auch dessen wissen bin ich mir bewusst weil ich sehe trotzdem auch die Vorteile.
00:41:56: Jetzt Thema Circle of Influence.
00:41:57: jetzt habe ich nicht alle Einflussfaktoren immer selber an der Hand und nicht alle sind immer so positiv oder so klar benennenbar hier an der Stelle.
00:42:06: Wenn die Organisationen zurückgehen, sehr komplexe Systeme teilweise geschaffen.
00:42:10: Wo Prozesse in einzelnen, dann bist du teilweise zu einzelnen Aufgaben innerhalb von Prozessketten... ...in einzelnen Teams, in einzelne Rollen bei Führungskräften.
00:42:17: Da muss noch mal eine Unterschrift irgendwo drunter abwesen halten, Internationalisierung.
00:42:22: Dann gibt es verschiedene Lieferkettensachen der Kunde tickt auch nicht immer gleich und so weiter.
00:42:27: Es gibt sozusagen ganz viele Faktoren, die einen Einfluss auf eine dieser Wirkungsketten hat.
00:42:31: oder es gibt ganz viele Wirkungsketten auf so einer Problemstellung, die ich vielleicht auf ein System-Map reingeschrieben habe.
00:42:37: Wie gehe ich denn jetzt damit um?
00:42:39: Wenn viele dieser Faktoren von mir persönlich gar nicht beeinflussbar sind... Also vielleicht bin ich mit dessen bewusst, dass das ein Problem ist.
00:42:45: Das ist schon mal eine schöne erste Erkenntnis!
00:42:47: Aber was mache ich denn, wenn ich da hundert Sachen eingezeichnet habe und von denen kann ich eigentlich nur zwanzig beeinflussen und achtzig
00:42:53: nicht?!
00:42:53: Und das sind aber die Entscheidenden warum dieses Probleme gerade entsteht.
00:42:57: Da sind wir doch in diesem ganzen Transformationsthema drin ... dass ich mir als Team ganz alleine ja die Welt nicht unbedingt immer verbessern kann.
00:43:05: So wie gesagt, ich bin jetzt einmal mal ein bisschen skeptisch.
00:43:08: Da dürft ihr beiden jetzt sozusagen einmal aus der Team-Ebene und wenn wir ihn vielleicht einmal so aus dieser Transformationsebene drauf schauen... ...und vielleicht dann mal so ein bisschen auch Inspiration von unseren Zuhörerinnen geben,... Wie gehe ich denn jetzt wirklich damit um?
00:43:18: Problem erkannt!
00:43:19: Und wie bann ich denn nun auch dieses Problem?
00:43:21: Fangen wir auf Team-ebene an, Ben.
00:43:23: Was mache ich denn mit diesen ganzen Einflussfaktoren und vor allem diesem Thema Circle of Influence?
00:43:30: Also.... vielleicht ein Beispiel, an dem es irgendwie klarer werden könnte.
00:43:36: Ich hoffe zumindest und zwar bleiben wir beim Thema Zeit-Circle of Influence.
00:43:42: Es gab... Wir haben gearbeitet auch mal mit einem Team.
00:43:47: da war das eben ganz großes Problem.
00:43:49: also Thema Kapazitäten wofür sind?
00:43:52: Wofür werden sie auch genutzt?
00:43:54: und was man durchaus an der einen oder anderen Stelle gehört hat ist eben eher nicht Circle of Influence.
00:44:03: Wir brauchen mehr Kapazität, also eventuell mehr Leute oder irgendwie dass die Stunden sozusagen vielleicht hochgehen weil dann habe ich mehr Stunden und kann auch mehr Dinge tun.
00:44:14: jetzt war in dem Kontext die Botschaft daran wird sich nichts ändern können.
00:44:18: so das Team hat jetzt einfach sozusagen gesagt bekommen nein es wird nicht noch eine Person geben die dabei sozusagen unterstützen kann.
00:44:25: und jetzt könnte man sagen gut was mache ich jetzt damit aber sich eben dann nicht zu versteifen auf diesen einen Faktor, weil nur wenn ich mehr Zeit habe, dann schaffe ich auch irgendwie mehr Ergebnis.
00:44:35: Sondern sich zu überlegen was sind die anderen Variablen oder was sind den anderen Faktoren?
00:44:40: Die darauf einzahlen dass am Ende das rauskommt was ich möchte und sich dann überlegen kann Ich vielleicht oft die irgendwie ein Einfluss haben.
00:44:48: Und eine Sache war Dass dadurch auch so ein bisschen transparent wurde Das in dem Prozess wie welches Thema priorisiert wird, dass da einfach noch ein bisschen nachgesteuert werden konnte.
00:45:00: Was dann dazu geführt hat das es klare Rehandlungsgrenzen gab?
00:45:04: Das ist auch ein klares Verständnis dafür gehabt was getan werden soll und dadurch wurde sozusagen jetzt nicht die Zeit mehr weil diese Magie haben wir nicht.
00:45:12: aber das sozusagen dann.
00:45:15: die Arbeitspaket wurde für das Team handelbar.
00:45:19: und der andere Vorteil ist mit so einer System-App könnten dann an bestimmte andere Stellen sagen, hingehen und sagen das ist das Wirksystem.
00:45:31: Wenn ihr sozusagen an diejenigen, die den Circle of Influence dort haben wenn hier sich nichts passiert, muss auch die Erwartung irgendwie daran angepasst werden weil sonst Sonst funktioniert sozusagen die Erwartungshaltung und das, was das System leisten kann in dem Kontext nicht.
00:45:49: Und dann kann man sozusagen wichtig ist diese Karte als Grundlage zu nehmen an verschiedensten Stellen um in eine Lösungsfindung zu gehen.
00:45:57: Also da ist ja kein Argumentationsrahmen mit dem ich einfach sage, guck mal!
00:46:01: Ich habe hier etwas gezeichnet und deswegen geht alles nicht sondern sich daran sozusagen zu orientieren.
00:46:08: wo kann man vielleicht stattdessen auch nachsteuern?
00:46:10: Was braucht es auch dafür?
00:46:12: Das vielleicht mal so auf Team-Ebene, wenn nie.
00:46:16: Ja ich versuch das mal noch eins höher zu ziehen.
00:46:20: Ich persönlich glaube dass es ganz wichtig ist Wenn sozusagen Interventionen jetzt identifiziert werden wo man sagt hey das liegt nicht in meinem Circle of Influence Dass man trotzdem sich überlegt was bräuchte es von an anderer Stelle.
00:46:39: Und dann kann ich ja zumindest dafür sagen dass das adressiert wird Und ich kann dafür sorgen, dass das verstanden wird.
00:46:44: Ich kann dafür sagen, dass es auch zu einem Commitment kommt in welcher Form auch immer.
00:46:51: Das ist also das was ich... das sind Dinge die ich selbst dann als Team auch in der Hand habe und an dieser Stelle braucht's natürlich auch einen Raum wo ich das dann adressieren kann, wo ich es dann auch verständlich machen kann.
00:47:02: Und das ist für mich ja vielleicht einer der wundesten Punkte in der ganzen Transformationsgeschichte.
00:47:11: Man kann es jetzt ganz hart ausdrücken, wie kommt top down und bottom up zusammen.
00:47:17: Wie haben wir auf der einen Seite sozusagen eine Führungseite?
00:47:21: Eine Management-Seite die gewisse Vorstellung hat Richtung hat, gewisse Parameter hat ist ja auch überhaupt kein einfaches Geschäft mit heutigen Konstrukten.
00:47:32: gerade in solchen größeren Konzernen gibt's so viele Interessengeber das ist nicht einfach zu händeln.
00:47:38: Auf der anderen Seite schafft man es nur mit den Menschen, die da sind.
00:47:44: Und uns beiden mit Ben ist auch als Pentabalance, als Team, als Business Unit einfach der Mensch im Zentrum zu verstehen und sehr wichtig.
00:47:55: deswegen passt es auch gut das hier zu erwähnen.
00:47:58: ich brauche ja immer einen Umfeld damit so ein Team dann auch ideal performen kann.
00:48:02: und wenn das selbst nicht im Circle of Influence ist ist es von meiner Seite ein klare Appell ans Management.
00:48:10: Es braucht ein klares Strategieziel, es braucht eine klare Richtung.
00:48:15: wo soll's lang gehen?
00:48:15: Das braucht klare Leitplanken und dann braucht das aber auch ganz viel Gehör- und Unterstützung weil wenn Dinge nicht laufen wie sie vielleicht sollten oder wenn ich Dinge verändern möchte damit Sie besser laufen damit meine Team Performance steigt und Ich den Wunsch auch als aus Managementsicht habe Dann braucht es natürlich auch die Unterstützung dafür und da gibt das Ganze dann in die Serendiedership sozusagen.
00:48:42: Also nicht nur zu sagen, da wollen wir hin als der Nordstern schaut man dass sie da alle hinkommen sondern auch dafür zu sorgen, dass das funktioniert, dass Transformationen auch von höchster Ebene aus begleitet werden.
00:48:53: Das ist aus meiner Sicht etwas ganz wichtiges Und ein Bereich auf wo auf jeden Fall noch viel zu tun ist.
00:49:00: Aus meiner Sicht wo wir auch merken Ein Anfragen in Ausschreibungsszenarien wird das immer besser verstanden und auch angefragt.
00:49:08: Wie kriegt man das aufeinandergelegt oder zusammengeführt diese beiden Welten?
00:49:13: Wie schafft man es, dass sozusagen das was operativ als störend verbesserungswürdig empfunden wird wie schafft Man, dass das das auch Gehör findet und dann auch konkret Vereinbarungen getroffen werden nicht nur dass Es gehört wird und am Ende halt nichts passiert sondern Dass man wirklich auch hilfreich und die Unterstützung zur Seite steht.
00:49:34: Veränderung kommt auch ein bisschen vom Wollen, also wenn ich das natürlich in der ganzen Organisation nicht will dann gibt es irgendwann eine gewisse Grenze innerhalb eines Teams-Events schon gesagt hat wo ich da natürlich nicht mehr weiter komme.
00:49:44: Ich kann vielen Stellen kreativ sein, ich kann vielleicht auch Grenzen mal ein bisschen dänen und natürlich auch mal überlegen wenn ich den einen Fakt nicht ändern kann ob ich dann vielleicht einem anderen Faktor arbeiten kann um dann Dinge positiv zu verbessern.
00:49:57: Aber alles hat seine Grenzen.
00:49:59: In der Organisation gibt es Grenzen, im Team gibt's Grenzen.
00:50:02: da muss man natürlich gucken wo gibts welche Wirkung in den Wirksystemen und wer kann Vivo auch unterstützen?
00:50:07: Das ist glaube ich ganz wichtig in diesem Szenario, da haben wir noch gar nicht so drüber gesprochen.
00:50:11: Wer is denn Vivo verantwortlich?
00:50:14: also wenn Nick schon mit den Rollen vielleicht können wir dann nochmal kurz draufblicken.
00:50:17: Wenn mir das ganze Thema jetzt angeht, vielleicht können mal zum Abschluss hin Richtung Empfehlung wenn ihr jetzt sagt hey das klingt irgendwie interessant Ich brauche das auch mal für mich Auch ganz viele Herausforderungen.
00:50:27: Ich würde diese ganzen Zusammenhänge besser verstehen in dieser komplexen Welt, die ich momentan so innerhalb eines Teams nicht mehr bekomme ... Ja aber Blick bekomme!
00:50:36: Welche Rollen braucht es denn im Moment?
00:50:38: Klar das Team, die Führungskräfte können man ganz salopp einfach mal auf den Tablett bringen.
00:50:43: Aber vielleicht da noch mal was macht sinnvoll in diesem ganzen Setup da auch reinzubringen?
00:50:49: Die erste Antwort ist wahrscheinlich Das hängt davon ab, welches Problem du auch anschauen willst.
00:50:54: Also wir hatten ja im Vorgespräch war das glaube ich nach, dass du noch mal so erwähnt, dass für dich in Organisationen immer aus drei verschiedenen Teilen besteht sozusagen.
00:51:05: Ich hoffe, ich krieg sie alle nochmal zusammen aber sonst hilfst du mir Technik Mensch und Struktur?
00:51:12: Genau die Organisation selbst ja.
00:51:15: Und wenn wir jetzt ein Projekt haben oder Wenn wir im Projekt haben, dass die Organisation betrifft.
00:51:23: Dann ist schon mal ganz klar alle drei Bereiche, die wir jetzt einfach mal so in den Raum skizziert haben, die haben da dran irgendeinen Anteil und diese Perspektiven tragen alle was wichtiges bei dafür ein Gesamtverständnis zu davon zu haben wie funktioniert irgendwas?
00:51:42: Und dementsprechend bräuchtest du dann auch jetzt darauf bezogen mindestens diese drei Perspektiven in irgendeiner Variante, weil all das muss man irgendwie zusammenführen.
00:51:53: Und da geht es nicht darum und das ist eben finde ich auch das Schöne an der Methodik.
00:51:57: Es geht nicht darum dann im gemeinsamen Termin zu besprechen wer hat denn jetzt die richtige Perspektive?
00:52:04: Weil das Ganze wird quasi ausgehebelt indem wir erstmal einfach nur abbilden was sind die Wirksysteme?
00:52:11: Dann ist natürlich die Frage zum Beispiel, wie du es jetzt auch meintest mit Circle of Influence auf Control.
00:52:17: Wer kann jetzt hier gerade auf das Ziel hin, dass wir eigentlich verfolgen am meisten tun?
00:52:22: Und das wird besprechbar und dafür brauchst du eine Vielfalt an Perspektiven, die dann zusammenkommen und in am besten moderiertem Prozess sich dem sozusagen widmen.
00:52:35: Ich würde trotzdem oder ich würde auch empfehlen diese Art und Weise zu denken in so System Landkarten sich damit zu beschäftigen, dass damit kann auch jeder Einzelne erstmal einsteigen und sich einfach hinsetzen.
00:52:49: In zwanzig Minuten nimmst du dir einen Blatt, du hast ein Problem und dann schreibst du mal alle Faktoren auf die dir einfallen, die da mit irgendwas zu tun haben.
00:52:56: Dann versuchst du sie in Verbindung zu bringen schaffst sozusagen mal deine Perspektive da drauf und dann könnte man, wenn das jeder macht könnten wir dann vergleichen.
00:53:07: Haben alle dasselbe?
00:53:08: Wo sind vielleicht andere Dinge?
00:53:10: und so kann sich das aufbauen.
00:53:12: aber anfangen können wir auch bei uns selber.
00:53:15: in Organisationen ist es schlau direkt mit dem Team einzusteigen Und jetzt nicht nur auf der individuellen Ebene Aber genau also zusammenfassend die Leute, die beteiligt sind und die einfach eine wichtige währendvolle Perspektive mitbringen.
00:53:33: Darauf zu verstehen wie entsteht eigentlich das Problem, dass wir lösen wollen?
00:53:40: Kleiner Technik-Tipp am Rande, sind ja hier alle ein bisschen technisch begeistert auch.
00:53:44: Wenn ihr das nicht so gut hinbekommt auf dem weißen Blatt Papier und es ist manchmal wirklich schwer da anzufangen... ...und dann mal was zu zeichnen gerade wenn man das nicht mehr gewohnt ist.
00:53:53: Gerade wenn man nichts solche Sachen wie Social Lego Series Play macht und ständig auch so kreativ arbeitet.
00:53:58: Dann geht einfach mal hin in der KI eurer Wahl und sagt der KI des Systemes, er soll System Mapping werden.
00:54:06: Wenn ihr wollt die Wirksysteme mal ja analysieren von euch, dann beschreibt ihr das Problem dass die KI weiß hey worum geht es denn?
00:54:13: und dann macht dir die Spracheingabe an.
00:54:15: Und dann redet ihr einfach mal drauf los weil das ist in der Regel immer viel viel leichter wie so ein Interview fünf Minuten zehn Minuten ihr könnt auch zwanzig Minuten reden.
00:54:23: Es gibt sehr viele gute Transkrepiertools mittlerweile.
00:54:26: Und dann könnt ihr hingehen und könnt der KI das Skript am Ende geben oder eben gleich in die KI reinreden, und die KI wird es euch – ich verspreche euch – sehr genau strukturieren.
00:54:36: von dessen was ihr dort gerade reingesprochen habt viel mehr Zusammenhänge auch erkennen dem was ihr gerade besprochen habt als ihr dann in dem Moment vielleicht selber auf Blatt Papier hättet schreiben können einfach nur dadurch dass ihr ganz normal gesprochen habt und diese Frage dieser Herausforderung vielleicht nochmal laut ausgesprochen habt und dann zehn Minuten gesprochen habt.
00:54:54: Und dann habt ihr einen sehr, sehr guten Einstieg mit dir sagen könnt okay jetzt machen wir noch eine Skizze draus... ...und dann könnt ihr den Rest noch selber zeichnen.
00:55:00: oder ihr nehmt es mit ins Team und sagt halt guck mal.
00:55:02: das waren jetzt meine Gedanken.
00:55:04: vielleicht macht das sehtes Team Mitglied?
00:55:06: Dann könnt ihr da mit einer guten Grundlage gucken wo gibt's schon Zusammenhänge?
00:55:09: Wo gibt es vor allem Gleichheit?
00:55:10: Wo gibts Unterschiede?
00:55:11: Wo geht es Dinge die sich komplett ausschließen?
00:55:14: Und dann hat man nur schon eine sehr gute Grundlage.
00:55:16: und dann kann man den Ben auch anrufen und sagen hey jetzt brauchen wir noch ein strukturiertes Prozess und dann können wir loslegen.
00:55:21: Thema strukturierter Prozess, vielleicht zum Abschluss von euch beiden noch mal so ein paar Empfehlungen.
00:55:26: Was sollte man?
00:55:27: Vielleicht einfach was für allgemeinem Fehlungen, was sollte man gerade tun?
00:55:30: jetzt hat man vielleicht dem Podcast hier gehört und sagt so hey voll cool das klingt irgendwie interessant.
00:55:34: ich habe einige Herausforderung.
00:55:36: hättet ihr abgesehen vom KI-Tipp den ich gerade gegeben hab noch ein paar andere Empfehmungen Bücher, Podcasts die man hören sollte euch anrufen?
00:55:43: was würdet ihr den Leuten jetzt mitgeben wenn ihr so einen elevator Pitch von neunzig Sekunden fahren hoch in den fünftigsten Stock den Leuten geben könnte.
00:55:51: Benjamin, einmal mit dir angefangen.
00:55:52: Einmal Elevator Pitch gibt den Leuten noch ein paar Impulse mit.
00:55:57: Genau also auf jeden Fall sollte man damit starten in mehreren Wirksystem zu denken.
00:56:02: das kann ich einfach jedem empfehlen lasst euch Zeit nehmt euch die Ruhe da wirklich drüber nachzudenken mit anderen zu sprechen und versucht euch ganz fest daran zu halten, nicht zu bewerten.
00:56:15: Das ist aus meiner Sicht etwas ganz Wichtiges.
00:56:17: gerade wenn es darum geht mit anderen Teams auch zu sprechen und da vielleicht auch Überschnittstellen zu diskutieren bleibt er ganz entspannt.
00:56:25: nehmt erst mal auf und am Ende gibt's viel Möglichkeiten damit einem moderierten Prozess dann Interventionen abzuleiten und die auch zu challenging.
00:56:34: aber diese sichtbar Machung die hilft das ist dass die Visualisierung die hilft.
00:56:39: ich bin selbst ein Typ der immer viel optisch orientiert ist.
00:56:45: Das hilft mir enorm, auch Gedankengänge eine besser darzulegen oder auch zu verstehen.
00:56:49: was will ein anderer mir sagen?
00:56:51: Es gibt ja unterschiedliche Lerntypen aber falls ihr auch so jemand seid dann ist es auf jeden Fall die richtige Methodik aus meiner Sicht umzuverstehen.
00:57:00: Was wirkt alles aufeinander ein und was kann ich dann auch tun damit mein eigentliches Ziel erreicht wird und nicht nur irgendwas gemacht habe?
00:57:10: Sehr schön.
00:57:11: Jetzt noch einmal auf dem Fünfzehn-Stockwerk runter, Ben!
00:57:13: Ja genau... Also die erste Sache ist würde ich wirklich sagen einfach anfangen.
00:57:20: Die Übung kommt und dieses Verständnis Wie hängen die Dinge zusammen?
00:57:25: Genauso wie du meintest.
00:57:26: Wenn man lange redet, dann durchläuft man das quasi selber.
00:57:30: aber da muss man einfach mal ins Tun kommen und anfangen.
00:57:33: Ich kann persönlich auch natürlich empfehlen ich bin eher der andere Lerntyp.
00:57:39: Es gibt viele Ressourcen dazu also SIDA System Apping Academy System Dynamic Society.
00:57:47: Da findet man auf jeden Fall weiter wenn man jetzt sozusagen auch mal tiefer einsteigen will in die ganze Sache.
00:57:53: Man kann auch die KI-Mal fragen, wie funktioniert denn eigentlich ein Group Model Building Prozess?
00:57:59: Das wäre sozusagen nochmal die theoretische Sache, die da dahinter steht.
00:58:05: Und genau das vielleicht für die Literaturempfehlungen am Ende oder wo man ansetzen kann und trotzdem aber die Botschaft ins Tun kommen, mit Leuten darüber sprechen und sozusagen dadurch einfach ganz intuitiv den Einstieg finden.
00:58:23: Und am Ende gibt's natürlich trotzdem noch die Anrufmöglichkeit.
00:58:29: Sehr schön!
00:58:30: Ich glaub da war eine Menge drin.
00:58:31: Ihr merkt es ist nicht einfach ein Modell was ich jetzt nehmen kann und eins zu eins irgendwo drüber stülpen kann und kann sagen hey cool Fakt one zwei drei und los gehts Prozessoptimierung hier und da.
00:58:43: Sondern es ist vor allem ein Modell, was für Klarheit sorgen soll.
00:58:47: Es ist vor allen Dingen das Thema System-Mapping und die Wirksysteme verstehen, wo es darum geht euch mal über euch selbst, über das, was da passiert, wo überall Einflussfaktoren sind Gedanken zu machen.
00:58:58: dafür müsst ihr viel reflektieren, dafür müsst Ihr viel kommunizieren.
00:59:01: intern Das kommt nicht von alleine sondern hier geht's darum Dinge zu verstehen, die erst durch Kommunikation innerhalb des Teams aufkommen.
00:59:09: oder wenn ihr selbst mit der KI redet, dann vielleicht mit euch selbst.
00:59:12: Aber es muss zumindest euch irgendwie in einem Bewusstsein gemacht werden und das kommt nicht von alleine war.
00:59:16: sonst hättest vorher vielleicht nicht diesen negativen Einflussfaktor gegeben sondern hättet ihr schon längstens einmal darüber gesprochen.
00:59:23: Vielleicht tun sich agile Teams ein bisschen leichter weil sie das gewohnt sind auch öfters zu machen.
00:59:27: Weil ich tun sich klassische Teams damit vielleicht ein bisschen schwerer aber dass jetzt einfach nur eine Theorie und eine Side Story vor mir lernen kann man das auf jeden Fall offen zu kommunizieren offen darüber zu reden dann zu arbeiten.
00:59:40: Falls ihr Hilfe braucht, wir werden die Kontaktdaten vom Benjamin und vom Ben natürlich unten wie immer in den Schaunuts verlinken.
00:59:46: Dann freuen die beiden sich da auf jeden Fall über einen Anruf wenn ihr der Hilfe braucht wenn ihr noch ein bisschen Literatur braucht, Ben hat gerade schon paar Empfehlungen rausgegeben.
00:59:55: Schreibt ihn da aber auch gerne nochmal einfach auf LinkedIn an, wenn ihr irgendwas braucht.
00:59:58: Ansonsten kennt ihr die gewohnte Adresse Modern Work at Cybert.group.
01:00:01: Ich verspreche euch, ihr werdet eine reale Antwort bekommen keine KI-Antwort und wir werden auf alle Themen eingehen, die ihr so habt, auch wenn ihr Feedback zufolge habt, wenn oder mal ausprobieren wollt, sagt es mir sehr gerne.
01:00:13: Ich freu mich über dieses Feedback weil ich will ja auch wissen was interessiert euch?
01:00:17: Was hilft euch im Alltag?
01:00:18: wie können wir Organisationen wieder besser machen?
01:00:20: Wie können wir diesen ganzen Themen die gerade auf Organisationen einwirken?
01:00:24: Wie kann man damit umgehen?
01:00:25: Wir können coole Teams bauen!
01:00:26: Wir können beständige Teams bauen und regelmäßig auch Teams bauen die sich transformieren können und anpassen können.
01:00:32: Weil das ist das Ziel dieses Podcasts hier coole Organisation zu bauen die modern zusammenarbeiten können.
01:00:37: Und dafür brauchst Leute wie euch Benjamin und Ben die Themen hier reinbringen und uns ein bisschen weiterhelfen.
01:00:43: Von daher kann ich nur sagen vielen Dank für eure Insights, vielen Dank, dass euch die Zeit genommen hat und euch da draußen Danke wieder fürs Zuhören!
01:00:49: Wir hören uns nächste Woche hoffentlich wieder bei schönem Wetter wieder und bis dahin eine gute Zeit und gutes Gelingen.
01:00:54: Macht's gut!
01:00:55: Ciao, danke dir!
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